Als die SPD-Fraktion am 11. November 2003 beschloss, eine Ausbildungsplatzabgabe für all jene Unternehmen einzuführen, die nicht oder unzureichend ausbilden, setzte eine breite politische Diskussion über Sinn oder Unsinn einer derartigen Maßnahme ein. Ursache der aktuellen Auseinandersetzung war die erneut negativ ausgefallene Lehrstellenbilanz: Auch 2003 gab es mehr ausbildungswillige Jugendliche als bereitgestellte Ausbildungsplätze. Parallel zur Zurückhaltung vieler Betriebe, Jugendliche auszubilden, mehren sich die Klagen der Unternehmer, dass es in Deutschland schon heute zu wenig Fachkräfte gibt. Der Historiker Dr. Rolf Fischer fasst den Stand der aktuellen, überaus kontroversen Diskussion zusammen.
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21.02.2004
Pressemeldung
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