OECD-Studie

GEW: "Deutschland braucht große Kraftanstrengung, um zu führendem Bildungsland zu werden"

Nach Auffassung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist in Deutschland eine "große Kraftanstrengung notwendig, um bei der Bildung international nach vorne zu kommen". "Es gibt keinen Grund für selbstzufriedenes Schulterklopfen. Die Ergebnisse der heute vorgestellten OECD-Studie 'Bildung auf einen Blick' lassen noch keine stabile Trendwende zum Positiven erkennen", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer am Dienstag in Berlin. "Zarte Pflänzchen wie das Ganztagsschulprogramm der Bundesregierung können leicht wieder eingehen, wenn die falschen politischen Entscheidungen getroffen werden." So sei die nach der Erhöhung des Bafögs erkennbare Tendenz leicht steigender Zahlen bei den Studienanfängern durch die in mehreren Bundesländern geplante Einführung von Studiengebühren gefährdet. mehr

13.09.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW: "Kein Anlass für selbstzufriedenes Schulterklopfen"

"Keinen Anlass für selbstzufriedenes Schulterklopfen" sieht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Vorfeld der Veröffentlichung der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick". Es sei nicht zu erwarten, dass die Untersuchung Deutschland "im Bildungsbereich große Sprünge nach vorn" attestieren wird. Die Studie wird morgen veröffentlicht. mehr

12.09.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Duale Berufsausbildung vs. Berufsfachschulen

Der OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick" von 2004 stellt fest: Bei Erwerbspersonen, die eine Duale Berufsausbildung absolviert haben, liegt die Erwerbslosigkeit um zwei bis drei Prozent höher als bei denjenigen, die ihren Berufsabschluss an einer vollqualifizierenden Berufsfachschule erworben haben. mehr

21.04.2005 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

OECD-Studie bestätigt 12-Punkte-Plan des FiBS

Die aktuelle OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" verdeutlicht die langwierigen Folgen deutscher Bildungspolitik in den einzelnen Bildungsbereichen und die Notwendigkeit umfassender Reformen. Damit bestätigt sie die konkreten Ansätze für Förderungen und Umstrukturierungen im Bildungssystem, die das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) im Mai 2004 in seinem 12-Punkte-Plan aufgezeigt hatte. mehr

21.09.2004 Pressemeldung FiBS - Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie

© Cornelsen

Das Unternehmen 'Schule' besser kommunizieren

(bikl/ja) Wenn nach dem schlechten Abschneiden des deutschen Bildungssystems in der OECD Studie "Bildung auf einen Blick" wieder pauschal an der Qualität des Unterrichts und der Schulen gezweifelt wird, dann bleiben all die Schulen außen vor, die gute Arbeit leisten. Tu Gutes und sprich darüber - ein Leitsatz aus der Öffentlichkeitsarbeit, der bei den Schulen noch kaum gilt. Aber: Schulen werden zunehmend autonomer und selbständiger in ihren Entscheidungen - und das in allen schulischen Bereichen. Viele Schulen nutzen die Chance: Sie entwickeln ein innovatives Schulprogramm, geben sich ein neues Profil und setzen schuleigene Schwerpunkte in der Organisation und Pädagogik um. Eine solche Entwicklung und Veränderung von Schule bedarf einer geeigneten Kommunikation - nach innen wie außen. Der Lehrer und Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit am größten Berliner Gymnasium, Holger Mittelstädt arbeitete vor dem Eintritt in den Schuldienst in einer PR-Agentur und als freier Journalist. Er hat zahlreiche Bücher und Fachaufsätze zum Thema "Schulische Öffentlichkeitsarbeit" verfasst. In unserem Interview erklärt er, warum PR eine Herausforderung für jede Schule ist. mehr

17.09.2004 Artikel

Der Beton bröckelt - Für eine Schulreform aus einem Guss

Die Reaktionen mancher Bildungspolitiker auf die jährliche OECD-Expertise "Bildung auf einen Blick" wirken derzeit angesichts der negativen Resultate für Deutschland wie das Verhalten von Falschfahrern auf der Autobahn: "Da fahre ich neulich auf der Autobahn und 1000 Geisterfahrer kommen mir entgegen!" ("Bildungspolitiker: Alles Quark" fasste der "Weser Kurier" am 15.09. zusammen.) mehr

16.09.2004 Pressemeldung Grundschulverband e.V.

Viele Köche...

(bikl) mehr

16.09.2004 Artikel

Jürgen Schreier zur OECD-Studie "Bildung auf einen Blick": Saarländische Bildungsoffensive für Kindergärten und Grundschulen erhält Rückenwind

Den durch die neue OECD-Studie hervorgehobenen Handlungsbedarf beim frühen Lernen im Kindergarten und in der Grundschule wertet Kultusminister Jürgen Schreier als eine Bekräftigung der saarländischen Bildungsoffensive im Elementar- und Primarbereich. Gerade dort habe das Saarland nachhaltig investiert. Kritik übte Schreier an der mangelnden Objektivität der Veröffentlichungen Schleichers. Sie stellten vor allem die Punkte in den Vordergrund, die Deutschland schlecht aussehen lassen. mehr

14.09.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

"Rückenwind für den Berliner Weg!"

Berlins Bildungssenator Klaus Böger (SPD) hat die neuerliche Untersuchung des deutschen Schulsystems durch eine OECD-Studie Bildung auf einen Blick als "Rückenwind für den Berliner Weg" bezeichnet. "Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass wir Schule in Berlin genau an den Stellen verbessern, an denen es Not tut. Berlin ist in Deutschland Vorreiter einer modernen Bildungspolitik, die sich den Anforderungen von morgen stellt. Wir haben verstanden, dass gute Bildung bei den Kleinsten beginnt, sozial Benachteiligte erreichen muss, um möglichst vielen einen Abschluss des Sekundarbereichs II, also Abitur oder eine abgeschlossene berufliche Ausbildung, zu ermöglichen." mehr

14.09.2004 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

DPhV zur neuen OECD-Studie:

Nach Ansicht des Deutschen Philologenverbandes zeigt die neue OECD-Veröffentlichung "Bildung auf einen Blick 2004", dass das deutsche Bildungswesen durchaus Fortschritte im internationalen Vergleich zu verzeichnen habe. mehr

14.09.2004 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)