PISA (Studie)

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"Bildungsrepublik Deutschland"

(Von Ulrich Herrmann) "Wohlstand für alle heißt heute und morgen: Bildung für alle." Unterschiedliche Zuständigkeiten von Ländern und Bund für Schule, Hochschule und Berufsbildung? Das interessiert die Leute nicht. Sie wollen, dass Verantwortung wahrgenommen wird, dass etwas getan wird für eine gute Zukunft ihrer Kinder. "Sie erwarten, dass unser Bildungssystem jedem die Chance auf Einstieg und Aufstieg ermöglicht. Genau diese Erwartung will ich erfüllen." Sagte die Bundeskanzlerin am 12. Juni auf der Festveranstaltung "60 Jahre Soziale Marktwirtschaft". Einen solchen Coup, einen solchen Paukenschlag mit der Besetzung eines zentralen SPD-Wahlkampfthemas macht Angela Merkel so schnell keiner nach. mehr

25.08.2008 Artikel

Weniger Schulstunden - schlechtere PISA-Ergebnisse

(redaktion) Die Menge der Unterrichtsstunden steht offensichtlich in einem engen Zusammenhang mit der Rangfolge bei den PISA-Untersuchungen. Das hat jetzt eine Studie der TU München festgestellt. Die Anzahl der Unterrichtsstunden wirke sich "klar und deutlich" auf die PISA-Rangfolge aus, erklärte der Bildungsökonom Dr. Bernd Süßmuth im Deutschlandradio Kultur über die neue Studie, die er zusammen mit Carolin Amann und Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker erarbeitet hat. mehr

14.08.2008 Artikel

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Berufsbildungs-PISA: Testmethoden werden entwickelt

(redaktion/pm) Auch die Qualität beruflicher Bildung in Deutschland soll in einem internationalen Vergleich auf den Prüfstand gestellt werden: Wissenschaftler der Universität Göttingen entwickeln und überprüfen dazu Testmethoden, die eine Vermittlung von Kompetenzen im Bereich der kaufmännischen Ausbildung erfassen und abbilden sollen. Ihre Forschungsergebnisse sollen zeigen, ob sich ein Berufsbildungs-PISA mit Hilfe derartiger "Messinstrumente" überhaupt realisieren lässt. mehr

18.07.2008 Artikel

Bildungsgewerkschaft sieht sich in Kritik und Anregungen nach PISA bestätigt

"Die Kultusministerkonferenz (KMK) täte gut daran, die Stellungsnahme ihres wissenschaftlichen Beirats zu den PISA- und IGLU-Ergebnissen, an der renommierte Bildungsforscher mitgeschrieben haben, als Handlungsanleitung zu nutzen. Die GEW sieht sich in vielen Kritikpunkten und Anregungen zu Korrekturen in der Bildungspolitik, die sie nach den durch PISA aufgedeckten Schwachstellen des Schulsystems gegeben hat, bestätigt", sagte Marianne Demmer, für Schule verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute in Frankfurt a.M.. mehr

05.06.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bildungsforscher mahnen Kultusminister

(redaktion/ots) Führende deutsche Bildungsforscher fordern von den Kultusministern, sich der leistungsschwächsten Schüler anzunehmen und diese "systematisch und massiv fördern", das geht aus einem bislang unveröffentlichten Gutachten vor, das der ZEIT vorliegt. mehr

04.06.2008 Artikel

Philologen-Verband NW: Mundverbot für deutsche PISA-Experten

Der PISA-Verwaltungsrat verhängt eine Pauschalstrafe über deutsche Bildungsforscher und Bildungspolitiker. Deutschland soll vorerst bis Ende 2008 keine Vorabinformationen mehr zu PISA-Forschungsergebnissen erhalten. Dieser Vorgang ist aus Sicht des nordrhein-westfälischen Philologen-Verbandes skandalös, da nach allen konkreten Erfahrungen der letzten Jahre nicht ein Land, sondern der OECD-Koordinator Andreas Schleicher selbst die Indiskretionen zu verantworten hatte. mehr

02.06.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

PISA - Keine Vorabinfos für Deutschland

(redaktion) Nach Informationen des Handelsblattes sollen deutsche Bildungsforscher und Bildungspolitiker vorerst bis Ende 2008 von exklusiven Vorabinformationen der Pisa-Forschung der OECD ausgeschlossen werden. Damit, so berichtet die Zeitung, werde Deutschland wie Spanien dafür bestraft, dass nationale Medien 2007 vorab über Teilergebnisse der dritten Pisa-Studie berichtet hatten. mehr

02.06.2008 Artikel

OECD-Informationssperre für deutsche PISA-Forscher ist skandalös!

Als skandalös und als Zeichen der Voreingenommenheit und Einseitigkeit der OECD hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, den Ausschluss der deutschen PISA-Forscher von allen Vorabinformationen der PISA-Ergebnisse bezeichnet. "Damit versucht der PISA-Koordinator Andreas Schleicher zusammen mit dem PISA-Verwaltungsrat das eigene Deutungsmonopol zu PISA administrativ durchzusetzen. Es ist offensichtlich, dass die signifikanten Fortschritte Deutschlands dem Systemveränderer Schleicher nicht ins Konzept passen!", betonte der Verbandsvorsitzende. mehr

02.06.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

FDP-Fraktion: Schulen beim "eLearning" unterstützen

(hib/KRO) Die FDP-Fraktion setzt sich in einem Antrag ([16/8904](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/089/1608904.pdf)) für die Erschließung des Potentials von eLearning in Schulen ein. mehr

30.04.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

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Pisa-Koordinator Prenzel kritisiert Gymnasien

(redaktion/ots) Der Pisa-Koordinator Manfred Prenzel hat die Qualität des deutschen Gymnasiums kritisiert. "Zu viele Gymnasien bleiben unter ihren Möglichkeiten", erklärt Prenzel in der morgigen Ausgabe der ZEIT. Zwar hätten viele Schulen ein hohes Leistungsniveau. Der Unterricht sei jedoch häufig zu stark auf den Lehrer zugeschnitten. Andere Unterrichtsformen wie etwa das selbstständige Lernen kämen wenig zum Einsatz. mehr

29.04.2008 Artikel