PISA (Studie)

GEW: "Deutschland darf sich international nicht isolieren"

"Das ist provinziell. Deutschland darf sich international nicht erneut isolieren!" Mit diesen Worten kommentierte Marianne Demmer, Vize-Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), erste Drohungen christdemokratischer Kultusminister, bei künftigen PISA-Studien nicht mehr mitzumachen. "Einige Unions-Kultusminister ärgern sich offenbar schwarz, dass sie nicht mehr die absolute Kontrolle darüber haben, welche Fakten über das deutsche Schulwesen bekannt werden. Anders ist die Forderung der Kultusminister von Baden-Württemberg und Niedersachsen nach einem PISA-Ausstieg Deutschlands nicht zu verstehen", sagte Demmer. mehr

30.11.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

PISA und IGLU sind die Motoren für Qualitätsverbesserung und Bildungsreformen

"Angesichts der Ergebnisse von PISA und IGLU verdienen in erster Linie die Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland ein großes Lob", sagt Jörg Dammann, Vorsitzender der Landeselternvertretung (LEV) Grundschulen im Saarland. mehr

30.11.2007 Pressemeldung Gesamt Landes Elternvertretung des Saarlandes (GLEV)

Philologenverband Baden-Württemberg: Wir spielen bei IGLU und PISA wieder oben mit!

"Wir sind einerseits erfreut über die jüngsten Pisa-Ergebnisse, die Deutschlands Schüler signifikant über dem Durchschnitt (500 Punkte) der OECD-Mitgliedsländer landen ließen, verurteilen andererseits aber scharf, dass die Ergebnisse bereits vor dem angekündigten Termin in die Öffentlichkeit gelangt sind und nun auf breiter Front Anlass für widersprüchliche Interpretationen bieten", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes, Karl-Heinz Wurster, zur Pisa-Studie 2006. mehr

30.11.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

"Mit dem Zwang zur Auslese beginnt der Unfug"

"Die Ergebnisse der aktuellen IGLUStudie bestätigt erneut die Überlegenheit von ´Einer Schule für alle´", dämpft Oskar Brückner, Vorsitzender der GEW Bayern, den allzu euphorischen Jubel der Kultusminister. Die guten Leseleistungen der deutschen Grundschüler/innen sind außerordentlich erfreulich. Brückner: "Am meisten freut mich, dass der Anteil der so genannten Risikoschüler im Vergleich zu 2001 abgenommen hat und der Abstand zwischen den Leistungsstarken und den Leistungsschwachen wieder relativ gering ist." mehr

30.11.2007 Pressemeldung GEW Bayern

Busemann will PISA-Ausstieg

(bikl.de) Der niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, auf längere Sicht aus den internationalen PISA-Schulvergleichen auszusteigen. Ein nationales Vergleichssystem befinde sich bereits im Aufbau und könne zum passenden Zeitpunkt installiert werden, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). mehr

30.11.2007 Artikel

VDR zu neuen Ergebnissen der PIRLS/IGLU-Studie

Der VDR-Bundesvorsitzende Albert Obert zeigte sich erfreut über das gute Abschneiden der deutschen Grundschüler bei der Schulstudie PIRLS/IGLU 2006. Die verbesserten Leseleistungen, die die Tests den deutschen Viertklässlern damit bescheinigten, werden sich auch in den folgenden Jahren bei Untersuchungen der höheren Jahrgangsstufen widerspiegeln. mehr

30.11.2007 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Vorabergebnisse OECD-Studie PISA 2006:

Finnland ist auch bei der dritten Runde des PISA-Schulleistungsvergleichs der OECD für 15-jährige Schülerinnen und Schüler im Schwerpunkt Naturwissenschaften auf dem Spitzenplatz, gefolgt von Hong Kong (China) und Kanada. Deutschland liegt zum ersten Mal signifikant über dem OECD-Durchschnitt. Auch Österreich und die Schweiz erzielen Ergebnisse, die statistisch signifikant über dem OECD-Mittel liegen. Das geht aus vorab veröffentlichten Daten der PISA-Studie hervor, die kommenden Dienstag, 4. Dezember, 10 Uhr, u.a. in Berlin vorgestellt werden soll. mehr

29.11.2007 Pressemeldung OECD Centre Berlin

Ungerechtigkeit überschattet gutes Ergebnis

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, bezeichnete die vorab bekannt gewordenen Ergebnisse der internationalen Schulvergleichsstudie PISA 2006 als Fortschritt. "Wenn sie sich bestätigen, ist es erfreulich, dass deutsche Jugendliche in den Bereichen Naturwissenschaft und Umwelt relativ gut abschneiden." Um das Niveau halten zu können, sind aber deutlich mehr Lehrer erforderlich. "Der derzeitige Lehrermangel gefährdet das Erreichte." Scharfe Kritik übte er an der nach wie vor bestehenden sozialen Ungerechtigkeit im deutschen Bildungssystem. Sie wurde erst gestern mit der Veröffentlichung der neuen IGLU-Grundschulstudie erneut thematisiert. "Vermutlich wird sie auch die offizielle Bekanntgabe der PISA-Studie 2006 am kommenden Dienstag überschatten." mehr

29.11.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

CDU/CSU-geführte Länder: "Ausgesprochen erfreuliche PISA-Ergebnisse"

Ausgesprochen erfreulich nennt die hessische Kultusministerin Karin Wolff als Sprecherin der CDU/CSU-geführten Länder die durchgesickerten Ergebnisse der PISA-Studie. mehr

29.11.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Auch Vorabveröffentlichung zu PISA bestätigt Fortschritte im deutschen Bildungssystem

Die Kultusministerkonferenz begrüßt die durch eine Vorabveröffentlichung in Spanien bekannt gewordene Verbesserung deutscher Schülerinnen und Schüler bei PISA 2006 im Vergleich zur vorangegangenen Untersuchung. Dies wird auch von OECD-Generalsekretär Angel Gurria bestätigt, der Deutschland erstmals deutlich über dem OECD-Durchschnitt sieht. Diese Verbesserung reiht sich ein in die am Dienstag veröffentlichten IGLU-Ergebnisse und ist ein weiterer Beleg für das Wirken der Reformbemühungen im deutschen Schulsystem. mehr

29.11.2007 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder