PISA (Studie)

PISA 2006 bietet vor allem eines - viel Raum für Interpretationen

PISA ist wie keine andere Studie in das Bewusstsein der Öffentlichkeit getreten. Die Schieflage des Bildungssystems wurde unter Lehrern, Eltern, Schülern, Politkern, Wissenschaftlern diskutiert – manchmal sogar miteinander. Wie bei allen Studien und Untersuchungen wird auch PISA unterschiedlich interpretiert und für die eigenen Zwecke genutzt. Für die einen ist es der Beleg zur Einführung einer Gemeinschaftsschule, für die anderen ist es der Beleg für die Reformierbarkeit des mehrgliedrigen Bildungssystems. Die Lösung der Bildungsmisere wird in gebundenen Ganztagsschulen, in frühkindlichen Bildungsoffensiven, in einer Reform der Lehrer- und Erzieherausbildung gesucht. Nach McKinsey werden die Schulen nur besser, wenn die Lehrer besser werden. Und wem die Ergebnisse von PISA gar nicht ins Konzept passen, der findet schnell Argumente gegen das gesamte Verfahren. Dann wird die Teilnahmequote der einzelnen Länder kritisiert, der Ausschluss respektive die Teilnahme von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder die Teilnahmeprämien einzelner Schüler. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)

Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW): "Wir freuen uns über die insgesamt besseren Pisa-Ergebnisse!"

"Wir freuen uns über die insgesamt guten Pisa-Ergebnisse deutscher Schüler in den Naturwissenschaften und über die Feststellung des deutschen Pisa-Koordinators Manfred Prenzel, dass die Befunde eine ´Lockerung des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Kompetenz´ zeigen. Wenn auch die im Lesen und in Mathematik mit einem leicht positiven Trend insgesamt stabil gebliebenen Ergebnisse noch keinen Anlass zum Jubeln bieten, so lässt doch das erfreulich gute Abschneiden der Grundschüler bei der Iglu-Lesekompetenz-Studie in den nächsten Jahren auf bessere Ergebnisse der dann 15-jährigen Schüler beim Pisa-Test im Lesen hoffen", so der Landesvorsitzende Karl-Heinz Wurster zu den nun offiziell bekannt gegebenen Pisa-Ergebnissen 2006. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Deutschland kann noch mehr als Platz 13!

Auch wenn es dem deutschen PISA-Koordinator Schleicher nicht passt, PISA 2006 zeigt, dass man in Deutschland dazugelernt hat. Der deutliche bessere Platz, den unsere Schüler nun im Bereich Naturwissenschaften belegen, beweist, dass unser gegliedertes Schulsystem durchaus entwicklungsfähig ist. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig zu den Ergebnissen von PISA 2006 in Deutschland: "Ein guter Schritt voran".

In Berlin wurden heute die Ergebnisse von PISA 2006 vorgestellt. Die Internationale Studie untersucht die Leistungen von fünfzehnjährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen. Insbesondere in den Naturwissenschaften, aber auch in den anderen Kompetenzbereichen, haben sich die deutschen Schülerinnen und Schüler gegenüber PISA 2003 verbessert. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

PISA 2006: Deutschland erst am Anfang von Verbesserungen

Als "richtig und wichtig" würdigt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger Deutschlands Teilnahme an PISA. Eckinger kritisiert Gedankenspiele, aus PISA nach 2009 aussteigen zu wollen. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

PISA 2006 – Deutschland hat sich in allen Bereichen verbessert

Die Ergebnisse der Schulstudie PISA 2006 liegen nun vor. Dazu erklärt Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU): mehr

04.12.2007 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Kultusminister Helmut Rau: "Es ist sehr erfreulich, dass PISA 2006 ähnlich wie IGLU vor einer Woche zeigt, dass im deutschen Bildungswesen kontinuierliche Fortschritte zu verzeichnen sind"

"Es ist sehr erfreulich, dass PISA 2006 ähnlich wie IGLU vor einer Woche zeigt, dass im deutschen Bildungswesen kontinuierliche Fortschritte zu verzeichnen sind", sagte Kultusminister Helmut Rau am Dienstag (4. Dezember) anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse von PISA 2006 in Berlin. Gleichzeitig wird aber deutlich, welche Aufgaben in den vergangenen Jahren noch nicht mit dem erhofften Erfolg angegangen wurden, so Rau weiter. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

GEW: "Kultusminister müssen mehr Ehrgeiz entwickeln, um Chancengleichheit zu verbessern"

"Mehr Anstrengung und Ehrgeiz zur Verbesserung der Chancengleichheit" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) von den Kultusministern verlangt. "Chancengleichheit gehört ins Zentrum der Schulpolitik", erklärte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer heute in einer ersten Reaktion auf die Veröffentlichung der Schulleistungsstudie PISA in Berlin. Sie warf den schulpolitisch Verantwortlichen vor, diese hätten seit PISA 2000 sechs Jahre verstreichen lassen, ohne dass sich für Migrantenkinder irgendetwas zum Besseren gewendet hat. "Weltspitze bei der doppelten Benachteiligung der jungen Migrantinnen und Migranten zu sein - das sollte den Kultusministern eigentlich die Schamröte ins Gesicht treiben", sagte die GEW-Vize. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Deutschlands Schülerinnen und Schüler haben sich bei PISA 2006 verbessert - positiver Trend setzt sich fort.

KMK-Präsident Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner und Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan zu den internationalen PISA-Ergebnissen: "Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt keinen Anlass, mit den Anstrengungen nachzulassen." mehr

04.12.2007 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

OECD-Studie PISA 2006: Schweiz mit unverändert guten PISA-Ergebnissen

Schülerinnen und Schüler an schweizerischen Schulen haben in der PISA-Studie im Vergleich zur letzten Untersuchung 2003 weitgehend unveränderte Ergebnisse erreicht. Im Bereich Naturwissenschaften, dem Schwerpunkt von PISA 2006, erzielten sie durchschnittlich 512 Punkte. Berücksichtigt man die statistische Unsicherheit liegt die Schweiz damit zwischen Rang 8 und 14 unter den 30 OECD-Ländern. Im Bereich Mathematik liegen die Ergebnisse mit 530 Punkten wieder deutlich über dem OECD-Schnitt. In der Lesekompetenz liegt der Wert für PISA 2006 mit 499 Punkten auf dem Wert von 2003 und damit weiter statistisch bedeutsam über dem OECD-Schnitt. Das geht aus dem internationalen Bericht zu PISA 2006 hervor, der heute u.a. in Berlin veröffentlicht wurde (siehe Grafiken). mehr

04.12.2007 Pressemeldung OECD Centre Berlin