PISA (Studie)

Ahnen: Chancengleichheit im Bildungssystem bleibt Herausforderung

"Die internationalen Ergebnisse der dritten Schulvergleichsstudie PISA zeigen ein gutes Leistungsniveau der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in Deutschland in den Naturwissenschaften. Zugleich sind positive Tendenzen auf den Feldern Lesekompetenz und Mathematik sowie beim Abbau des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg erkennbar. Dies ist erfreulich. Allerdings muss gerade die nach wie vor zu enge Koppelung von Herkunft und Bildungschancen weiter aufgelöst werden." Das unterstrich die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen nach der heutigen offiziellen Vorstellung der Ergebnisse von PISA III in Berlin. "Mehr Chancengleichheit bleibt das zentrale Ziel unserer Bildungspolitik", sagte Doris Ahnen. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Positiver Trend bei PISA 2006 bestätigt

Als eine umfassende Bestätigung des bereits bei PISA 2003 erkennbaren positiven Trends zu besseren Schülerleistungen hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die heute detailliert vorgestellten Ergebnisse der PISA-Studie 2006 gewertet. "Was uns ganz besonders freut, ist die Tatsache, dass der in Deutschland dramatische Lehrermangel sich nicht negativ auf die Gesamtergebnisse ausgewirkt hat. Ohne den gravierenden Unterrichtsausfall gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern wäre der Leistungszuwachs sicher noch besser ausgefallen", betonte Meidinger. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

PISA hat 700 Seiten

"Kleine Fortschritte und das relativ gute Abschneiden im Bereich Naturwissenschaften sind erfreulich, aber das mittelmäßige Abschneiden im Leseverständnis und in Mathematik zeigen, dass mehr Anstrengungen zur Verbesserung unserer Bildungseinrichtungen nötig sind. Zweimal ausreichend ist kein gutes Zeugnis. Anstatt weiter Förderangebote zu kürzen, muss die Landesregierung in ihrem Kinderland endlich die individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen ausbauen", sagte am Dienstag (04.12.07) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

04.12.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

GEW zu PISA 2006: "Quittung für verfehlte Schulpolitik in NRW"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sieht in den Ergebnissen der jüngsten PISA-Studie auch die Quittung für eine verfehlte Schulpolitik in NRW. Alle bisherigen Maßnahmen der schwarz-gelben Landesregierung - von Kopfnoten über zentrale Prüfungen bis hin zur Einführung des "Turbo-Abiturs" - haben nach Auffassung der GEW nur den schulischen Druck erhöht. Mehr Druck wird eher die soziale Auslese verschärfen als zu nachhaltig besseren Schülerleistungen führen. mehr

04.12.2007 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Bayern sollte von Südtirol lernen

Zum heute veröffentlichten Ergebnis der Pisa-Studie 2006 empfiehlt der Bayerische Elternverband den Blick nach Südtirol. Das deutschsprachige Land hat ein inklusives Schulsystem, in dem alle Kinder - auch die Kinder und Jugendlichen, die in Bayern Förderschulen besuchen müssen - neun Jahre lang gemeinsam in einer Schule unterrichtet werden. Bei Pisa 2006 liegt Südtirol international an der Spitze, beim Lesen sogar noch vor Finnland auf dem ersten Platz und in allen drei untersuchten Bereichen - Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen - weit vor Deutschland. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

Deutscher Lehrerverband (DL) zur PISA-Studie: Lehrer freuen sich für ihre Schüler

Zu der heute veröffentlichten PISA-2006-Studie erklärte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), Josef Kraus: mehr

04.12.2007 Pressemeldung Deutscher Lehrerverband (DL)

Flath zur Pisa-Studie: Der Patient ist auf dem Weg der Besserung

Zufrieden äußert sich Sachsens Kultusminister Steffen Flath zur Veröffentlichung der PISA-Studie. Die Ergebnisse würden die Reformfähigkeit des deutschen Bildungssystems belegen. " Wir ernten die ersten Früchte unserer Anstrengungen", sagte Flath. Die gute Arbeit der Lehrer sei für das Ergebnis entscheidend. Allerdings gebe es keinen Anlass zum selbstgefälligen Jubel. Das Abschneiden müsste Ansporn für weitere Anstrengungen sein. "Die erste PISA-Studie hat den Bildungsstandort Deutschland auf das Krankenbett geworfen. Der Patient ist nun auf dem Weg der Besserung aber noch nicht kerngesund", so Flath. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Erfolge achten, aber die Verlierer nicht vergessen

Deutschland ist im PISA-Vergleich vorangekommen. Die "Leistungsbilanz" von Pisa 2006 zeigt leichte Verbesserungen in der Lesekompetenz und in der mathematischen Kompetenz deutscher Schüler. In beiden Fächern sind wir aber nur knapp über OECD Durchschnitt und noch nicht an der Spitze. Besser sieht es in den Naturwissenschaften aus. "Das ist erfreulich, vor allem für das Image der Schule und Ergebnis der engagierten Arbeit der Lehrer und Erzieher. Gründe für euphorische Feiern finden wir aber nicht, vor allem, wenn die vorhandenen Mängel ignoriert weiterhin ignoriert werden. Das ist nun mal der erneut bestätigte und besonders in Deutschland ausgeprägte negative Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungsabschluss", erklärte dazu der Thüringer GEW-Vorsitzende Jürgen Röhreich. mehr

04.12.2007 Pressemeldung GEW Thüringen

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider: Deutschland hat sich bei PISA 2006 verbessert

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider ist mit den zum Teil deutlich verbesserten Leistungen der deutschen Schülerinnen und Schüler bei der PISA-Studie 2006 zufrieden. "Gerade das gute Abschneiden unserer Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften stimmt für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland zuversichtlich." Kultusminister Schneider verweist dabei beispielsweise auf die Einführung des Faches Natur und Technik am achtjährigen Gymnasium; an der Hauptschule in Bayern spielen, so der Minister, die Naturwissenschaften und der Praxisbezug traditionell eine wichtige Rolle. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

PISA-Studie 2006: Positiver Trend setzt sich fort - Eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen

Am heutigen Dienstag wurden in Berlin die Ergebnisse der PISA-Studie 2006 vorgestellt. Dabei verbesserte sich Deutschland im Schwerpunkt der Studie, den Naturwissenschaften, deutlich und liegt nun über dem OECD-Schnitt. In Deutsch und Mathematik kam es nur zu einer leichten Verbesserung. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland