PISA (Studie)

Gütesiegel individuelle Förderung: Kriterienkatalog steht - Schulen können sich ab sofort anmelden

Individuelle Förderung - diesen zentralen Leitgedanken des Schulgesetzes zügig und effizient in der Praxis umzusetzen, hat im Ministerium für Schule und Weiterbildung oberste Priorität. Für das von Schulministerin Barbara Sommer angekündigte "Gütesiegel individuelle Förderung" fällt am morgigen Samstag der Startschuss. Auf dem Fachkongresses "forum-Schule - Praxis der individuellen Förderung", der von der Stiftung Partner für Schule NRW in Essen initiiert wird, präsentiert Ministerin Sommer einen Kriterienkatalog, den Schulen erfüllen müssen, um das Gütesiegel verliehen zu bekommen. "Schulen können sich ab sofort auf der Homepage des Ministeriums [www.schulministerium.nrw.de](http://www.schulministerium.nrw.de) dafür bewerben. Ich lade alle Schulen herzlich zum Mitmachen ein und bin mir sicher, dass wir schon bald eine ganze Reihe guter Schulen auszeichnen können", so Ministerin Sommer. mehr

20.10.2006 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Von der Risikogruppe zur Unterschicht?

„Hinsichtlich der aktuellen Debatte über die so genannte neue Unterschicht sei an die Ergebnisse der PISA-Studien erinnert, die Deutschland einen so engen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen bescheinigt haben wie keinem andern Land“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). „Die im Jahr 2000 getesteten Schülerinnen und Schüler sind inzwischen erwachsen. Es ist mehr als fraglich, ob die von PISA ermittelte Risikogruppe von 24% auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen konnte.“ mehr

18.10.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Hohe Leistung der Realschüler bestätigt

Bayerns Realschüler haben beim "Preliminary English Test" (PET) im Schuljahr 2005/2006 hervorragend abgeschnitten. 3538 Schülerinnen und Schüler von Realschulen haben das internationale Cambridge Examen erfolgreich abgelegt, knapp ein Viertel davon sogar mit Auszeichnung. mehr

18.10.2006 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultusministerin Karin Wolff betont Bedeutung der Lese- und Schreibkompetenz:

Anlässlich der Verleihung des diesjährigen Jugendliteraturpreises der Oberhessischen Versorgungsbetriebe (OVAG) hat Hessens Kultusministerin Karin Wolff gestern Abend in Anwesenheit von Professor Dr. Hellmuth Karasek in Friedberg die Bedeutung der Lese- und Schreibkompetenz als Basis des Lernens in allen Schulfächern betont: "Beides gehört zum Bildungsauftrag unserer Schulen. Wer nicht gut genug lesen und schreiben kann, wird nicht nur im Schulfach Deutsch, sondern in allen anderen Fächern Probleme bekommen. In unserer so genannten Kommunikations- und Wissensgesellschaft ist das Grundvoraussetzung eines erfolgreichen Lebens nach der Schule", sagte Karin Wolff. mehr

11.10.2006 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Kultusminister fordert mehr Anerkennung für die Lehrerschaft

Mehr Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann anlässlich des Weltlehrertages der UNESCO und der Weltarbeitsorganisation ILO am 05.10.2006 eingefordert. "Unsere Lehrkräfte verdienen es, dass ihre engagierte und verantwortliche Arbeit für die Zukunft unserer Gesellschaft angemessen gewürdigt wird", sagte Busemann. mehr

04.10.2006 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Thüringer Lehrer verdienen große Anerkennung

Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) würdigt zum Weltlehrertag am 5. Oktober 2006 die hervorragenden Leistungen der Thüringer Lehrerinnen und Lehrer und fordert mehr Respekt und Anerkennung vor der geleisteten Arbeit. Die Thüringer Lehrerschaft habe am erfolgreichen Thüringer Schulsystem einen großen Anteil. mehr

04.10.2006 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Zehntes Hauptschuljahr greift zu kurz

Die Überlegungen der CSU, die Hauptschule um ein Schuljahr auszuweiten, ist nicht grundsätzlich falsch, packt aber das Problem am falschen Ende an. Mit dem zehnten Schuljahr sollen die Jugendlichen nach Ansicht der CSU zur "Ausbildungsreife" geführt werden. Oskar Brückner, Vorsitzender der GEW Bayern: "Schon der Begriff weist auf das falsche Denken hin. Jeder Jugendliche ist grundsätzlich ausbildungsfähig, die Schule hat dafür immerhin neun Jahre Zeit. Wenn dies nicht gelingt, ist das eher ein Armutszeugnis des Schulsystems." mehr

02.10.2006 Pressemeldung GEW Bayern

"Geringe Kenntnisse von bildungspolitischen Diskussionen"

(bikl) In einem offenen Brief hat Niedersachsens Kultusminister Bernd Busemann (CDU) gestern die Kritik des internationalen PISA-Koordinators Andreas Schleicher an der deutschen Bildungspolitik zurückgewiesen. mehr

26.09.2006 Artikel

Jugendstaatssekretär Thomas Härtel eröffnet Tagung zu Integrationspolitik in der Friedrich-Ebert-Stiftung am 26. September 2006

(Auszug aus der Eröffnungsrede von Jugendstaatssekretär Thomas Härtel - Achtung: Es gilt das gesprochene Wort!) mehr

26.09.2006 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

GEW: "Zukunft statt Pflichtkurse"

"Die Gesellschaft muss Kindern und Jugendlichen Perspektiven und Zukunftschancen bieten. Nur so lässt sich das erschreckendste Ergebnis der heute vorgestellten Shell-Studie, die Zukunftsangst junger Menschen, angehen. Pflichtkurse für überforderte Eltern sind das falsche Mittel. Eltern müssen vielfältig unterstützt werden – aber sie schaffen keine Ausbildungsplätze die Jugendlichen", sagte Norbert Hocke, für Jugendhilfe- und Sozialarbeit verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Donnerstag in Frankfurt a.M. mehr

21.09.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft