Bildungsgutscheine ermöglichen nur leicht bessere Schülerleistungen, führen aber zu zunehmender sozialer Segregation. Den hochgesteckten Erwartungen ihrer Befürworter wird dieses Finanzierungsinstrument, wie es bislang in diversen Ländern zur Finanzierung von Schulen und Kindergärten eingeführt worden ist, nur teilweise gerecht. Wenn Gutscheine ihr Potenzial erfüllen sollen, kommt es vor allem auf ihre konkrete Ausgestaltung an. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) zu den beobachtbaren Effekten von Bildungsgutscheinen. Die Studie leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Diskussion und Gestaltung neuer Finanzierungsinstrumente in Deutschland, wie etwa für die Kitas in Hamburg, Berlin oder Bayern oder für Diskussionen über die Abschaffung von Schulbezirken in Nordrhein-Westfalen.
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31.08.2005
Pressemeldung
FiBS - Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie