PISA (Studie)

Flath: Mehr Hilfe für die Lernschwachen

Sehr zufrieden hat sich Kultusminister Steffen Flath über das Abschneiden von Sachsen beim PISA-Test geäußert. "Das Ergebnis ist eine schöne Bestätigung für die Arbeit der sächsischen Schulen in den vergangenen Jahren", sagte Flath. Der Minister lobte die Schüler und Lehrer für die hervorragenden Leistungen. "Sachsens Schüler gehören nicht nur zu den besten Deutschlands, sondern sind auch international überdurchschnittlich gut", sagte Flath. Nun gelte es, die sehr gute Position noch auszubauen. Ziel müsse ein internationaler Spitzenplatz sein. Potenzial zur Verbesserung der Schülerleistungen sieht Flath in der gezielten Förderung von lernschwachen Schülern. Der PISA-Test zeige, dass man sich an den Schulen noch stärker als bisher den Risikoschülern zuwenden müsse. Die Diskussion über die Schulformen sei dabei völlig nebensächlich. Gleichwohl sei auffällig, das Bundesländer mit klar gegliederten Schulsystemen sehr erfolgreich seien. "Was jedoch zählt ist der Unterricht und die Zuwendung der Eltern", sagte Flath. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Zur Vorstellung des Ländervergleichs PISA 2003 sagte Kultusminister Bernd Busemann:

Ich möchte Ihnen die ersten Ergebnisse des zweiten Vergleichs der deutschen Bundesländer in der PISA-Studie 2003 vorstellen. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Stellungnahme der Kultusministerkonferenz zu den Ergebnissen des Ländervergleichs von PISA 2003

Länder auf gutem Weg: Ermutigende Ergebnisse beim zweiten Ländervergleich Die Kultusministerkonferenz begrüßt die frühzeitige Information über den im Rahmen von PISA 2003 durchgeführten Ländervergleich. Dies ist ein Beitrag zur öffentlichen Transparenz der Leistungsfähigkeit unseres Bildungssystems. Die Kultusministerkonferenz hat deshalb das PISA-Konsortium gebeten, in Abweichung von dem vereinbarten Zeitplan einen Vorbericht vorzulegen, der zu einem früheren Zeitpunkt Auskünfte über zentrale Ergebnisse des Ländervergleichs gibt. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

GEW: "Kultusminister in Erklärungsnöten"

Frankfurt a.M./Berlin "Die Kultusminister sind in Erklärungsnöten. Die dürftige Datenlage des PISA-Reports lässt keine zufriedenstellende Erläuterung zu, warum einzelne Bundesländer wie Sachsen oder Thüringen sich verbessert haben. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

PISA-Vergleichsstudie 2005: Sachsen-Anhalt rückt auf

Heute wurden in Berlin die Ergebnisse des Ländervergleichs im Rahmen der aktuellen PISA-Studie vorgestellt. Bayern führt erneut die Siegerliste an, gefolgt von Sachsen, Baden-Württemberg und Thüringen. Sachsen-Anhalt rückt vom drittletzten Platz in der vorigen Erhebung in das vordere Mittelfeld der Länder auf. Im Bereich Mathematik liegt das Land auf Platz 5. Sachsen-Anhalt ist damit das Land mit dem größten Entwicklungssprung seit der vorigen Vergleichsstudie, in mehreren Bereichen gilt dies auch im internationalen Maßstab. Für Prof. Dr. Manfred Prenzel, den deutschen Koordinator der Studie, zählt deshalb Sachsen-Anhalt "zu den größten Gewinnern des aktuellen PISA-Ländervergleichs." mehr

14.07.2005 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

GEW: "Kein Grund für selbstgefälliges Schulterklopfen"

Frankfurt a.M./Berlin – "Für selbstgefälliges Schulterklopfen der ´Sieger´ beim PISA-Bundesländervergleich gibt es keinen Grund. Auch die ´Klassenbesten´ haben das Hauptproblem des Schulwesens nicht gelöst: Bildung ist in keinem anderen Land so stark vom Geldbeutel der Eltern abhängig wie in Deutschland. Kinder aus sozial schwächeren und Einwandererfamilien haben beim Rennen um die hochwertigsten Bildungsabschlüsse sehr schlechte Chancen", sagte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Donnerstag in Frankfurt a.M.. Ein qualitativ gutes Schulsystem zeichne sich dadurch aus, dass Leistung und Chancengleichheit gleichermaßen stimmen. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Ahnen: Konsequente Reform des Bildungssystems muss weitergehen

Rheinland-Pfalz liegt beim heute vom PISA-Konsortium Deutschland und der Kultusministerkonferenz in Berlin vorgestellten PISA-Ländervergleich in allen untersuchten Aufgabenfeldern im OECD-Durchschnitt und im bundesdeutschen Mittelfeld. Nach der jetzt vorliegenden ersten Auswertung der PISA 2003-Ergänzungsstudie (PISA-E) seien in Rheinland-Pfalz leichte Verbesserungen bei den Punktwerten in der mathematischen Kompetenz 493 Punkte (PISA 2000: 488) und in der naturwissenschaftlichen Kompetenz 497 Punkte (PISA 2000: 489) erreicht worden, stellte Bildungsministerin Doris Ahnen fest. In der Lesekompetenz sei der Wert mit 485 Punkten gleich geblieben. Bei der erstmals von PISA erfassten Problemlösekompetenz seien 508 Punkte erreicht worden. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Pisa-Vergleich 2000/2003: Saarländische Schüler sind überall besser geworden

Gegenüber den 2000er Pisa-Ergebnissen gab es im Saarland erhebliche Fortschritte. Am deutlichsten sind die Kompetenzsteigerungen in den Naturwissenschaften, gefolgt von der Mathematik. Weniger deutlich war der Zugewinn in der Lesekompetenz. \*Die Lehrkräfte", so Kultusminister Jürgen Schreier, \*haben mit ihren Schülern gute Fortschritte erreicht. Diese Ergebnisse sind Bestätigung für ihre kompetente Arbeit, verbunden mit unserer bildungspolitischen Strategie für mehr Qualität." mehr

14.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Konsequente Leistungsförderung zahlt sich aus

Nach Auffassung des Deutschen Philologenverbandes haben sich im Bundesländervergleich der PISA-Studie 2003 wiederum die Länder an die Spitze gesetzt, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten konsequent auf schulische Leistungsförderung gesetzt haben. "Mit Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen bilden drei Länder die PISA-Spitzengruppe, die in ihrer Schulpolitik neben dem Prinzip Fördern auch das Prinzip Fordern niemals vernachlässigt haben", sagte der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Kultusminister Siegfried Schneider zum hervorragenden Erfolg bayerischer Schulen in der nationalen PISA-Studie 2003

Bayern geht auch bei der zweiten nationalen PISA-Studie in allen Bereichen (Mathematik, Lesekompetenz, Naturwissenschaften) klar als 1. Sieger hervor. Im internationalen Vergleich befindet sich der Freistaat mit den Plätzen 4 (Naturwissenschaften), 5 (Mathematik) und 6 (Lesekompetenz) in der Spitzengruppe. mehr

14.07.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus