PISA (Studie)

Bayerns Kultusminister Schneider zu PISA: Erfolg durch zentrale Prüfungen und Fleiß, Ordnung, Pünktlichkeit

(bikl/ZEIT) Im ersten Bundesländervergleich der PISA-Studie vor drei Jahren zeigten sich Bayerns Schüler als Deutschlands Primusse. Sie belegten die Spitzenplätze im Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften. Es wird vermutet, dass Bayern bei der Neuauflage der Studie, die am morgigen Donnerstag veröffentlicht wird, seinen Erfolg wiederholt. Der bayerische Kultusminister Siegfried Schneider (CSU) führt im Interview mit der ZEIT den Erfolg seines Bundeslandes im Schulbereich auf die in Bayern üblichen zentralen Schulabschlussprüfungen und das Setzen auf Sekundärtugenden wie Fleiß und Verlässlichkeit zurück. mehr

13.07.2005 Artikel

"PISA-Ergebnisse sind im Wahlkampf tabu!"

"Es ist in höchstem Maße bedenklich, wenn die Kultusministerkonferenz Teilergebnisse der aktuellen PISA E 2003-Studie bereits am 14. Juli veröffentlichen will. In diesem Stadium sind nur Vermutungen, Spekulationen und üble Zahlenakrobatik möglich", betonten Marianne Demmer, stellvertretende Bundesvorsitzende der GEW, und Helmut Oskar Brückner, Landesvorsitzender der GEW Bayern, gestern anlässlich einer Pressekonferenz in München. mehr

13.07.2005 Pressemeldung GEW Bayern

© Waxmann

Innerdeutsches PISA Ranking

(bikl) Am 14. Juli wird die Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin die Ergebnisse des PISA-Ländervergleichs vorstellen, aber bereits jetzt scheinen Sieger und Verlierer ausgemacht. Im innerdeutschen PISA Ranking wetten laut SPIEGEL alle "auf Bayern als Klassenprimus" und die Verantwortlichen in Brandenburg und Berlin ließen schon mal vorsorglich verlauten, dass sie wohl im "hinteren Feld" platziert sein werden. mehr

12.07.2005 Artikel

Legasthenie: Methodenstreit auf dem Rücken der Kinder?

(bikl) Das Schicksal Legasthenie könnte vielen Kindern erspart bleiben. So das Ergebnis des groß angelegten hessischen Modellversuchs "Schriftsprach - Moderatoren" ([bildungsklick.de berichtete darüber.](http://bildungsklick.de/serviceText.html?serviceTextId=15898)) Die Studie unter Leitung des renommierten Legasthenie-Experten Dr. Gerd Schulte-Körne hatte zwei Konzepte untersucht, von der nur eines den erhofften Erfolg brachte: Lollipop, ein Lehrwerksverbund des Berliner Schulbuchverlags Cornelsen. Die Rechtschreibwerkstatt, ein Konzept des Schulpsychologen Norbert Sommer-Stumpenhorst, erwies sich hingegen als ungeeignet. mehr

11.07.2005 Artikel

In Baden-Württemberg lernt es sich am besten

Hessen, Bayern und Baden-Württemberg und mit Abstrichen Rheinland-Pfalz bieten in Deutschland die besten Rahmenbedingungen für das Lernen in der Schule. Das ist das Ergebnis der Studie 'Gleichwertige Lebensverhältnisse im Bundesgebiet?'. Die Essener Bildungsforscher Klaus Klemm und Rainer Block stellten die Untersuchung am Freitag (08.07.) in Berlin während der Veranstaltung 'PISA verstehen' vor, zu der die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eingeladen hatte. mehr

08.07.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Ab in den Süden!

(bikl) Glücklich die Schüler und Eltern, deren Wohnsitz im Süden der Republik liegt. Das könnte man jedenfalls aus der Studie "Gleichwertige Lebensverhältnisse im Bundesgebiet?" schließen. Die beiden Essener Bildungsforscher Klaus Klemm und Rainer Block haben die Ergebnisse dieser Untersuchung heute in Berlin während der Veranstaltung "PISA verstehen" der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgestellt. mehr

08.07.2005 Artikel

In Hessen, Bayern und Baden-Württemberg lernt es sich am besten

Hessen, Bayern und Baden-Württemberg und mit Abstrichen Rheinland-Pfalz bieten in Deutschland die besten Rahmenbedingungen für das Lernen in der Schule. Das ist das Ergebnis der Studie "Gleichwertige Lebensverhältnisse im Bundesgebiet?". Die Essener Bildungsforscher Klaus Klemm und Rainer Block stellten die Untersuchung am Freitag in Berlin während der Veranstaltung "PISA verstehen" vor, zu der die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eingeladen hatte. mehr

08.07.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

DPhV erwartet von PISA-E 2003 Bestätigung des Süd-Nord-Gefälles bei der Bildungsqualität

Eine Bestätigung und nochmalige Verschärfung des Süd-Nord-Bildungsgefälles erwartet der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger von den Ende nächster Woche vorgestellten innerdeutschen Ergebnissen der PISA-E-Studie 2003. mehr

08.07.2005 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

VBE: PISA E als Faustpfand für Länderinteressen ungeeignet

Im Zusammenhang mit der vorgezogenen Präsentation von Teilergebnissen der Studie PISA E 2003 durch die KMK erklärt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger: "Die Bundesländer haben spätestens seit den Auseinandersetzungen über die Föderalismusreform ihre Unschuld verloren. Die Qualität von Schule darf nicht zum Faustpfand fragwürdiger Machtgelüste von 'Kleinstaaten' werden. Angesagt ist kooperativer Föderalismus, um der nationalen Verantwortung für ein Schulsystem gerecht werden zu können, das sozial unterschiedliche Ausgangslagen ausbalanciert." mehr

08.07.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Notnagel oder Chance?

(bikl) Wie viele so genannte Zwergschulen es in Deutschland noch gibt, ist unbekannt. Sicher ist: Es sind nur noch wenige. Denn was in den fünfziger und sechziger Jahren in kleinen Ortschaften noch gang und gäbe war, ist mittlerweile die Ausnahme: Kleine Dorfschulen, in denen die Kinder altersgemischt unterrichtet wurden. Aber so mancher alte Hut kann zu einem ganz neuen outfit verhelfen. mehr

07.07.2005 Artikel