PISA (Studie)

Erdsiek-Rave im Landtag zu den Konsequenzen aus dem OECD-Bildungsbericht für Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave sagte heute im Landtag von Schleswig-Holstein anlässlich der Debatte in der aktuellen Stunde "Konsequenzen aus dem neuesten OECD-Bildungsbericht für Schleswig-Holstein": mehr

22.09.2004 Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung

Waldorfschulen dürfen besondere Wege gehen, müssen aber zum selben Ziel kommen

"Die Waldorfschulen dürfen weiterhin ihre besonderen Wege gehen. Sie müssen nur gewährleisten, dass sie zum selben Ziel kommen wie alle anderen Schulen auch." Mit diesen Worten hat der Sprecher des Kultusministeriums, Ralf Hörnig, die Einwände der Waldorfschulen gegen zentrale Prüfungen an allen Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien zurückgewiesen. Mit vergleichbaren Anforderungen und Bedingungen auf Landesebene würde eine größtmögliche Objektivität in der Bewertung von Schülerleistungen erreicht. "Um dies auch an Waldorfschulen gewährleisten zu können, müssen sich diese Schulen unseren Vorgaben stellen. Alles andere wäre ungerecht - gerade gegenüber den Waldorfschülern", sagte Hörnig. mehr

22.09.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Kultusminister warnt vor unangebrachter Lehrerschelte

"Auch diese OECD-Studie bietet überhaupt keinen Anlass, unsere Lehrkräfte herunter zu machen. Daraus Lehrerschelte abzuleiten, ist völlig unangebracht", hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann die heute (22.09.2004) offiziell veröffentlichte Studie über "Anwerbung, berufliche Entwicklung und Verbleib von qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern" kommentiert. mehr

22.09.2004 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

© Cornelsen

Das Unternehmen 'Schule' besser kommunizieren

(bikl/ja) Wenn nach dem schlechten Abschneiden des deutschen Bildungssystems in der OECD Studie "Bildung auf einen Blick" wieder pauschal an der Qualität des Unterrichts und der Schulen gezweifelt wird, dann bleiben all die Schulen außen vor, die gute Arbeit leisten. Tu Gutes und sprich darüber - ein Leitsatz aus der Öffentlichkeitsarbeit, der bei den Schulen noch kaum gilt. Aber: Schulen werden zunehmend autonomer und selbständiger in ihren Entscheidungen - und das in allen schulischen Bereichen. Viele Schulen nutzen die Chance: Sie entwickeln ein innovatives Schulprogramm, geben sich ein neues Profil und setzen schuleigene Schwerpunkte in der Organisation und Pädagogik um. Eine solche Entwicklung und Veränderung von Schule bedarf einer geeigneten Kommunikation - nach innen wie außen. Der Lehrer und Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit am größten Berliner Gymnasium, Holger Mittelstädt arbeitete vor dem Eintritt in den Schuldienst in einer PR-Agentur und als freier Journalist. Er hat zahlreiche Bücher und Fachaufsätze zum Thema "Schulische Öffentlichkeitsarbeit" verfasst. In unserem Interview erklärt er, warum PR eine Herausforderung für jede Schule ist. mehr

17.09.2004 Artikel

Viele Köche...

(bikl) mehr

16.09.2004 Artikel

Kultusminister Mannsfeld: "Aktionismus schadet der Schule - Pisa beweist: Das sächsische Schulsystem hat sich bewährt!"

"Wir brauchen keine Einheitsschule und keine Generaldebatte über Schulstrukturen. Unser gegliedertes und durchlässiges System mit Grundschule, Mittelschule und Gymnasium hat sich bewährt und bietet jeder Schülerin und jedem Schüler die besten Entwicklungs- und Fördermöglichkeiten. Der Pisa-Leistungsvergleich hat gezeigt: Länder mit einer klaren Schulgliederung wie Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern liegen deutschlandweit vorne. Dagegen tauchen Länder, in denen Parteien die Verantwortung tragen, deren Vertreter hier in Sachsen am lautesten nach Umkrempelung der schulischen Verhältnisse rufen, im hinteren Teil der Pisa-Rangliste auf. Wer für mehr Bildungsqualität eintritt, sollte sich um Inhalte, um moderne Lehrpläne und leistungsfähige Schulen mit gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern kümmern. Genau das sind die Leitlinien sächsischer Schulpolitik." mehr

16.09.2004 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Philologenverband warnt vor neuem Schulkampf in Deutschland

Mit völligem Unverständnis hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, auf den Vorstoß rot-grüner Politiker reagiert, als Konsequenz aus der neuen OECD-Studie das gegliederte Schulwesen in Deutschland abzuschaffen. mehr

16.09.2004 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

GEW: "Gegliedertes Schulsystem historisch überholt!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) verstärkt als Reaktion auf die Ergebnisse der neuesten OECD-Studie ihre Forderung nach der "Einen Schule für alle Kinder". "Das gegliederte Schulsystem in Deutschland ist historisch überholt. Wir unterstützen die Vorstöße von Grünen und SPD, die sich für ein längeres gemeinsames Lernen aller Kinder mindestens bis Klasse 9 stark machen", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Mittwoch in Frankfurt a.M.. mehr

16.09.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Studie belegt Vorteile der Flexiblen Schuleingangsphase an brandenburgischen Grundschulen

Zum Schulversuch "Optimierung des Schulanfangs - fachliches und soziales Lernen in einer flexiblen Schuleingangsphase" (FLEX 20)" liegen jetzt die ersten Ergebnisse in einem Bericht des Landesinstitutes für Schule und Medien (LISUM) vor. Insgesamt 20 Versuchsschulen beteiligten sich in den Schuljahren 2001-2004 an der Neugestaltung des Schulanfangs. Dazu gehören das Lernen in jahrgangs-übergreifenden Gruppen mit den Möglichkeiten einer individuellen Verweildauer und einer individuellen Einschulung, spezielle Förderangebote für schneller und langsam lernende Kinder sowie eine kindgerechte Ausgestaltung des Unterrichts und der Tageseinteilung. mehr

15.09.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg