(bikl/idw) Die Zahl der Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die nach dem Studienabschluss ein oder mehrere Praktika machen, hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Statt eine reguläre Berufstätigkeit aufzunehmen wechseln 37 Prozent der frisch gebackenen Akademiker nach dem Examen in ein Praktikum, elf Prozent sogar noch ein zweites. Die Hälfte dieser Tätigkeiten ist unbezahlt. Besonders davon betroffen sind Frauen: 44 Prozent aller Absolventinnen machen nach dem Abschluss mindestens ein Praktikum, bei den Männern sind es 23 Prozent. Frauen machen auch deutlich häufiger zwei Praktika, und es sind ausschließlich Frauen, die mehr als zwei Praktika ableisten. Die Häufigkeit von Praktika nach dem Examen hängt auch von der Studienrichtung ab: Überdurchschnittlich verbreitet sind Praktika bei den Absolventinnen und Absolventen in geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fächern.
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01.02.2007
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