350 anerkannte Ausbildungsberufe gibt es – genug Auswahl für deutsche Schüler, so sollte man meinen. Felix Rauner, Professor am Institut für Technik und Bildung an der Universität Bremen, hat die Probe aufs Exempel gemacht und Jugendliche gebeten, spontan aufzuschreiben, welche Berufe ihnen einfallen. "Was sie notiert haben, waren zu 80 % Berufe, die aus Grimms Märchen stammen und die mit der Wirklichkeit relativ wenig zu tun haben", so das ernüchternde Ergebnis. Sein Fazit: "Berufsorientierung und Berufsvorbereitung sind in Deutschland unterentwickelt."
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18.12.2006
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