Der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes Heinz-Peter Meidinger hält den heutigen Beschluss der Kultusministerkonferenz in der Frage der Rechtschreibreform für nachvollziehbar und praxisorientiert. Er sieht vor, dass der große unstrittige Teil der Rechtschreibreform wie geplant am 1. August verbindlich in Kraft tritt. In den noch zu klärenden Fragen, zu denen die Getrennt- und Zusammenschreibung sowie die Interpunktion gehören, wird weiterhin das Gebot der Toleranz gelten. Das bedeutet, dass Lehrer in diesen Fällen die alte Rechtschreibung auch zukünftig nicht als fehlerhaft werten werden.
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03.06.2005
Pressemeldung
Deutscher Philologenverband (DPhV)