Als vernünftig und realisierbar hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Vorschläge der Arbeitsgruppe des Rats für Deutsche Rechtschreibung unter Leitung von Kultusminister a. D. Hans Zehetmair gewürdigt. "Die dort vorgeschlagenen Änderungen in Teilbereichen der Zusammen- und Getrenntschreibung sind nachvollziehbar und führen, da sie nur ca. 0,1 Prozent des Wortschatzes betreffen, kaum zu neuer Verunsicherung an den Schulen", so Meidinger. Zu überlegen sei allerdings, ob man nicht die Entscheidung darüber, ob man "heiligsprechen" oder "heilig sprechen" schreibe, gänzlich in die Autonomie des Schreibenden legen solle, da klare verbindliche Regeln dazu kaum möglich seien.
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11.04.2005
Pressemeldung
Deutscher Philologenverband (DPhV)