Rechtschreibung

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Der große Deutsch-Test 2005

(bikl/ab) Mannheim - Rund 7,6 Millionen Zuschauer verfolgten im vergangenen Jahr den "Großen Deutsch-Test" auf RTL. Und nicht wenige unterzogen sich sogar freiwillig einer Art Klassenarbeit. Ergebnis: Auf durchschnittlich 35 Fehler brachten es die Prüflinge, wobei die Bayern mit "nur" 33,8 Fehler auf Platz eins landeten und die Hamburger mit 35,8 Fehlern das Schlusslicht bildeten. Auf das Ergebnis in diesem Jahr darf man also gespannt sein. Die nächste Deutschrunde startet am 7. Mai um 20.15 Uhr auf RTL. Dann wird Hape Kerkeling zwölf Prominente und die ganze Nation erneut auf die Probe stellen. Wieder mit dabei: der 'Rechtschreibpapst' Dr. Werner Scholze-Stubenrecht, Chefredakteur des Dudens und stellvertretender Leiter der Dudenredaktion. In diesem Interview äußert er sich über seine Rolle in der Fernsehshow, die Wörterbucharbeit an sich und wie es einem Wort überhaupt gelingt, in den Duden aufgenommen zu werden. mehr

21.04.2005 Artikel

Von Baby-Pisa bis Rechtschreibreform

Die neue Rechtschreibung, tritt sie wirklich zum 1. August 2005 in Kraft? Wer hatte für die KMK die Sterbeglocken so stürmisch geläutet? Wo werden Eltern jetzt auch für Schulbücher zur Kasse gebeten? Und wer will eigentlich die Studiengebühren einsacken? Wer Antworten auf aktuelle Fragen zur Bildung sucht: bildungsklick.de hat sie. mehr

19.04.2005 Pressemeldung redaktionsbüro diehl

Wolff: "Neue Rechtschreibung bleibt verbindliche Grundlage für das kommende Schuljahr"

Die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung bleibt wie beschlossen auch nach dem Ende der Übergangszeit am 1. August 2005 verpflichtende Grundlage für den Unterricht. Dies bekräftigte Kultusministerin Karin Wolff heute angesichts der erneuten Debatte um die Rechtschreibreform. "Es gibt keine Rolle und kein Röllchen rückwärts. Die Einsetzung des Rats für deutsche Rechtschreibung durch die Kultusministerkonferenz war richtig und hat sehr zur Versachlichung beigetragen", erklärte Wolff. mehr

13.04.2005 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

© zdf

Rechtschreibung in den Mühlen der PR

(bikl) Es muss gelegentlich in Erinnerung gerufen werden: Im Sommer 2004 hatten die Kultusminister aller 16 Bundesländer einstimmig die verbindliche Einführung der neuen deutschen Rechtschreibung zum 1. August dieses Jahres an allen Schulen und Behörden beschlossen. Ein nahezu 10 Jahre andauerndes Verfahren hatte in Abstimmung mit Wissenschaftlern, Verbänden und Politikern zu einem einvernehmlichen Regelwerk und einem kostenverträglichen Verfahren zur Umsetzung in der Praxis geführt. mehr

12.04.2005 Artikel

KMK: Neue Rechtschreibung tritt am 1. August 2005 in Kraft

Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat sich auf seiner letzten Sitzung, am 08.04.2005, intensiv mit den Fragen befasst, zu denen die Ministerpräsidentenkonferenz und die Kultusministerkonferenz um Vorschläge des Rates gebeten hatten. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Frau Professor Dr. Johanna Wanka, dankt dem Rat für deutsche Rechtschreibung ausdrücklich für die von ihm in so kurzer Zeit geführte Diskussion sowie die erarbeiteten Vorschläge, vor allem zur Getrennt- und Zusammenschreibung, die in der folgenden Sitzung des Rates am 03.06. d.J. Gegenstand der Abstimmung werden sollen. Die Kultusministerinnen und Kultusminister sind am 11.04.2005 ausführlich vom Vorsitzenden des Rats für deutsche Rechtschreibung, Herrn Staatsminister a.D. Dr. h.c. Hans Zehetmair, über den Stand der Beratungen informiert worden. mehr

12.04.2005 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Kultusminister Jürgen Schreier zur Rechtschreibdiskussion: Saarland wartet Ergebnisse der Zehetmair-Kommission ab

Im Saarland wird die von der Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossene neue Rechtschreibung erst dann für die Schülerinnen und Schüler verbindlich gemacht, wenn definitiv Einigkeit über die zukünftigen Schreibweisen herrscht. Deshalb wird nötigenfalls die bisherige Übergangsregelung, wonach die alte und neue Rechtschreibung weiterhin gültig bleiben, solange im Saarland Bestand haben", erklärt Kultusminister Jürgen Schreier. mehr

11.04.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

© FU Berlin

Neue Rechtschreibung: Besser lesen?

(bikl) Erleichtert die neue Rechtschreibung das Lesenlernen? Das wollen Psychologen der Freien Universität Berlin mit einem mobilen Leselabor, dem 'Guckomobil' herausfinden. mehr

11.04.2005 Artikel

Vernünftiger Kompromiss scheint bei Rechtschreibreform nun möglich!

Als vernünftig und realisierbar hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Vorschläge der Arbeitsgruppe des Rats für Deutsche Rechtschreibung unter Leitung von Kultusminister a. D. Hans Zehetmair gewürdigt. "Die dort vorgeschlagenen Änderungen in Teilbereichen der Zusammen- und Getrenntschreibung sind nachvollziehbar und führen, da sie nur ca. 0,1 Prozent des Wortschatzes betreffen, kaum zu neuer Verunsicherung an den Schulen", so Meidinger. Zu überlegen sei allerdings, ob man nicht die Entscheidung darüber, ob man "heiligsprechen" oder "heilig sprechen" schreibe, gänzlich in die Autonomie des Schreibenden legen solle, da klare verbindliche Regeln dazu kaum möglich seien. mehr

11.04.2005 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Heiligsprechen und nicht voll quatschen

(bikl) Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat am Freitag die ersten von einer Expertengruppe vorgelegten Vorschläge für eine Korrektur der Rechtschreibreform präsentiert. mehr

09.04.2005 Artikel

Erklärung der Kultusministerkonferenz zu den heutigen Beratungen des Rates für deutsche Rechtschreibung

Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat bei seiner heutigen 3. Sitzung in München über Vorschläge zu einem Teilbereich der Getrennt- und Zusammenschreibung beraten. Betroffen ist § 34 des derzeitigen Regelwerks für die deutsche Rechtschreibung, in dem es um trennbare Zusammensetzungen von Verbzusätzen mit Verben geht. Der Rat sieht vor, konkrete Beschlüsse hierzu im Juni zu fassen. Die Kultusministerkonferenz wird über die Vorschläge des Rates entscheiden, wenn sie nach Anhörung von Verbänden endgültig vorgelegt werden. mehr

08.04.2005 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder