Schülerzahlen

Kultusminister fordert von Gewerkschaften Solidarität mit angehenden Lehrern

Der Kultusminister hat an die Gewerkschaften appelliert, mit dem Abschluss eines Tarifvertrages einen solidarischen Beitrag für junge Pädagogen zu leisten. "Wenn trotz rückläufiger Schülerzahlen noch junge Lehrer eingestellt werden sollen, brauchen wir einen neuen Bezirkstarifvertrag", sagte Flath. Andernfalls drohe langfristig die Überalterung der Lehrerschaft. mehr

04.04.2005 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Schulen sind schneller als das Kultusministerium

"Das große Interesse am Bundesprogramm für Ganztagsschulen zeigt, dass die Schulen im Land schon viel weiter als das baden-württembergische Kultusministerium sind. Die meisten Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler wollen Ganztagsschulen. Kultusministerin Annette Schavan und der künftige Ministerpräsident Günter Oettinger sollten dies endlich akzeptieren und den Ausbau von Ganztagsschulen mit einem pädagogisch sinnvollen Konzept zu einem Schwerpunkt der Landespolitik in den nächsten Jahren machen", sagte am Freitag (01.04.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

01.04.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Das große Schulsterben

(P.S.) Schulschließungen und Schulzusammenlegungen sind in Deutschland keine Seltenheit. Ob im Saarland, in Hamburg oder in Brandenburg, immer weniger Schülerinnen und Schüler besuchen die Schulen, immer mehr Schulen schließen. Kein Bundesland bleibt verschont. Besonders hart trifft es die neuen Bundesländer. Laut Statistischem Bundesamt setzt sich dort sowie in Berlin seit dem Schuljahr 1996/97 die anhaltende Abnahme der Schülerzahlen fort. 5,7 Prozent weniger Schülerinnen und Schüler gehen hier zur Schule. Das ist ein Minus von 95.800. Im Osten erreicht Berlin mit minus 2,2 Prozent das beste Ergebnis, während Sachsen-Anhalt mit minus 7,6 Prozent vor Mecklenburg-Vorpommern mit 7,1 Prozent sowie Sachsen und Thüringen mit 6,4 Prozent das Schlusslicht bildet. Hier ist die Lage am dramatischsten. In dem Zeitraum von 1992 bis 2002 musste in Sachsen-Anhalt fast jede zweite Schule schließen. Erst im Jahr 2009 ist wieder ein leichter Anstieg der Schülerzahlen zu erwarten. mehr

01.04.2005 Artikel

Flath will stabile Schullandschaft - sichere Standorte machen Schulwahl für Eltern verlässlich

Kultusminister Steffen Flath hat die Kommunen, Landkreise und kreisfreien Städte zur Zusammenarbeit bei der Schulnetzplanung aufgerufen. "Unser gemeinsames Ziel muss eine stabile Schullandschaft für die nächsten 10 bis 15 Jahre sein", sagte Flath am Donnerstag, 24. März, vor Journalisten in Dresden. Aufgrund des dramatischen Rückgangs der Schülerzahlen sei ein enormer und schmerzhafter Anpassungsbedarf im Schulnetz notwendig. Flath sprach sich für konsequente und mit Augenmaß getroffene Entscheidungen aus. Ausnahmen von Schulschließungen könne es lediglich in dünnbesiedelten Gebieten geben. Bis Ende Mai soll für Eltern Gewissheit herrschen, auf welche Schule sie ihre Kinder schicken können. mehr

24.03.2005 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Erste Zahlen belegen: Einführung der Oberschule führt nicht zum von Oberschul-Skeptikern befürchteten Ansturm auf Gymnasien

Mit Befriedigung sieht Bildungsminister Holger Rupprecht die ersten vorliegenden Zahlen zum Anmeldeverhalten der Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der 6. Jahrgangsstufe in die weiterführenden Schulen. Denn die Zahlen belegen, dass der von Oberschul-Skeptikern befürchtete Run auf das Gymnasium nicht eingetroffen ist. Hintergrund dieser Spekulationen war die Einführung der neuen Schulform Oberschule zum kommenden Schuljahr, die die bisherigen Realschulen und Gesamtschulen ohne gymnasiale Oberstufe ersetzt. mehr

24.03.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Hessen und Thüringen vereinbaren Lehrerübernahmeverfahren

Die Länder Hessen und Thüringen haben eine Vereinbarung geschlossen, die Thüringer Lehrkräften aus dem Haupt- und Realschulbereich einen vereinfachten Wechsel nach Hessen ermöglicht. Wie die Kultusstaatssekretäre Kjell Eberhardt (Thüringen) und Joachim Jacobi (Hessen) heute mitteilten, können interessierte Lehrkräfte aus Thüringen bereits zum 1. September 2005 in den hessischen Schuldienst übernommen werden. "Damit können wir einerseits Lehrpersonal in Thüringen sozialverträglich abbauen und andererseits den Fachbedarfsmangel in Hessen verringern. Das ist ein gutes Beispiel für eine länderübergreifende Zusammenarbeit, die allen Beteiligten einen Nutzen bringt", erklärten beide Staatssekretäre übereinstimmend. mehr

22.03.2005 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Offenheit und Transparenz: alle Schüler- und Klassenzahlen jetzt im Internet abrufbar

Kultusministerin Karin Wolff hat eindringlich an die Schulträger in Hessen appelliert, sich in den nächsten Monaten intensiv mit der Schulentwicklungsplanung zu befassen. "Die demographische Entwicklung lässt uns keine Wahl. Wir müssen die Zukunftsfähigkeit der regionalen Schullandschaft in Hessen aktiv sichern", sagte Wolff. An manchen Standorten sei eine vernünftige Unterrichtsorganisation schon heute kaum noch zu gewährleisten. "Damit wir nicht wie andere Länder in großem Umfang Schulen schließen müssen, ist ein behutsames und planvolles Handeln aller Verantwortlichen erforderlich." Die Ministerin verwies darauf, dass die Schülerzahlen in den kommenden Jahren mancherorts dramatisch zurückgehen werden. mehr

18.03.2005 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

© praeha

Jede Woche eine neue Privatschule

(bikl/noz) Die Nachfrage nach Unterricht in privaten Schulen boomt. Der Präsident des Verbandes Deutscher Privatschulen (VDP), Peter Susat, hat dazu in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung eine prächtige Bilanz vorgelegt: Von 1992 bis 2003 stieg die Anzahl der Schulen in freier Trägerschaft um rund 600 auf insgesamt 2600. mehr

14.03.2005 Artikel

Abbau von Lehrerstellen: Keine Entscheidung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen

Das zweite Sondierungsgespräch zwischen der Staatsregierung und den Gewerkschaften ist ohne Ergebnis geblieben. Die Gewerkschaften lehnten die Aufnahme von Tarifverhandlungen ab. Enttäuscht zeigte sich Kultusminister Steffen Flath. "Wir sind jetzt gezwungen, Kündigungen vorzubereiten", bedauerte Flath. Dem Minister zufolge sei angesichts des dramatischen Schülerrückgangs der Abschluss eines neuen Bezirkstarifvertrages zwingend notwendig. "Wir können sonst über Jahre hinaus keine jungen Lehrer mehr einstellen", sagte Flath. Mit den Gewerkschaften wurde ein weiterer Gesprächstermin am 22. März vereinbart. mehr

10.03.2005 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

21.000 Unterschriften für kleinere Klassen

Die zurückgehenden Schüler/innenzahlen soll die Landesregierung nutzen, um die überfüllten Klassen in Baden-Württembergs Schulen zu verkleinern. Dies schlug die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Mittwoch in Stuttgart vor. mehr

10.03.2005 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg