Schulabbrecher:innen

VBE: Werbende Worte allein bringen nicht mehr Männer in Kindertagesstätten und Grundschulen

Wenn Kultus- und Sozialministerium in einem gemeinsamen Brief an die Rektoren für mehr Männer an der "Erziehungsfront" in Grundschulen und Kinderta­ges­stätten werben, sei das sicher bemerkenswert; mit schönen Worten allein lassen sich jedoch keine tiefergreifenden gesell­schaftlichen Veränderungen herbeiführen, behauptet der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg, Rudolf Karg aus Karlsruhe, zumal erst vor den Sommerferien gut ausgebildete junge Lehrer aus finanziellen Gründen vom Land abge­wiesen worden sei. mehr

31.08.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

GEW: "Wann, wenn nicht jetzt?!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die in Meseberg auf der Bundeskabinetts-Klausur vereinbarte "Nationale Qualifizierungsoffensive" grundsätzlich begrüßt. "Wann, wenn nicht jetzt, sollte die Bundesrepublik Verbesserungen im Bildungsbereich anpacken und auch mehr Geld in das Bildungswesen stecken", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Freitag mit Blick auf die im ersten Halbjahr 2007 deutlich gestiegenen Steuereinnahmen. mehr

24.08.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Sachsen hat die besten Bildungsvoraussetzungen

Erfreut hat sich Kultusminister Steffen Flath zum Abschneiden Sachsens bei der Studie "Bildungsmonitor 2007" geäußert. "Wir können zufrieden sein, sollten aber nicht in Euphorie ausbrechen", so Flath. Die bisherigen Weichenstellungen seien offenbar richtig gewesen. Nun müsse beharrlich daran weiter gearbeitet werden, den Bildungsstandort Sachsen zukunftsfähig zu gestalten. Respekt zollt der Minister den Schulen. "Wenn die Studie den sächsischen Schulen eine weit überdurchschnittliche Qualität bescheinigt, dann ist das zuallererst ein Verdienst der Lehrer", so Flath. mehr

21.08.2007 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Baden-Württemberg belegt beim Bildungsmonitor 2007 den zweiten Platz

Als "sehr gutes Zeugnis für den Bildungsstandort Baden-Württemberg" hat Kultusminister Helmut Rau MdL die heute (21. August) veröffentlichten Ergebnisse des Bildungsmonitors 2007 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bezeichnet. Danach belegt der Südwesten im Ländervergleich den zweiten Platz hinter Sachsen und vor Thüringen und Bayern. Insgesamt wurden 13 bildungsökonomisch relevante Handlungsfelder untersucht. mehr

21.08.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Investitionen in Bildung reichen nicht aus

"Die Ankündigungen des bayerischen Ministerpräsidenten sind nicht neu. Mehrfach hat die Staatsregierung den hohen Stellenwert der Bildung eingeräumt. Bildung wurde sogar zum "Megathema" erklärt. "Auch die heute von Stoiber in seiner Regierungserklärung skizzierten schul- und bildungspolitischen Ziele kann der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), nur voll und ganz unterstützen", erklärte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. "Danach erwarten Bayerns Kindergärten, Schulen und Hochschulen blühende Zeiten." Der BLLV befürchtet jedoch, dass es bei der Rhetorik bleibt, denn bislang ist der große schul- und bildungspolitische Wurf ausgeblieben. Die Reformen drohen zu scheitern, weil die nötigen Mittel fehlen. Daran ändert auch die in Aussicht gestellte Summe für das Gesamtprogramm Bayern 2020 - in den kommenden vier Jahren 1,5 Milliarden Euro - nicht viel. "Angesichts der Probleme ist das zu wenig Geld für große Reformen." mehr

18.07.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Durch "Killerspiele" "klare Erhöhung des Risikos, Gewalttäter zu werden"

"Wenn wir erreichen wollen, dass Kinder mehr in die Umwelt hineingeführt werden, müssen wir früh anfangen - vor allem in Kindergärten, erst recht in Grundschulen. Man kann mehr tun!" - Diesen Appell richtete Prof. Dr. Christian Pfeiffer, ehemaliger niedersächsischer Justizminister und Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, an rund 170 Fachleute aus der Umweltbildung. Sein Vortrag war Teil der 15. Pfingstsymposiums, zu dem das Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern (ZUK) gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gestern und heute in das bayerische Tagungszentrum geladen hatte. mehr

25.05.2007 Pressemeldung Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Schavan: "Wir brauchen eine verlässliche Wissensbasis"

"Wir sind in Europa auf gutem Weg, die Qualität unserer Bildungssysteme an ihren konkreten Ergebnissen zu messen", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Freitag zum Abschluss des EU-Bildungsministerrats in Brüssel. Die Bildungsminister der Europäischen Union haben dort fünf europäische Zielmarken bestätigt, die Voraussetzung für eine Wissensgesellschaft sein müssen: Diese Indikatoren beziehen sich auf die Schulabbrecherquote, die Leseleistung, die Schulabschlüsse, die Anzahl der Hochschulabsolventen mathematischer, naturwissenschaftlicher und technischer Fächer sowie die Erwachsenenbildung. mehr

25.05.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Initiative "Du schaffst das" soll Schulabbrecherquote noch weiter senken

Kultusminister Jürgen Schreier, der Leiter der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland, Otto-Werner Schade, und das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Raimund Becker, haben heute (14.05.07) gemeinsam die Rahmenvereinbarungen für die Initiative "Du schaffst das!" unterzeichnet. "Damit haben wir ein neues Modell zur Verbesserung der Ausbildungs- und Berufschancen auf den Weg gebracht", sagte Kultusminister Jürgen Schreier anlässlich der Unterzeichung. "Jeder Schüler im Saarland soll die Chance auf einen Abschluss erhalten. Wir wollen niemanden zurücklassen und jeden Einzelnen stärken. Deshalb beginnt eine verstärkte Förderung bereits in Klassenstufe 7." mehr

14.05.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

"Hauptschulen erwarten kräftigen Aufwind"

Das Vorhaben von Kultusminister Siegfried Schneider, Hauptschülern Perspektiven zu geben, verdient Anerkennung. "Die Politik hat erkannt, dass der pädagogische und finanzielle Handlungsbedarf groß ist", stellte BLLV-Präsident Albin Dannhäuser fest. Deshalb ist der "Hauptschulfachkongress" als positives Signal zu werten. "Der BLLV warnt seit vielen Jahren vor einer Vernachlässigung der Hauptschule und drängt auf ein überzeugendes Bildungskonzept für Jugendliche, die diese Schule besuchen." Insofern verspricht die Initiative bildungspolitischen Aufwind, wenn das berufsorientierende Profil der Hauptschule geschärft, das Angebot an Ganztagsschulen zügig ausgebaut und die Zahl der Schüler mit einem mittleren Schulabschluss konsequent erhöht werden soll." Der BLLV appelliert gemeinsam mit dem Kultusminister an die Wirtschaft, dass diese ihrer Ausbildungsverantwortung gerecht werden und Hauptschulabgängern Berufschancen anbieten muss. mehr

06.05.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

"Nicht kleckern, sondern klotzen"

Eine Hauptschuloffensive kann nur gelingen, wenn dafür die nötigen Finanzmittel bereitgestellt werden. Unterrichtsausfälle und Lehrermangel müssen aber grundsätzlich an allen bayerischen Schulen der Vergangenheit angehören. "Unter dieser Voraussetzung begrüßen wir ausdrücklich den für Mai terminierten Hauptschulkongress, den das Kultusministerium angekündigt hat", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Albin Dannhäuser. "Der Kongress ist aus der Sicht des BLLV die letzte Chance, die Hauptschule zu einer attraktiven Schule zu entwickeln. Dazu müssen jedoch bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Die Hauptschule braucht nicht nur ein überzeugendes inhaltliches und pädagogisches Profil, sondern auch kräftige Investitionen", stellte er klar. "Es darf nicht gekleckert, es muss geklotzt werden." mehr

29.03.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.