Schulabbrecher:innen

Europäischer Pakt für die Jugend

Der Europäische Pakt für die Jugend hat das erklärte Ziel, alle jungen Menschen gesellschaftlich und beruflich zu integrieren und die Rahmenbedingung für Familiengründungen zu verbessern. Er wurde im November 2004 von den vier Regierungschefs Frankreichs, Spaniens, Schwedens und Deutschlands ins Leben gerufen und vom Europäischen Rat in Brüssel im März 2005 als fester Bestandteil in die erneuerte Lissabonstrategie, Europa zum stärksten Wirtschaftsraum der Welt zu machen, aufgenommen. Die Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) begrüßt den Europäischen Pakt für die Jugend ausdrücklich, bedeutet dieser doch eine erstmalige jugendpolitische Befassung des höchsten Entscheidungsgremiums der EU und die Verankerung von ausdrücklich jugendspezifischen Zielen in die zentrale längerfristige europäische Politikstrategie von Lissabon. Die AGJ unterstreicht die Notwendigkeit, die Umsetzung und Gestaltung des Paktes auf europäischer und insbesondere auf nationaler Ebene aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe aktiv zu begleiten. mehr

16.08.2005 Pressemeldung Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)

Immer mehr Jugendliche ohne Schulabschluss

(bikl) Jeder 15. Jugendliche hat keinen Schulabschluss und die Zahl der Schulabbrecher steigt weiter. Das hat die Bertelsmann Stiftung in elf Kommunen erforscht. Danach ist der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss von durchschnittlich 6,7 Prozent im Jahr 2002 auf 7,6 Prozent im Jahr 2003 gestiegen. Noch gravierender sind die Zahlen bei den ausländischen Jugendlichen. Hier ist die Quote von durchschnittlich 17,1 Prozent auf 22,6 Prozent geklettert. mehr

12.08.2004 Artikel