Schulabschluss

Broschüre "Nach dem 10. Schuljahr" für das Schuljahr 2006/2007 über die staatlichen Schulämter erhältlich

Im Februar erfolgt von den sechs staatlichen Schulämtern aus der Versand der Broschüre "Nach dem 10. Schuljahr" an die brandenburgischen Schulen. Bereits jetzt ist die Broschüre im Internet [www.mbjs.brandenburg.de](http://www.mbjs.brandenburg.de) (> Publikationen) nachzulesen. mehr

16.02.2006 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Beim Fälschen ertappt

Das Kultusministerium pflegt in Pressemitteilungen den Erfolg seiner Bildungspolitik zu verbreiten. Der gilt – so ist es die Mode der Zeit – als besonders bemerkenswert, wenn ein Land im Länderranking nach oben rutscht. Am 3. Februar "freute sich der Niedersächsische Kultusminister", dass "die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss in Niedersachsen um gut 10 Prozentpunkte zurückgegangen" sei. Außerdem habe der Anteil der Abgänger ohne Hauptschullabschluss von 10% auf 7,5% abgenommen. Gemessen wird diese Quote an der Zahl aller Absolventen der allgemein bildenden Schulen. Diese Quote bedeute im Länder-Ranking den zweitbesten Wert hinter Baden-Württemberg. Busemann erklärt diesen Erfolg im üblichen Stereotyp: "Wir haben in Niedersachsen inzwischen geeignete Maßnahmen zur Förderung der Schulqualität auf den Weg gebracht." mehr

16.02.2006 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Immer mehr Abiturienten mit Fachhochschulreife

Wie das Statistische Bundesamt zur am kommenden Montag begin­nenden Bildungsmesse "Didacta" in Hannover mitteilt, erwarben im Jahr 2004 rund 386 900 Jugendliche die Hochschul- oder Fachhochschulreife, das sind 41,5% der gleichaltrigen Wohnbevölkerung. Knapp ein Drittel der Abiturienten erhielt die Fachhochschulreife. Dieser Anteil ist seit dem Jahr 2000 um nahezu ein Viertel von 26% auf 32% gestiegen. Die Fachhochschulreife wurde zu rund 90% in beruflichen Schulen erworben, insbesondere an Fachoberschulen (40%), Berufsfachschulen (28%) und Fachschulen (17%). Die Gesamtzahl der Absolventen mit Fachhochschulreife stieg seit dem Jahr 2000 deutlich um 33 500 (+ 37%) auf 123 400. mehr

15.02.2006 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

"Statistik der Wiederholer im Schulwesen irreführend"

Zu der kürzlich vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Statistik über die Zahl und die Quoten der Wiederholer im Schulwesen stellen der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, und der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer, Albert Obert, fest: mehr

09.02.2006 Pressemeldung Deutscher Lehrerverband (DL)

GEW: "Mit ideologischen Scheuklappen wird man Kindern nicht gerecht"

"Die frühe Entscheidung für eine Schulform am Ende des vierten Schuljahres überfordert Eltern, Schüler und Lehrkräfte. Es verstößt gegen grundlegende Menschenrechte, für ein zehnjähriges Kind zu entscheiden, ob es Maurer oder Professor werden darf", sagte Marianne Demmer, Schulexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute in Frankfurt a.M. Unter Berufung auf wissenschaftliche Untersuchungen wies sie darauf hin, dass es bei der Schullaufbahnentscheidung zudem "höchst ungerecht" zugehe. So seien die rechtlichen Übergangsregelungen zum Beispiel in nahezu jedem Bundesland anders. mehr

02.02.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Mehr Flexibilität, schnellere Wege zum Ziel: die neuen Stundentafeln für Berlins Schulen

Ab dem Schuljahr 2006/07 gelten an allen weiterführenden Schulen Berlins neue Stundentafeln, aus denen hervorgeht, welche Unterrichtsstunden in der jeweiligen Jahrgangsstufe gegeben werden.[1] Sie sind ein weiterer großer Schritt bei der Qualitätsverbesserung von Berlins Schule. mehr

20.01.2006 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

© bikl.de

Bildung: Geld falsch angelegt?

(bikl) Die Versäumnisse des deutschen Bildungssystems kommen Staat und Gesellschaft teuer zu stehen. Das zumindest erklärt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Nach einer Untersuchung des Instituts zielten im Jahr 2004 knapp 3,7 Milliarden Euro oder 7 Prozent des Schul- und Berufsschulbudgets ins Leere, weil die Jugendlichen die Ziele des Bildungssystems nicht erreichten. mehr

12.01.2006 Artikel

Schüler noch stärker individuell fördern

Schülerinnen und Schüler noch stärker individuell fördern und die Qualität des Unterrichts weiter verbessern, diese Ziele hat sich Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider als Prioritäten gesetzt. Kurz vor Beginn der Weihnachtsferien betonte der Staatsminister: "Ich will die bestehenden Möglichkeiten, mit denen sich Schüler nach einem Schulabschluss weiter qualifizieren können, ausbauen." mehr

20.12.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Viele Jugendliche leiden unter Kopfschmerzen

(bikl/idw) Jedes zweite Mädchen und ein Viertel der Jungen zwischen 12 und 15 Jahren gaben bei einer repräsentativen Studie in Vorpommern an, unter wiederholten Kopfschmerzen zu leiden. Die Lebensqualität der Betroffenen ist beeinträchtigt. Sorgen bereitet den Experten, dass nur jeder vierte Jugendliche mit wiederkehrenden Kopfschmerzen einen Arzt konsultiert, aber 60 Prozent ihre Schmerzen mit Medikamenten selbst behandeln oder von den Eltern Medikamente bekommen. mehr

28.11.2005 Artikel

Berufliche Bildung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund verbessern

"Berufliche Bildung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund" lautet das Thema der Fachtagung, die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Friedrich-Ebert- Stiftung (FES) am 23. November 2005 in Bonn durchgeführt wird. Ihr Motto "Kompetenzen stärken, Qualifikationen verbessern, Potenziale nutzen" benennt zugleich das Programm der Veranstaltung: Auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse aus dem BIBB soll die aktuell geführte Debatte um die Probleme junger und erwachsener Migranten/innen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung aufgegriffen und gemeinsam mit Fachleuten diskutiert werden. Betont werden sollen dabei auch die spezifischen Potentiale der Migranten/innen, die bisher selten positiv wahrgenommen werden: Ihre interkulturellen Kompetenzen, d.h. ihre muttersprachlichen Fähigkeiten und ihre Vertrautheit mit einer anderen Kultur sind ein "Plus", das sie bewusst in ihr berufliches Handeln einbringen können und das von den Betrieben genutzt und gefördert werden sollte. mehr

22.11.2005 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)