Schulleitung

Umfrage des Philologenverbandes zeigt: Empfehlungen für eine gesunde Schulverpflegung werden nur unzureichend umgesetzt

Wie eine Umfrage des Deutschen Philologenverbandes ergeben hat, gibt es an fast 40 Prozent aller befragten Gymnasien mit Schulkantinen oder Kiosken keine Einschränkungen in Bezug auf das Essens- und Getränkeangebot unter Gesundheitsaspekten. Der DPhV-Bundesvorsitzende, Heinz-Peter Meidinger, nannte es äußerst unbefriedigend, dass in fast allen Bundesländern die dort herausgegebenen Richtlinien für eine gesunde Schulernährung nur Empfehlungs- und keinen Verordnungscharakter hätten und deshalb von den Kioskbetreibern und Kantinenpächtern nicht umgesetzt würden, zumal die Schulleitungen häufig wenig Einfluss auf die Pachtverträge hätten. So mache nach wie vor an vielen Schulen der Verkauf von Süßwaren, Schokoriegeln, Pommes Frites, Chips, Hamburgern und colahaltigen bzw. stark zuckerhaltigen Getränken einen beträchtlichen Teil des Verkaufsumsatzes aus, obwohl über deren Gesundheitsschädlichkeit kein Zweifel bestehe. mehr

01.02.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Versetzte Schulleiterin will morgen an die Schule zurück

Die Bildungsgewerkschaft GEW appelliert an die Pforzheimer Schulleiterin Cornelia Frech-Becker, morgen (01.02.) ihren Dienst an der Waldschule in Büchenbronn nicht anzutreten. "Es ist unverfroren, dass sich Frau Frech-Becker in der Öffentlichkeit als Mobbing-Opfer darstellt, während gleichzeitig ihre angedrohte Rückkehr an die Waldschule in Büchenbronn bei Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern ernsthafte psycho-somatische Beschwerden verursacht", sagte am Donnerstag (31.01.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

31.01.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

© privat

"Rankings, Strafen oder Geringschätzung helfen nicht weiter"

Vergleichsarbeiten, PISA, IGLU und Co. und schließlich die Schulinspektion: In den letzten Jahren, so scheint es, wird Schule mikroskopisch genau untersucht. Das bringt für Schulen und Kollegien einerseits eine erhebliche Mehrarbeit und eine starke Belastung mit sich. Andererseits können die sich ergebenden Konsequenzen Schule besser werden lassen, nämlich so, dass das Arbeiten und Lernen für alle Beteiligten erfolgreicher, effektiver und zufriedenstellender wird. Über Chancen und Probleme von Tests und Evaluationen sprachen wir mit Prof. Dr. Thorsten Bohl von der Universität Tübingen, zu dessen Forschungsschwerpunkten die Schul- und Unterrichtsforschung gehört. mehr

30.01.2008 Artikel

Kultusminister Siegfried Schneider: Bayern besetzt zum zweiten Halbjahr gut 400 Stellen für Gymnasien

Der Freistaat Bayern besetzt Mitte Februar gut 400 Stellen für die Gymnasien. Darüber hinaus befinden sich in der zweiten Schuljahreshälfte knapp 1.400 Studienreferendare im Zweigschuleinsatz. Diese unterrichten bis zu jeweils 17 Wochenstunden in der jeweiligen Schule. "Mit der Neueinstellung der Gymnasiallehrkräfte können wir die Personalanforderungen der Schulen praktisch in vollem Umfang erfüllen und die Unterrichtsversorgung an Gymnasien verbessern", unterstreicht Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider heute in München. Nach wie vor könnte der Freistaat in den Fächern Mathematik, Physik, Informatik und Latein für die Gymnasien mehr Lehrkräfte einstellen, als Bewerbungen vorliegen. mehr

30.01.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

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Ausbildungsziel Schulleiter

Ein gewisser Erfahrungsschatz und das richtige Parteibuch – so wurden in der Vergangenheit gern die Voraussetzungen für den Rektorposten in einer Schule definiert. Tatsächlich haben Schulleiter ihren Job bislang nicht "gelernt". Weil sich aber ihr Aufgabenprofil in den vergangenen Jahren stark verändert hat, müssen (zukünftige) Schulleiter selbst die Schulbank drücken – die Qualifikation "guter Pädagoge mit Organisationstalent" reicht nicht mehr aus. Schließlich sollen den Schulen durch die neuen Schulgesetze, wie etwa in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, mehr Eigenverantwortung und Selbstständigkeit übertragen werden. Und das bedeutet, Schulleiter bekommen zusätzliche Entscheidungs- und Personalkompetenzen. mehr

19.01.2008 Artikel

Deputation für Bildung begrüßt Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen Schule, Polizei, Jugendhilfe und Staatsanwaltschaft bei Gewaltprävention

Die Deputation für Bildung, die Mittwochnachmittag (16.01.2008) im Haus der Senatorin für Bildung und Wissenschaft tagte, begrüßte die Vereinbarung für ressortübergreifende Zusammenarbeit bei Gewaltprävention und Ahndung von Vorfällen, die den Schulbetrieb gefährden. Verbesserung der Erreichbarkeit aller Beteiligten, verbesserte Zusammenarbeit von Schulen und örtlichen Polizeidienststellen, konkrete Ansprechpartner bei Staatsanwaltschaft und Jugendhilfe - das sind Elemente der neuen Vereinbarung. Sie ist Baustein eines konkreten Handlungskonzepts: "Stopp der Jugendgewalt", das gerade im finalen Abstimmungsprozess der genannten Ressorts ist. Die Deputation für Bildung begrüßte in ihrer jüngsten Sitzung die bessere Verzahnung von Schule, Polizei, Jugendhilfe und Staatsanwaltschaft. "Wichtig ist die Prävention", unterstrich Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper. Die Vereinbarung, die der Deputation vorlag, listet zudem die Straftaten auf, bei denen Schulleitungen die Polizei informieren und die sie zur Anzeige bringen sollten. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Landesregierung schafft 2.500 neue Stellen in der nächsten Legislaturperiode

Die Hessische Kultusministerin Karin Wolff hat heute bei einem Pressegespräch die bildungspolitischen Schwerpunkte für die nächste Legislaturperiode vorgestellt. "Wir werden 2.500 neue Stellen für die Schulen in Hessen schaffen. Dabei wird das Augenmerk auf der Qualität des Unterrichts sowie der Qualifizierung und Entlastung von Schulleitungen liegen", kündigte die Kultusministerin an. Nachdem in den letzten beiden Legislaturperioden bereits 4.300 Lehrer- und 2.100 Referendarstellen zusätzlich geschaffen worden sind, belegen die weiteren 2.500 Stellen "ganz klar die Priorität, die die Landesregierung der Bildung zuweist". "Mit diesen neuen Stellen werden wir weiter flächendeckend freiwillige Ganztagsschulen ausbauen, landesweit SchuB-Klassen einführen und die Schulen bei Verwaltungsaufgaben entlasten", erklärte Wolff. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

"Qualitätsoffensive Hauptschulen ohne die Lehrkräfte?"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert von der Landesregierung mehr Beförderungsmöglichkeiten und bessere Bezahlung für Lehrkräfte und Schulleitungen an Hauptschulen. In keiner vergleichbaren Schulform sei der Beförderungskegel mit 10% so klein wie an der Hauptschule. Nach Auffassung der GEW muss die Landesregierung hier nachbessern, auch Schulleitungen sollen besser dotiert werden. mehr

16.01.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Alarmierende Zunahme niedriger Schulabschlüsse an Sachsen-Anhalts Schulen

Nach der Veröffentlichung der neuesten Daten des Statistischen Landesamtes über die im letzten Schuljahr erreichten Schulabschlüsse an den Schulen Sachsen-Anhalts, sieht die GEW dringenden Handlungsbedarf in der Schulpolitik des Landes. "Was jetzt offenbar wird, ist ein bildungspolitisches Desaster und gefährdet auf lange Sicht die wirtschaftliche Entwicklung des Landes", sagte der Landeschef der Bildungsgewerkschaft, Thomas Lippmann, heute vor der Landespressekonferenz. mehr

16.01.2008 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Bildungssenatorin Dinges-Dierig stellt Zeitplan und Eckpunkte zur Einführung des Zwei-Säulen-Modells in Hamburg vor

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig hat heute im Senat über den Stand der Vorbereitungen zur Einführung des Zwei-Säulen-Modells aus Stadtteilschule und Gymnasium berichtet. Die Behörde für Bildung und Sport (BBS) entspricht damit dem bürgerschaftlichen Ersuchen, die insgesamt 184 Empfehlungen der Enquete-Kommission zur Entwicklung der Bildung in Hamburg schrittweise umzusetzen (Drucksache 18/6026). Kern der Empfehlungen ist die zum 01.08.2009 anzustrebende Einführung einer neuen, zweigliedrigen Schulstruktur: Gymnasien auf der einen Seite, Stadtteilschulen, die aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen (integrierte wie kooperative) sowie beruflichen und Aufbau-Gymnasien entstehen auf der anderen Seite. mehr

15.01.2008 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)