Schulstruktur

LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz kritisiert: Änderungen am Schulgesetz gehen nicht weit genug

Anlässlich der gestern im Landtag beschlossenen Schulgesetznovelle erklärt Alexander Lang, Vorstandsmitglied der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV): "Das Schulgesetz weist zwar einen neuen Weg, geht ihn dann aber nicht konsequent. So sind viele gute Ansätze erkennbar, es fehlt der SPD-Regierung aber an Mut, größere Schritte zu wagen." mehr

12.12.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung, LSV RLP

Deutsche Schulen holen weiter auf

Was sich bei PISA andeutete, hat sich bei IGLU und TIMSS fortgesetzt: Die beiden jüngst vorgestellten Grundschulstudien verdeutlichen ebenso wie PISA, dass das deutsche Schulsystem Fortschritte macht. IGLU und TIMSS zeigen, dass die deutschen Grundschulen im internationalen Vergleich teilweise klar über dem Durchschnitt liegen. Die erheblichen Reformanstrengungen der letzten Jahre zeigen Wirkung. "Diese Fortschritte sind übrigens nicht mit hektischen, ideologisch motivierten Schulstruktur-Veränderungen erzielt worden", betont Albert Obert, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Realschullehrer. "Weder PISA noch IGLU oder TIMSS liefern Argumente für Schulstruktur-Experimente." mehr

11.12.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Angekündigte Reformen reichen nicht aus

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die heutigen Ankündigungen von Ministerpräsident Horst Seehofer zur künftigen Schulpolitik in Bayern als "wenig mutig" bezeichnet. "Tiefgreifende Reformen bleiben erneut aus, Bayerns Lehrerschaft fühlt sich unverstanden und ist enttäuscht", stellte er fest. Die dringend notwendige Umsetzung der Regionalen Schulentwicklung (RSE), die das Schulsterben auf dem Land verhindert und für die Einzelschule mehr Eigenverantwortung vorsieht, kommt nur zögerlich voran. "Die von der Staatsregierung bevorzugten Kooperationsformen - sie basieren darauf, Haupt- und Realschulen unter einem Dach als eigenständige Schulformen zu erhalten - lassen nur wenig Handlungsspielraum zu. Weitere Schulschließungen werden so nicht verhindert." mehr

10.12.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Die Grundschule ist die beste Schule, die wir haben

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-verbandes (BLLV), Klaus Wenzel, sieht sich im relativ guten Abschneiden Zehnjähriger bei der internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU und beim internationalen TIMSS-Schultest in seiner Forderung nach einer deutlich längeren gemeinsamen Schulzeit bestätigt. "Die Grundschule ist die beste Schule, die wir haben. Ich verstehe nicht, warum wir damit nach nur vier Jahren aufhören und Kinder in ein Korsett zwingen, das den meisten von ihnen nicht passt." mehr

08.12.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Gesamtschule oder Gemeinschaftsschule?

(von Valentin Merkelbach) Der unaufhaltsame Aufstieg Sachsens im PISA-Ranking der 3.Ländervergleichsstudie 2006 wird die Debatte über eine Reduktion der Schulformen von vier oder drei auf zwei neue Nahrung geben (PISA 2006). Schon das gute Abschneiden von Sachsen in PISA 2003, aber auch das von Thüringen und Sachsen-Anhalt, hatte die Frage aufgeworfen, ob nicht ein zweigliedriges System mit Gymnasium und einer Zweitschule für die Leistungsschwächeren ein gangbarer Weg sein könnte, um aus dem Mittelmaß der deutschen Schule im internationalen Vergleich herauszukommen. Man könnte sich so auch die eskalierenden Probleme mit der Hauptschule vom Halse schaffen und vielleicht ließe sich sogar die Zahl derer vermindern, die nach wie vor und seit PISA 2000 mit neuen Argumenten eine Schule für alle Kinder vom 1. bis 10.Schuljahr fordern und dabei vor allem auf das PISA-Siegerland Finnland verweisen. mehr

05.12.2008 Artikel

Etikettenschwindel Werkrealschule

Die Bildungsgewerkschaft GEW bezeichnet die geplante Umwandlung von Hauptschulen zu Werkrealschulen als "Etikettenschwindel". mehr

04.12.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Bayerischer Realschullehrerverband kritisiert FDP: Koalitionsvertrag für den Bildungsbereich darf nicht unterlaufen werden

Der Bayerische Realschullehrerverband (brlv) übte heftige Kritik an bildungspolitischen Aussagen der FDP, die den Koalitionsvertrag offen missachten. Renate Will, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, sprach sich für Fusionen von Hauptschulen und Realschulen aus, obwohl der Koalitionsvertrag gerade das nicht vorsieht. Dort heißt es nämlich, dass bei der Einrichtung von Kooperationsversuchen Haupt- und Realschulen als eigenständige Schularten erhalten bleiben. mehr

27.11.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

VBE : Landesregierung lässt Hauptschulen langsam sterben

Die Hauptschulen mit einem Federstrich ganz abzuschaffen, passe wohl nicht in das politische Konzept, vermutet der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Rudolf Karg. Deshalb werde man bei der Grundschulempfehlung künftig das Wort "Hauptschule" durch "Werkreal­schule" ersetzen, die Hauptschule selber aber, die bisher nur an ganz wenigen Standorten zwei- oder mehrzügig war und somit nach neuestem Sprachgebrauch nun zur "vollwertigen Werkrealschule" mutieren dürfe, nicht generell abschaffen und einfach ohne Schüler weiterleben lassen. mehr

27.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE: Kosmetik oder Stärkung?

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden sieht die neuerlichen Versuche des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport (MKS) zur Stärkung der Hauptschule kritisch. Die Gedankengänge, die Grundschulempfehlung so abzuändern, dass als Auswahlmöglichkeiten Gymnasium, Realschule und Werkrealschule vorgegeben werden, dürfe keine kosmetische Sache sein, sagt der VBE-Sprecher Josef Klein (Rickenbach). Die völlig zu Unrecht ins schiefe Licht der Öffentlichkeit geratene Hauptschule könne niemals nur durch eine Namenskorrektur gestärkt werden. Vielmehr bedürfe es einer Reaktion, die auf die Bedürfnisse der Hauptschüler eingeht. mehr

26.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Schulpolitische CDU-Leitlinien setzen Akzente

Eine klare Absage erteilen die am 25.11.2008 verabschiedeten ´Schulpolitischen Leitlinien der CDU-Landtagsfraktion´ allen Strukturdebatten in der Schulpolitik. Unbeirrt hält die CDU an einem ausdifferenzierten, gewachsenen, lebendigen und zukunftsfähigen Schulsystem fest. Die Bekräftigung ´Wir brauchen wohnortnahe Schulen überschaubarer Größe mit möglichst kleinen Klassen´ ist richtig, muss aber in der schulpolitischen Praxis auch umgesetzt werden. Konsequent betont die Mehrheitsfraktion, dass es ´vor allem darauf ankommt, was im Klassenzimmer (...) geschieht´. mehr

25.11.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)