Schulstruktur

Schulsenatorin Goetsch sucht den Dialog

Die neue Schulsenatorin Christa Goetsch hat Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler in einem Brief zum Schulbeginn nach den Pfingstferien einen engen Austausch über die neue Schulpolitik angeboten. mehr

20.05.2008 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Erfolgreiche Unterschriftensammlung für die Volksinitiative für den Erhalt der Realschulen in Schleswig-Holstein

Für diese Forderung hat der Verband Deutscher Realschullehrer im Rahmen einer Volksinitiative in Schleswig-Holstein fast 30 000 Unterschriften gesammelt. Am Dienstag (20.5.08) sollen sie dem Landstagspräsidenten Herrn Martin Kayenburg um 15.30 Uhr im Landeshaus übergeben werden. mehr

18.05.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

© VdS Bildungsmedien

"Neunjährige 'Schule für alle' in absehbarer Zukunft nicht durchsetzungsfähig"

(redaktion) Die neue Hamburger Koalition aus CDU und Grün-Alternative Lister (GAL) hat sich vor kurzem auf eine neue Schulstruktur geeinigt. Von 2010 an soll die vierjährige Grundschule durch eine sechsjährige Primarschule ersetzt werden. Professor Dr. Reiner Lehberger, Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg und Vorsitzender des Landesschulbeirats der Freien und Hansestadt Hamburg, äußert sich im Interview mit [Dr. Peter Pahmeyer](http://www.schulstruktur.com) über die Chancen des neuen Hamburger Modells. mehr

15.05.2008 Artikel

© bikl

Brauchen öffentliche Schulen die privaten?

(redaktion) Immer mehr Eltern entscheiden sich in Deutschland für eine Privatschule: Laut Statistischem Bundesamt gibt es inzwischen knapp 2 800 Privatschulen, an denen rund 640 000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Damit beträgt der Anteil der Privatschulen an den allgemeinbildenden Schulen rund 7,5 Prozent. Prof. Dr. Valentin Merkelbach, emeritierter Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, fragt in seinem Gastbeitrag nach Notwendigkeit und Rolle von Privatschulen. mehr

09.05.2008 Artikel

Volksbegehren für eine Schule für Alle

"Der Koalitionskompromiss Primarschule hat uns darin bestärkt, nach der erfolgreichen Volksinitiative nun auch den zweiten Schritt in Richtung Eine Schule für Alle zu gehen," erklärt Klaus Bullan, Vorsitzender der GEW Hamburg und Mitinitiator der Initiative `Eine Schule für Alle´. "Unser Ziel ist und bleibt, Schulkindern das gemeinsame Lernen bis zum Ende der Pflichtschulzeit zu ermöglichen. Der Koalitionsvertrag sieht das nicht vor. mehr

08.05.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

GEW-Unterschriftenkampagne gegen Gesamtschuldiffamierung: Es reicht!

Eltern und Lehrkräfte aus den Gesamtschulen in NRW wehren sich. Sie sind die systematischen Angriffe der Landesregierung auf ihre Schulform leid und sagen: "Es reicht, Frau Ministerin!" Mit einer Unterschriftenaktion, die von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gemeinsam mit der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule e.V. und dem Landeselternrat der Gesamtschulen in NRW e.V. getragen wird, fordern die Unterzeichner Schulministerin Sommer auf, die Gesamtschulen in NRW politisch zu unterstützen, statt sie fortwährend zu diskreditieren und als Schulform gegenüber anderen zu benachteiligen. mehr

08.05.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

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"Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten besser ausschöpfen können"

Als "Einstieg zu längerem gemeinsamen Lernen und individueller Förderung unserer Kinder" hat Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im vergangenen Jahr die Umsetzung des neuen Schulgesetzes bezeichnet, das die Umwandlung der Gesamtschulen in Gemeinschaftsschulen und die Einführung von Regionalschulen vorsieht. Warum in Schleswig-Holstein also bald keine Gesamtschulen mehr existieren werden und warum Hauptschüler auf den neuen Schularten besser gefördert werden können, erklärt sie im folgenden Interview. mehr

07.05.2008 Artikel

Kultusminister Siegfried Schneider wird bis Ende 2008 das Übertrittsverfahren überprüfen

Am 2. Mai erhalten die Schülerinnen und Schüler der 4. Grundschulklassen das Übertrittszeugnis. Darin bestätigen erfahrene Grundschullehrerinnen nach gut eindreiviertel Jahren Erfahrung mit den Kindern, für welche Schulart die Kinder nach ihrer Bewertung geeignet sind. mehr

30.04.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Philologen- und Realschullehrerverband kritisieren Pläne zu neuer Gesamtschule in München: Überflüssiges schulpolitisches Abenteuer mit immensen Kosten

Philologenverband und Realschullehrerverband haben sich gegen den Koalitionsbeschluss der rot-grünen Mehrheit im Münchner Stadtrat ausgesprochen, unter dem Namen ´Reformschule´ eine Gesamtschule zu gründen. "Das verkündete Ziel, die soziale Schere im Bildungswesen schließen zu wollen, ist ehrenwert. Eine Gesamtschule bis zur zehnten Klasse ist dazu aber der völlig falsche Weg", sagte Gesa Wenz, die Münchner Bezirksvorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv). mehr

30.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Bildungsgewerkschaft zur Element-Studie des Berliner Senats

Einen "Super-GAU für die empirische Bildungsforschung und einen Triumph für das längere gemeinsame Lernen", sieht Marianne Demmer, Schulexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in den Vorgängen um die "Element-Studie" des Berliner Senats. Nach Bekanntwerden der Studie hatte sich herausgestellt, dass die Interpretationen des Verfassers, Prof. Rainer Lehmann, durch die Daten der Untersuchung widerlegt würden. Nach Demmers Worten macht "auch diese Studie wieder deutlich, dass die frühe Selektion, die Aufteilung der Schülerinnen und Schüler auf verschiedene Schularten nach der Grundschule, nichts bringt. Mädchen und Jungen, die ab dem zehnten Lebensjahr in Elite-Gymnasien unterrichtet werden, lernen nicht mehr dazu als die Kinder, die in der sechsjährigen Grundschule bleiben". Damit bestätige eine lokale Studie die Ergebnisse der PISA-Untersuchungen. Diese hatten im weltweiten Vergleich keine Überlegenheit der frühen Selektion in Deutschland, sondern eher das Gegenteil gezeigt. mehr

24.04.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft