Schulträger

Ahnen: 51 Millionen Euro Landesmittel für Schulbauförderung

166 Schulbauprojekte in Rheinland-Pfalz können im Jahr 2008 mit der finanziellen Unterstützung des Landes rechnen. "Für die Verbesserung der räumlichen Situation an den Schulen stehen im laufenden Jahr insgesamt 51 Millionen Euro bereit. Damit setzt die Landesregierung die Schulbauförderung in Rheinland-Pfalz auf hohem Niveau fort", unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der Vorstellung des Schulbauprogramms 2008. Mehr als 60 Projekte seien dabei Vorhaben an Ganztagsschulen. "Von den im Landesschulbauprogramm 2008 bereitgestellten Mittel werden in den nächsten Tagen knapp 10 Millionen Euro in Form von Bewilligungen freigegeben", kündigte die Ministerin an. Nach Abschluss der baufachlichen Prüfung könnten zudem viele weitere Projekte mit einer Förderung rechnen (siehe anliegende Listen). mehr

19.03.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Land muss Lehrern Schulbücher kostenlos zur Verfügung stellen

(bikl/pm) Das Land Rheinland-Pfalz muss als Dienstherr seinen Lehrkräften kostenlos die Schulbücher zur Verfügung stellen, die für den Unterricht benötigt werden. Allerdings können Lehrerinnen und Lehrer nicht die nachträgliche Erstattung des Kaufpreises verlangen, wenn sie ein Schulbuch ohne vorherige Erlaubnis gekauft haben. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. mehr

14.03.2008 Artikel

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"Ich träume von einer Gemeinschaftsschule"

(bikl) Unter anderem mit seinem "Leitfaden Unterrichtsvorbereitung" wurde Prof. Dr. Hilbert Meyer zu einem der meistgelesenen Pädagogik-Autoren in Deutschland. Ein weiteres bekanntes Standardwerk des Oldenburger Schulpädagogen trägt den Titel "Was ist guter Unterricht?". Im Interview erläutert Meyer, warum sich dieser gute Unterricht in integrativen Strukturen besser verwirklichen lässt. mehr

07.03.2008 Artikel

Bildungsministerium nimmt zu Vorstößen für 6-jährige Grundschulen Stellung

"Die nun – erstaunlicherweise – auch vom Lehrerverband VBE aufgegriffene Forderung nach einer Verlängerung der Grundschulzeit auf sechs Jahre im Zuge der Schulstrukturreform löst die vorhandenen und anstehenden Probleme nicht und bietet somit keine zukunftsweisende Perspektive für die Schullandschaft." Mit dieser Feststellung reagierte der Sprecher des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums, Wolf-Jürgen Karle, auf einen VBE-Vorstoß von heute. mehr

29.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

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Die sächsische Schule – ein Modell für Deutschland?

(Von Valentin Merkelbach) Sachsen war mit seinen guten Ergebnissen in der Ländervergleichsstudie PISA 2003 die große Überraschung, - weniger unter den ostdeutschen Ländern; da hatten auch Thüringen und Sachsen-Anhalt gut abgeschnitten gegenüber PISA 2000. Sachsen stellte auch die in der ersten Studie erfolgreichen westdeutsche Länder Bayern und Baden-Württemberg in den Schatten. Auf die Frage nach den Gründen kam man sehr rasch zu der Vermutung, die guten Ergebnisse könnten etwas mit der Struktur des sächsischen Schulsystems zu tun haben. Das Land hatte, wie auch Sachsen-Anhalt und Thüringen, für kurze Zeit nach der Wende ein dreigliedriges System und hat seitdem neben dem Gymnasium nur noch eine Mittelschule, in der Haupt- und Realschule vereinigt sind. In die Mittelschule gingen 2003 61,3 Prozent der Schüler/innen, ins Gymnasium 32 Prozent. mehr

29.02.2008 Artikel

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave: Lehrpläne in Schleswig-Holstein erlauben Abitur nach zwölf Jahren ohne Überlastung der Schülerinnen und Schüler

Schleswig-Holstein verfügt über gute Voraussetzungen, um das Abitur nach zwölf Jahren (G8) ohne Überlastung der Schülerinnen und Schüler flächendeckend einführen zu können. "G8 wird in Schleswig-Holstein nicht überhastet eingeführt, sondern mit einem genauen Blick darauf, was für die Kinder zumutbar ist", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (28. Februar) im Landtag. Dafür seien die bereits bestehenden Lehrpläne eine gute Grundlage. Zudem gebe es auch viele positive Erfahrungen, in den östlichen Bundesländern laufe G8 überwiegend problemlos. mehr

29.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Ahnen: Achtjähriges Gymnasium klappt nur mit Ganztagsschule

"Eine Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Schuljahre ist – für Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulen verträglich und verantwortbar – nur zu realisieren mit echten Ganztagsgymnasien." Das stellte Bildungsministerin Doris Ahnen heute in der Aktuellen Stunde des Landtags mit Nachdruck fest. Die bildungspolitische Debatte und die Berichterstattung der letzten Wochen über die Umsetzung der achtjährigen Gymnasialzeit in vielen Bundesländern – von Bayern über Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen bis nach Niedersachsen und Hamburg – habe gezeigt: Mit einer Schulzeitverkürzung ohne die nötigen Rahmenbedingungen werden Kindern Lern- und Arbeitsbedingungen zugemutet, die kein erwachsener Arbeitnehmer in einem Unternehmen hinnehmen würde und es werden Eltern und Lehrkräfte enorm belastet. mehr

27.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

GEW zur Regierungserklärung: Wulffs Bildungspolitik auf dem Holzweg

"Die Äußerungen der erneuerten CDU-FDP-Landesregierung zum "Bildungsland Niedersachsen" machen deutlich: An den grundlegend falschen Weichenstellungen der ersten Amtsperiode wird unbeirrt festgehalten. Wulff scheint seine Augen vor allen bestehenden Problemen zu schließen." kritisiert der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt. mehr

27.02.2008 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Verbände diskutieren zur Zukunft der Bildung

Parallel zur didacta – die Bildungsmesse fand auf dem Gelände der Neuen Messe Stuttgart erstmals eine bundesweit beispiellose Bildungszusammenarbeit der Kommunalen Spitzenverbände in Baden-Württemberg (Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg und Landkreistag Baden-Württemberg) statt. Die Verbände veranstalteten in Kooperation mit dem Verband der Bildungswirtschaft Didacta und der Messe Stuttgart einen gemeinsamen Bildungskongress unter dem Motto "Vernetzt denken und handeln – Was Bildung braucht". Neben dem Kongress wurde auch die praktische Umsetzung präsentiert: 95 Städte, Kommunen und Landkreise demonstrierten anhand von 265 Beispielen was bereits heute auf kommunaler Ebene in Baden-Württemberg an innovativen Bildungsprojekten angeboten wird. mehr

21.02.2008 Pressemeldung didacta - die Bildungsmesse

Erweitere Realschule Nalbach erhält mehr als 200 000 Euro aus IZBB-Landesmitteln für die Herstellung der Ganztagstauglichkeit

Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer übergibt am Donnerstag, den 21.02.2008, um 10.30 Uhr am Schulstandort der Erweiterten Realschule in Nalbach, Josefstraße 11, der Landrätin Monika Bachmann als Schulträger in Anwesenheit von Schulleiterin Irmtraud Euteneuer einen symbolischen Scheck in Höhe von insgesamt 200.646 Euro aus IZBB- Landesmitteln. An der Erweiterten Realschule Nalbach wird die ehemalige Hausmeisterwohnung in das Raumkonzept für die Freiwillige Ganztagsschule miteinbezogen und entsprechend renoviert und umgebaut. Zusätzlich werden zwei neue Betreuungsräume mit je 60 qm angebaut. Sie werden derzeit genutzte Schulcontainer ersetzen und sowohl für den Unterricht am Vormittag als auch für die Betreuung am Nachmittag zu nutzen sein. In der ehemaligen Hausmeisterwohnung stehen 90 qm an zusätzlichen Flächen zur Verfügung. Dort wird auch die Essensausgabe und Beköstigung organisiert. Nach Abschluss der Baumaßnahmen sind dann insgesamt rd. 220 qm an Flächen für den Bereich der Freiwilligen Ganztagsschule vorhanden. Dies bedeutet nicht nur räumlich eine immense Verbesserung, sondern bietet auch konzeptionell ganz andere Möglichkeiten der Umsetzung von pädagogischen Schwerpunkten und Zielsetzungen. Die Gesamtkosten der Umbaumaßnahme belaufen sich auf 425.000,-- €. Das Bildungsministerium hat als förderfähige Kosten für den Bereich der Freiwilligen Ganztagsschule einen Betrag von 222.940,-- € zugrunde gelegt. Daraus ergibt sich die Landesförderung in Höhe von 200.646,-- € - das sind 90 % der anerkannten förderfähigen Kosten. mehr

19.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland