Wie eine Umfrage des Deutschen Philologenverbandes ergeben hat, gibt es an fast 40 Prozent aller befragten Gymnasien mit Schulkantinen oder Kiosken keine Einschränkungen in Bezug auf das Essens- und Getränkeangebot unter Gesundheitsaspekten. Der DPhV-Bundesvorsitzende, Heinz-Peter Meidinger, nannte es äußerst unbefriedigend, dass in fast allen Bundesländern die dort herausgegebenen Richtlinien für eine gesunde Schulernährung nur Empfehlungs- und keinen Verordnungscharakter hätten und deshalb von den Kioskbetreibern und Kantinenpächtern nicht umgesetzt würden, zumal die Schulleitungen häufig wenig Einfluss auf die Pachtverträge hätten. So mache nach wie vor an vielen Schulen der Verkauf von Süßwaren, Schokoriegeln, Pommes Frites, Chips, Hamburgern und colahaltigen bzw. stark zuckerhaltigen Getränken einen beträchtlichen Teil des Verkaufsumsatzes aus, obwohl über deren Gesundheitsschädlichkeit kein Zweifel bestehe.
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01.02.2008
Pressemeldung
Deutscher Philologenverband (DPhV)