In Baden-Württemberg müssen aufgrund des frühen Unterrichtsbeginns manche Kinder und Jugendliche schon vor 6 Uhr das Haus verlassen, damit sie zur ersten Stunde in der Schule sind. "Jeden Morgen sitzen viele gähnende Kinder unausgeschlafen in den Klassenzimmern. Der Schulunterricht beginnt bei uns unvernünftig früh. Für gute Lernerfolge brauchen wir aber aufgeweckte Kinder, die ausgeschlafen sind", sagte am Montag in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Bildungsgewerkschaft begrüßt Ministerpräsident Günther Oettingers Vorschlag, mit dem Unterricht später zu starten.
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16.01.2006
Pressemeldung
GEW Baden-Württemberg