(Udo Beckmann). - Es scheint ein Anachronismus zu sein, dass Lehrer und Schüler im direkten Gespräch miteinander das Universum in Einzelaufgaben zerpflücken, Antworten befördern und Erkenntnisse auf den Weg bringen. Natürlich gibt es die digitalen Klassenzimmer, das Lernen in schulkreidefreier Zone, den permanenten Zugriff auf enzyklopädisches Wissen im Netz. Und dennoch bleibt Schule altmodisch, nicht nur, weil niemals das iPhone der jüngsten Generation im Schuleinsatz sein kann. Vielmehr orientiert sich das pädagogische Schrittmaß der Schule an der Entwicklung der Schüler und hastet deshalb klugerweise nicht dem Siebenmeilenstiefelschritt der Informationstechnologien hinterher.
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07.01.2014
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