Sprachförderung

Stiftung Lesen fordert beim Umbau des Bildungssystems "Stabiles Fundament statt frischer Tünche"

"Das deutsche Bildungssystem wird ohne massive Verbesserung der Lese- und Sprachförderungs-Infrastruktur nicht wettbewerbsfähig werden", das betonte Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen, am 19. September in einer Stellungnahme zum am Vortag veröffentlichten OECD-Bildungsbericht 2007. Die im Bericht geschilderten Defizite des deutschen Bildungssystems bezüglich Gewährleistung von Chancengleichheit und Förderung einer für den internationalen Wettbewerb dringend notwendigen hohen Akademikerquote rührten an die Fundamente des Systems selbst. mehr

19.09.2007 Pressemeldung Stiftung Lesen

Sprung über die Elbe: Neue Modell-Grundschule im Rahmen des Bildungszentrums "Tor zur Welt" für Wilhelmsburg

Der Senat hat sich unter dem Titel ´Sprung über die Elbe´ eine Reihe von Zielen gesetzt, mit denen die Stadtteile im Harburger Raum besonders gestärkt werden sollen. Unter dem Dach der Senatsinitiative ´Lebenswerte Stadt´ stehen unter anderem Bildungsinitiativen in Wilhelmsburg im Mittelpunkt. Dazu soll auch eine neue Modell-Grundschule im Rahmen des Bildungszentrums "Tor zur Welt" gehören. mehr

19.09.2007 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

KitaDebatte mit Beiträgen zur Sprachentwicklung und kompensatorischen Sprachförderung erschienen

Unter dem Titel "Worte, Sätze und Geschichten – Sprache, Sprechen und Sprachförderung" ist die jüngste Ausgabe der KitaDebatte erschienen. mehr

17.09.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Schleswig-Holstein bei der Sprachförderung vorbildlich

Kinder mit Sprachproblemen werden in Schleswig-Holstein in vorbildlicher Weise gefördert. Das geht aus dem Bericht zur Sprachförderung hervor, den die Landesregierung dem schleswig-holsteinischen Landtag vorgelegt hat. "Unser Integratives Sprachförderkonzept findet seit seiner Einführung 2005 bundesweit Beachtung und hat sich bewährt", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (14. September) im Plenum. Für die Landesregierung habe das Thema einen hohen Stellenwert. "Denn wer die deutsche Sprache beherrscht, hat bessere Bildungs- und Lebenschancen und kann aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen." Daher gebe die Landesregierung auch trotz knapper Ressourcen in dieser Legislaturperiode insgesamt rund 27 Millionen Euro für Sprachförderung und Sprachheilmaßnahmen aus. Vor allem für Kinder aus Migrantenfamilien, aber auch für Kinder mit Deutsch als Muttersprache seien Förderangebote unerlässlich. mehr

14.09.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Erfolgreiche Einführung des Projektes "Deutsch für den Schulstart" der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg in den Vorlaufkursen

"Am Anfang unserer Regierungszeit stand das Ziel, dass jedes Kind bei seiner Einschulung Deutsch verstehen und sprechen kann. 2002 wurden daher flächendeckend in ganz Hessen die Vorlaufkurse eingeführt. Das Ziel war, dass jedes Kind am ersten Schultag mitreden kann. Jetzt, nach nur fünf Jahren, kann ich sagen, dass wir unser Klassenziel erreicht haben, denn rund 98 Prozent aller geförderten Kinder besitzen nach Besuch der Vorlaufkurse die sprachlichen Voraussetzungen für den Schulbesuch", erklärte Kultusministerin Karin Wolff heute bei einer Pressekonferenz. mehr

12.09.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

© photocase.de

Globalisierung im Klassenzimmer

(kei). Ob Amerika, Peking oder Australien – Auslandserfahrungen sind für viele deutsche Schüler längst eine Selbstverständlichkeit. Dabei immer im Fokus: der Ausbau der Sprachkenntnisse, das Verständnis für andere Kulturen und die persönliche Weiterentwicklung. Wichtig ist darum eine gute Vorbereitung. mehr

12.09.2007 Artikel

Eltern setzen auf Ausbau der frühen Bildung

Wenn es um die Bildung und Betreuung ihrer Kinder geht, haben Eltern in Rheinland-Pfalz nicht nur großes Vertrauen in die Kindertagesstätten und die dort beschäftigten Erzieherinnen und Erzieher, sondern sie verknüpfen dies auch mit hohen Erwartungen. Schon in der Begleitstudie zur Einführung der Bildungs- und Erziehungsempfehlungen, die seit 2004 in den Kindertagesstätten im Einsatz sind, wurde deutlich, dass die Qualität der frühen Förderung für die Eltern eine zentrale Rolle spielt. Auch die von der Landesregierung in ihrem Programm "Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an" im Jahr 2005 gesetzten Schwerpunkte werden durchweg von den Eltern als wichtige Schritte eingestuft, wobei den bildungspolitischen Komponenten des Programms besonders hohe Bedeutung zugemessen wird. Wie bereits beim Ganztagsschulprogramm in Rheinland-Pfalz wird auch der Ausbau der frühen Förderung mit qualitativen Studien und Befragungen begleitet, um daraus Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung zu gewinnen. Mit einer Repräsentativbefragung von mehr als 1.000 Müttern und Vätern sowie von mehr als 600 weiteren erwachsenen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern hat die Gesellschaft für Politik- und Sozialforschung (polis) nun erste Ergebnisse ermittelt. mehr

12.09.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Arbeitssprache Deutsch - DIE leitet neue Studiengruppe der VolkswagenStiftung zur Zweitsprachförderung und Integration

Kommunikation im Betrieb - das ist der Untersuchungsschwerpunkt der von der VolkswagenStiftung geförderten Studiengruppe, die am vergangenen Wochenende erstmals im Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) in Bonn zusammentraf. Ziel der Gruppe ist es, Konzepte und Instrumente zur Untersuchung kommunikativer Bedarfe und Bedürfnisse in betrieblichen Zusammenhängen zu entwickeln, um bedarfsgerechte Zweitsprachförderangebote für Migrant/inn/en zu schaffen. mehr

11.09.2007 Pressemeldung Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)

Neue Ganztagshauptschulen, mehr Lehrerplanstellen

100 neue gebundene Ganztagshauptschulen, 600 neue Planstellen für Lehrkräfte, zusätzliche Mittel in Höhe von 600 Lehrerstellen und zahlreiche Maßnahmen, um die Durchlässigkeit des bayerischen Schulwesens weiter auszubauen - diese und zahlreiche weitere wichtige Neuerungen zum Schuljahr 2007/2008 stellte Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider heute in München vor Vertretern der Presse vor. mehr

10.09.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Ursula von der Leyen: "Jetzt die Angebote schaffen, die sich junge Eltern seit langem wünschen"

"Mit dem heutigen Beschluss zum Kinderbetreuungsfinanzierungsgesetz hat die Bundesregierung die erste wichtige Weiche dafür gestellt, dass Länder und Kommunen ab dem 1. Januar 2008 mit dem Aufbau eines bedarfsgerechten Angebots für die Betreuung der Kinder unter drei Jahren beginnen können. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass die Qualität der Plätze den hohen Anforderungen der Eltern entspricht", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, im Anschluss an die heutige Sitzung des Bundeskabinetts in Berlin. "Ich bin sehr froh darüber, dass Bund, Länder und Kommunen sich auf das gemeinsame Ziel 750.000 Plätze im Jahr 2013 und den Weg dorthin verständigt haben. Die Städte und Gemeinden haben nun die Planungssicherheit, die sie brauchen, um den dringend notwendigen Ausbau energisch voranzutreiben. Jetzt können die Angebote geschaffen werden, die sich die jungen Eltern vor Ort bereits seit langem wünschen. Gute Betreuungsangebote für Kinder sind nicht nur ein immer wichtigerer Standortvorteil für jede Stadt und Gemeinde. Sie spielen auch eine Schlüsselrolle, wenn wir den Menschen Mut machen wollen, ihre Kinderwünsche zu verwirklichen, wenn wir dauerhaft Kinderarmut reduzieren, ihre Teilhabe an frühkindlicher Bildung sichern und jungen Eltern die schwierige Balance zwischen Familie und Beruf erleichtern wollen", so Ursula von der Leyen. mehr

05.09.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend