Sprachförderung

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Staatssministerin Böhmer: "Integration gemeinsam gestalten"

Das Bundeskabinett hat heute rund 150 Maßnahmen des Bundes zum Nationalen Integrationsplan beschlossen. Damit haben sich Bund, Länder und Kommunen, die wichtigsten gesellschaftlichen Gruppen und die Migrantinnen und Migranten auf eine gemeinsame Grundlage für eine bessere Integrationspolitik verständigt. Wenige Tage vor dem Kabinettsbeschluss unterhielt sich Ursula Porwol mit Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. mehr

12.07.2007 Artikel

GEW: "Erzieherinnen endlich besser bezahlen!"

Für eine deutlich bessere Bezahlung der Erzieherinnen hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. In der anstehenden Tarifrunde müssten die Erzieherinnen höher eingruppiert werden als geplant. "Bei kaum einer anderen Berufsgruppe klaffen gesellschaftliche Erwartungen an das Arbeitsergebnis und Bezahlung so weit auseinander wie bei den Erzieherinnen. Der gesellschaftliche Anspruch an die Arbeit, die Erzieherinnen und Erzieher leisten sollen, ist in den vergangenen Jahren etwa bei der individuellen Sprachförderung gewaltig gewachsen. Der Verdienst der Erzieherinnen hat mit den steigenden Berufsanforderungen nicht Schritt gehalten. Im Gegenteil: Die ohnehin schlecht bezahlte Berufsgruppe ist mit der Umstellung auf das neue Tarifvertragssystem noch weiter abgehängt worden", sagte das für Jugendhilfe und Sozialarbeit verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke am Mittwoch während einer Pressekonferenz in Berlin. mehr

11.07.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

"Schulreifes Kind" ist im Zeitplan

"Wir arbeiten eng und kontinuierlich an der Entwicklung der Förderung von Kindern im vorschulischen Bereich zusammen", sagten Sozialministerin Dr. Monika Stolz MdL und Kultusminister Helmut Rau MdL am Montag (9. Juli) in Stuttgart. Auf verschiedene Nachfragen bekräftigte Kultusminister Rau, dass man die Umsetzung der Koalitionsvereinbarung zur Sprachförderung längst begonnen habe und selbstverständlich nicht bis gegen Ende der Legislaturperiode warte. mehr

09.07.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Zöllner vereinfacht und beschleunigt Verfahren zum Personalmanagement bei Lehrkräften

Nach der Prüfung des Berichtes der Projektgruppe Lehrerzuweisung hat Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner beschlossen, das Personalmanagement deutlich zu beschleunigen und zu vereinfachen. Dazu wird eine verwaltungsinterne Projektgruppe beauftragt, im Laufe des Jahres neue Verfahren zu erarbeiten, die bereits bei der Einrichtung des Schuljahres 2008/2009 greifen sollen. mehr

05.07.2007 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

In Zukunft werden bis zu 50 Prozent aller Azubis einen Migrationshintergrund haben

"Schon heute ist die Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund einer der Arbeitsschwerpunkte der Bundesagentur für Arbeit (BA) im SGB II" so Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der BA. Kein Wunder, denn die Zeit spielt gegen die BA – und die demographische Entwicklung schlägt in den kommenden Jahren voll zu: Zur Zeit sind 22 Prozent aller Schulabgänger ohne formalen Abschluss Jugendliche mit Migrationshintergrund. 60 Prozent der Jugendlichen im SGB II haben keine Berufsausbildung – Zahlen, die absolut alarmieren. mehr

03.07.2007 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)

"Zentrale Prüfungen sichern gleichwertige Abschlüsse auf hohem Niveau"

Zu einem intensiven Erfahrungs- und Meinungsaustausch über zentrale bildungspolitische Fragen trafen heute Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider und Schulministerin Barbara Sommer aus Nordrhein-Westfalen in München zusammen. mehr

29.06.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Ahnen: Zehn Kindertagesstätten werden Vorbilder für frühkindliche Bildung

Ein Netz von landesweit zehn "Konsultationskindertagesstätten" wird künftig das Fortbildungsangebot für Erzieherinnen und Erziehern bereichern. Mit finanzieller Unterstützung des Landes von bis zu 15.000 Euro pro Jahr werden diese Kindertagesstätten in den kommenden drei Jahren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anderer Einrichtungen in Form von Hospitationen oder Fachnachmittagen Gelegenheit bieten, die dort entwickelten Konzepte und gesammelten Erfahrungen zu unterschiedlichen Themenbereichen der frühkindlichen Bildung und Betreuung kennenzulernen. "In vielen Kindertagesstätten landesweit wird nach sehr guten pädagogischen Konzepten gearbeitet. Dies hat sich in den insgesamt 24 Bewerbungen für das Netz von Konsultationskindertagesstätten auch deutlich widergespiegelt. Die Auswahl war daher nicht einfach", unterstrich Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen, die ausdrücklich allen Bewerbungen ein hohes Niveau bescheinigte. mehr

29.06.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Studie zeigt: Sprachförderung nutzt Bildung in Kindertagesstätten insgesamt

Die gezielten Sprachfördermaßnahmen in den Kindertagesstätten sorgen über die rein sprachlichen Fortschritte der in Kleingruppen geförderten Kinder hinaus auch für Verbesserungen des Klimas in den Kindertagesstätten insgesamt und sie machen den beteiligten Kindern Spaß. Zudem erfreuen sich die Sprachfördermaßnahmen bei Erzieherinnen und Erziehern sowie Eltern einer hohen Wertschätzung. Dies ist das Fazit einer Begleitstudie zu den Sprachfördermaßnahmen in rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten im Jahr 2005/2006, die die Sprachwissenschaftlerin Elke Montanari heute in Mainz Vertreterinnen und Vertretern der Trägerorganisationen von Kindertagesstätten sowie Fachberaterinnen und Fachberatern für Kindertagesstätten vorstellte. mehr

27.06.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund brauchen Perspektiven und faire Chancen

"Die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen mit Migrantionshintergrund müssen endlich deutlich verbessert werden." Mit dieser Forderung hat sich der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, an die Politiker des Bayerischen Landtags gewandt, die sich heute bei einer Anhörung mit den beruflichen Chancen von jungen Migranten beschäftigen. Schüler mit Migrationshintergrund haben an allen Schularten Bayerns einen geringeren Schulerfolg als deutsche: Über ein Fünftel der Jugendlichen mit Migrationshintergrund geht ohne Abschluss von der Schule. Bayerische Haupt- und Förderschulen werden fast doppelt so häufig von ausländischen Schülern besucht wie von deutschen Kindern. An Realschulen und Gymnasien sind sie nur halb so häufig vertreten. Inzwischen braut sich bei ausländischen Jugendlichen ein gesellschaftlich explosives Gemisch zusammen, das aus Schulversagen, beruflicher Aussichtslosigkeit und sozialen Demütigungen besteht. "Wer keine Perspektive hat, ist auch besonders anfällig für Gewalt und für extreme politische Gruppierungen", betonte Wenzel. "Die soziale Zeitbombe tickt. Es gibt also gar keine andere Wahl, als schnell und konsequent zu handeln." mehr

26.06.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

VBE: Schule braucht Profis

Gegen die Pläne des Kultusministeriums erhebt auch der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden seine Stimme. Pressesprecher Josef Klein weist darauf hin, dass die Politik des VBE darauf angelegt sei, die Professionalität der Lehrkräfte als Voraussetzung für eine Verbesserung von Schule als unabdingbar anzunehmen. mehr

26.06.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg