VBE: Schule braucht Profis

Gegen die Pläne des Kultusministeriums erhebt auch der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden seine Stimme. Pressesprecher Josef Klein weist darauf hin, dass die Politik des VBE darauf angelegt sei, die Professionalität der Lehrkräfte als Voraussetzung für eine Verbesserung von Schule als unabdingbar anzunehmen.

26.06.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

"Wer unter dem Operationsmesser liegt, möchte auch von Profis operiert werden", zieht Klein Parallelen. Kinder sind ein zu wertvolles Gut als sie Halbprofis überlassen werden sollen, ist der VBE-Pressesprecher überzeugt. Schule brauche die gut ausgebildeten jungen Lehrkräfte, Sozialpädagogen, Logopäden und viele gute andere Mitarbeiter als Netzwerk, die dem Markt ja tatsächlich auch zur Verfügung stehen. Mit reduziertem Gehalt arbeitende Helfer im schwierigen Schulbetrieb könnten die Hauptschule nicht retten, ist der VBE überzeugt.

Grundsätzlich begrüßt hat der VBE hingegen die Ankündigung nach mehr Unterricht in Deutsch und Mathematik, sowie die angedachten Verbesserungen im Bereich der Lese- und Sprachförderung und der beruflichen Ausbildung. Dass die CDU-Fraktion im Land nicht bereit sei, den Klassenteiler in Hauptschulen zu senken, zeuge von der Wirklichkeitsferne der größten Fraktion.


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden