Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihren Einfluss geltend zu machen, damit die palästinensischen Lehrkräfte in den Autonomiegebieten endlich wieder Gehalt bekommen. Seit dem 1. März warten die Pädagogen auf ihr Geld. Der Grund: Die EU weigert sich, zugesagte Mittel an die Hamas-Regierung zu überweisen. In dieser Woche hat die palästinensische Lehrergewerkschaft (GUPT, General Union of Palestinian Teachers) zu Streiks aufgerufen. In Palästina arbeiten rund 30.000 Lehrkräfte an staatlichen Schulen.
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08.09.2006
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft