Studiengebühren

Verlängerung für 75.000 Fragebögen

Im Rahmen der 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) werden seit Mai 75.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Studierende anonym zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. Sie erhalten nun einen Monat mehr Zeit, um den Fragebogen auszufüllen, teilt das Deutsche Studentenwerk mit. Es lädt die Studierenden ein, nun möglichst bis Ende Juli ihre Antworten abzugeben. mehr

10.07.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

GEW Hessen gegen "Hau-Ruck-Verfahren"

Die GEW Hessen kritisiert, dass die Landesregierung die Einführung von Studiengebühren im Hau-Ruck-Verfahren durchzieht, um angesichts der anhaltenden Proteste schnell vollendete Tatsachen zu schaffen. In dieser Sitzungswoche des Parlaments, voraussichtlich am Mittwoch, dem 12. Juli, will die CDU-Fraktion den Gesetzesentwurf zur Einführung von Studiengebühren in den Landtag einbringen. mehr

10.07.2006 Pressemeldung GEW Hessen

Beirat für Studiengebühren-Monitoring eingerichtet

"Wir wollen, dass die Studierenden wie die Hochschulen von den Studiengebühren profitieren, weil damit bessere Studienbedingungen finanziert werden. Deshalb werden wir die Praxis der Studiengebühren sorgfältig beobachten. Der unabhängige Beirat für das Studiengebühren-Monitoring unter Vorsitz des international renommierten Völkerrechtlers Prof. Dr. Eibe Riedel wird seine unabhängige Einschätzung zu den Auswirkungen der Studiengebühren abgeben." mehr

07.07.2006 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Studiengebühren: GEW unterstützt Protest der Studierenden

"Die Möglichkeit zum Studium darf nicht von Papis Portemonnaie oder Mamis Moneten abhängen. Deshalb steht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft an der Seite derjenigen, die die Einführung von Studiengebühren bekämpfen", sagte der stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Jan Nissen auf der Studierenden-Demonstration gegen Studiengebühren am 6.7.06 in Kiel. Studiengebühren seien sozial ungerecht, wirtschaftlich kontraproduktiv und verlängerten unsinnigerweise das Studium! mehr

06.07.2006 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

„Bildungspolitik nicht nach Kassenlage“

(bikl/ots) - Unzufrieden mit den Bildungskompromissen in der Föderalismusreform hat sich der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Wilhelm Schmidt, bei der Vorlage einer Bildungsstreitschrift der AWO gezeigt. "Wir sind mit den Ergebnissen überhaupt nicht einverstanden, Bildung mal 16 führt uns in die Sackgasse und nicht zurück an die Spitze internationaler Vergleichsstudien", sagte Schmidt. mehr

06.07.2006 Artikel

03.07.: Landesweite Studierenden-Demonstration in Freiburg

Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt die landesweite Demonstration gegen Studiengebühren am 3. Juli in Freiburg. Unter dem Motto "Let´s kick it! Wir können nichts gewinnen mit bildungspolitischen Eigentoren" wird in Freiburg an die Proteste gegen Studiengebühren und Bildungsabbau des vergangenen Jahres angeknüpft. mehr

29.06.2006 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

„Bitte zahlen"

(bikl) Bundesweit wehren sich Schüler und Studenten gegen die Einführung von Studiengebühren. Sie demonstrieren, besetzen Rektorate und blockieren Straßen und Bahngleise. Protest auch vom Vizepräsidenten des Deutschen Studentenwerks (DSW), Prof. Dr. Hans Lilie. Er bezeichnete Studiengebühren gestern als [„Gift für die Chancengleichheit im deutschen Hochschulsystem".](http://bildungsklick.de/serviceText.html?serviceTextId=30190) bildungsklick.de mit einem Überblick über Studiengebühren in den einzelnen Bundesländern: mehr

29.06.2006 Artikel

Hamburg führt ab 2007 Studiengebühren ein

Hamburg wird ab Sommersemester 2007 Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester einführen. Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwochabend das Studienfinanzierungsgesetz in 2. Lesung verabschiedet. Die Hochschulen erhalten dadurch jährlich rund 46 Mio. Euro mehr für Qualitätsverbesserungen in Studium und Lehre. Parallel wird ein staatlich garantiertes Darlehensangebot etabliert, mit dem die Einführung der Gebühren sozialverträglich abgesichert wird. mehr

28.06.2006 Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Studiengebühren sind Gift für die Chancengleichheit

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) befürchtet, dass die soziale Schieflage im deutschen Hochschulsystem durch Studiengebühren noch verschärft wird. DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie sagte in Berlin: "Studiengebühren sind Gift für die Chancengleichheit im deutschen Hochschulsystem. Sie können insbesondere auf junge Menschen aus einkommensschwächeren und Mittelstands-Familien abschreckend wirken. Gerade diese Schichten sind aber an unseren Hochschulen bereits jetzt deutlich unterrepräsentiert." mehr

28.06.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

FiBS-Studie: Hohes Bildungsniveau ist eine wichtige Voraussetzung für technologische Leistungsfähigkeit

FiBS, das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie hat im Rahmen der Studien zur technologischen Leistungsfähigkeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Wirkung von Bildung auf die technologische Leistungsfähigkeit und die Diffusion neuer Technologien untersucht. Die soeben veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem höhere Bildung, d.h. Hochschul- und Weiterbildung, einen positiven Einfluss auf die technologische Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft haben. Dies bedeutet jedoch zugleich, dass die geringe Dynamik bei den Hochschulabschlüssen in den vergangenen rund fünfzehn Jahren die deutsche Wettbewerbsposition nicht verbessert haben dürfte, während andere Länder ihre Akademikeranteile erheblich erhöht haben. Auch bei der Weiterbildungsbeteiligung besteht Verbesserungspotenzial. mehr

03.06.2006 Pressemeldung FiBS - Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie