Studiengebühren

Richtig oder falsch?

(bikl) "Bildung und Forschung - wer entrostet die Denkfabrik Deutschland?" Unter diesem Titel diskutierten gestern Abend in der ARD die Bildungspolitiker der großen Parteien. Wie immer bei solchen Diskussionen wurden Fakten genannt oder Behauptungen aufgestellt. mehr

07.09.2005 Artikel

Kabinett gibt Gesetzentwurf zur Einführung von Studiengebühren zur Anhörung frei

"Die Hochschulen sind zur Verbesserung der Studienbedingungen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf zusätzliche Mittel angewiesen. Studiengebühren sind daher ein notwendiger Beitrag von Studierenden zu den Gesamtkosten ihres Studiums. Im Gegenzug wird die Position der Studierenden an den Hochschulen erheblich verbessert, da sie als deren "Kunden" verbesserte Leistungen bei der Ausbildung erwarten und auch fordern können. Dabei gilt auch in Zukunft: ein Studium bleibt für jeden möglich. Dazu werden wir Darlehensmodelle mit entsprechenden Rückzahlungsmodalitäten anbieten." mehr

06.09.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Deutsches Studentenwerk zur Bundestagswahl: Studium im Hochschulraum Europa sozial gestalten

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert von einer zukünftigen Bundesregierung, im Rahmen einer modernen Bildungspolitik auch künftig für die Hochschulpolitik eine Teilzuständigkeit auf Bundesebene zu verankern. Dies geht aus einem Forderungskatalog hervor, den der Dachverband der 61 Studentenwerke in Deutschland heute vorgelegt hat. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens appelliert insbesondere an die Parteien, für mehr Chancengerechtigkeit im deutschen Hochschulsystem zu sorgen. mehr

30.08.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Bulmahn: "Studium in Deutschland ist sozial gerechter geworden"

Der Anteil der Studienanfänger aus Arbeiterfamilien wächst. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Hochschul-Informations-System Gesellschaft (HIS), die am Mittwoch in Berlin vorgelegt wurde. Demnach stieg ihr Anteil unter den Studienanfängern im Wintersemester 2003/2004 deutlich auf 17 Prozent. Im Wintersemester 2000/2001 waren es noch 13 Prozent. mehr

24.08.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Sprachtests und Studiengebühren

(bikl/ots) Bildung und Familie, das sind nicht gerade die Spitzenthemen im Bundestagswahlkampf: Nur hier und da gibt es mal eine Äußerung zur Studienfinanzierung, zur Kinderbetreuung oder zu Sprachtests. Jetzt hat die Zeitschrift ELTERN recherchiert, wie ernst es die großen Parteien mit diesen Themen meinen. mehr

17.08.2005 Artikel

Bulmahn: "Deutschland ist wieder zum Land der Ideen geworden"

Die tiefgreifenden Strukturreformen und Investitionen der Bundesregierung in Bildung und Forschung wirken sich positiv in Deutschland aus. Nach Ansicht von Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn ist die Trendwende zu mehr Innovationsfähigkeit gelungen. "Deutschland ist wieder zu einem Land der Ideen geworden", sagte die Ministerin am Dienstag in Berlin. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) habe zwischen 1998 und 2005 die Ausgaben um 2,4 Milliarden Euro und damit um 38 Prozent gesteigert. "Exzellenz kann sich in Deutschland wieder entfalten und zur positiven Entwicklung der Gesellschaft sowie zu neuen Arbeitsplätzen beitragen." mehr

09.08.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Wissenschaftsminister Frankenberg: Machen unsere Pläne für Studiengebühren

Die Detailkonzeption für die Einführung allgemeiner Studiengebühren in Baden-Württemberg ist jetzt auf der Website des Wissenschaftsministeriums einsehbar. „Wir wollen unsere Planungen so transparent wie möglich machen und damit den Dialog gerade auch mit Studierenden weiter anregen“, erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 5. August in Stuttgart. Dem jüngst gefassten Beschluss des Ministerrats zufolge sollen Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester noch in diesem Jahr in Baden-Württemberg eingeführt werden und dann ab dem Sommersemester 2007 für alle Studierenden im Land gelten. „Den formellen Gesetzentwurf des Ministeriums werden wir demnächst fertig stellen und Anfang September vom Kabinett zur Anhörung freigeben“, so Frankenberg. Auch dieser werde dann im Internet veröffentlicht. mehr

05.08.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Baden-Württemberg: Keine Studiengebühren auch für BAföG-Empfänger

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert die gestern bekannt gewordenen Eckpunkte der baden-württembergischen Landesregierung zur Einführung von Studiengebühren. DSWPräsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens fordert insbesondere, auch BAföG-Empfänger von den geplanten 500 Euro Studiengebühren im Semester zu befreien. Er erklärt: "Wir erkennen an, dass die Landesregierung in ihrem Konzept soziale Ausnahmetatbestände vorsieht, wie etwa eine Behinderung oder Kindererziehung. mehr

27.07.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Konzeption für Studiengebühren in Baden-Württemberg steht

Allgemeine Studiengebühren in Höhe von 500 € pro Semester werden in Baden-Württemberg, nach den Plänen der Landesregierung, noch in diesem Jahr per Gesetz eingeführt und dann ab dem Sommersemester 2007 für alle Studierenden im Land gelten. Eine entsprechende Detailkonzeption hat der Ministerrat beschlossen. "Auf dieser Grundlage werden wir unseren Gesetzentwurf in den kommenden Wochen fertig stellen. Damit setzt Baden-Württemberg einen Meilenstein der Hochschulreform in Deutschland. Denn Studiengebühren sind in der Zukunft ein tragender Baustein wettbewerblicher Hochschulen und eines modernen Hochschulsystems. Um die globale Konkurrenz in Sachen Wissenschaft und Forschung bestehen zu können, brauchen wir Studiengebühren. Von ihnen werden nicht zuletzt die Studierenden selbst profitieren, weil durch diese Einnahmen die Qualität der Lehre an unseren Hochschulen steigen wird." Dies erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 26. Juli in Stuttgart. mehr

26.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Schlechtere Betreuungsverhältnisse an Thüringer Hochschulen

Während des 1. Deutschen Sozialforums in Erfurt veranstalteten die GEW Thüringen und GEW Bund ein Seminar zur Frage "Recht auf Bildung statt Bildung als Ware". Am Beispiel einzelner Bildungsbereiche diskutierten die Teilnehmer über die Bildungsfinanzierung an allgemeinbildenden Schulen und weiterführenden Studieneinrichtungen. mehr

26.07.2005 Pressemeldung GEW Thüringen