Teilzeit

"Armutsrisiken von Kindern und Familien zielgerichtet bekämpfen"

1,1 Mio. Kinder leben heute von Sozialhilfe und 350.000 von Arbeitslosenhilfe auf diesem Einkommensniveau. ''Das ist für uns Anlass, etwas zu tun!'' Das sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, heute in Berlin anlässlich eines Pressegesprächs zum Thema Verringerung von Armutsrisiken für Kinder und Familien: ''Erstmals haben wir mit dem Kinderzuschlag ein Instrument geschaffen, mit dem Kinder der Bezug von Fürsorgeleistungen erspart wird. Mit dem Kinderzuschlag werden ab nächstem Jahr 150.000 Kinder und ihre Familien weniger auf dem Niveau der heutigen Sozialhilfe leben können als heute.'' Zugleich betonte die Ministerin, dass die Bekämpfung von Armutsrisiken von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam ausgehen müsse und ein differenzierter Blick auf Ursachen und Instrumente dringend notwendig sei. mehr

10.12.2004 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Familienfreundlichkeit als ökonomische Chance

Familienfreundliche Personalpolitik und ein entsprechendes Arbeitsumfeld lohnen sich betriebswirtschaftlich nicht nur in Großunternehmen, sondern auch in kleineren und mittleren Betrieben. Das belegt die Studie ''Familienfreundliche Maßnahmen im Handwerk'', die die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, heute gemeinsam mit dem Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Dieter Philipp, in Berlin vorgestellt hat. mehr

09.11.2004 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

GEW: "Länder stellen viel zu wenig Lehrer ein"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesländer für ihre Lehrer-Einstellungspolitik scharf kritisiert. "Die Länder haben über 8.000 Lehrkräfte weniger eingestellt, als von der Kultusministerkonferenz (KMK) errechnet, um allein den Status quo der Unterrichtsversorgung zu halten. Diese 'Einsparung' haben sich die Landesregierungen mit Arbeitszeitverlängerungen für alle Lehrkräfte und der Erhöhung der Klassengrößen erkauft", erklärte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Montag in Berlin. Sie warnte vor einem drohenden Lehrermangel trotz derzeitiger Lehrerarbeitslosigkeit. mehr

01.11.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Berufsbildungsreformgesetz

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)\* hat in seiner Sitzung am 27.10.2004 in Berlin eine Stellungnahme zum Entwurf des Berufsbildungsreformgesetzes beschlossen. mehr

28.10.2004 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Hochschulen brauchen wieder vernünftige Regelung befristeter Arbeitsverhältnisse

Die Verunsicherung aller Beteiligter nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur 5. Novelle des HRG muss so schnell wie möglich aufgehoben werden. Dies forderte der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am 5. September in Frankfurt am Main. mehr

05.10.2004 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

'Lehrer-PISA' ernst nehmen und 'Bremer Erklärung' umsetzen!

"Wenn das Expertenteam Lehrerinnen und Lehrer im jüngsten Bericht als "wichtigste Ressource für Schulen und die Qualität der Schulbildung" bezeichnet, deckt sich dies in vollem Umfang mit der Programmatik des VBE," erklärte der Bundesvorsitzende Ludwig Eckinger anlässlich der Vorstellung der OECD-Studie "Anwerbung, berufliche Entwicklung und Verbleib von qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern". Die KMK müsse die Empfehlungen der OECD ernst nehmen. Der Bericht finde grundsätzlich die Zustimmung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE). Er vertiefe im wesentlichen bekannte Problemfelder. Eckinger: "Der VBE fordert bereits seit Jahren die Professionalisierung des Lehrerberufs und die Erarbeitung eines Lehrerleitbildes." mehr

22.09.2004 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

OECD - Lehrerstudie erschienen

Heute wurde der Länderbericht eines OECD-Expertenteams über Situation und Perspektiven der Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland der Öffentlichkeit vorgestellt. Die OECD führt seit 2002 derartige Vergleichsuntersuchungen durch. Der vorliegende Bericht wird mit den Ergebnissen von acht anderen, in gleicher Weise besuchten Mitgliedsstaaten sowie schriftlichen Berichten von 16 weiteren OECD-Mitgliedsstaaten in einer abschließenden Vergleichsstudie zusammengefasst. Ihre Veröffentlichung ist im Rahmen einer internationalen Konferenz, die die OECD zusammen mit der niederländischen Regierung am 18./19.11.2004 in Amsterdam durchführt, vorgesehen. mehr

22.09.2004 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Bundesministerin Renate Schmidt: Familienfreundlichkeit bringt Unternehmensgewinn

''Familienfreundlichkeit steigert nicht nur die Arbeitszufriedenheit und Motivation in einem Unternehmen. Sie bringt auch Gewinn. Die Ford-Werke AG hat den betriebswirtschaftlichen Nutzen von familienfreundlichen Maßnahmen erkannt und engagiert sich in beispielhafter Weise dafür, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Spagat zwischen Familie und Berufsalltag zu erleichtern.'' Das sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, heute bei ihrem Besuch der ''Diversity & Worklife Woche'' der Ford-Werke AG in Köln-Niehl. Die Ministerin besichtigte unter anderem die Kinderbetreuungseinrichtung ''Ford Pänz'', in der Beschäftigte ihre Kinder unterbringen können, wenn die reguläre Betreuung ausfällt. mehr

14.09.2004 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Schulstandort Merzig aufgewertet

Mit 82 Schülerinnen und Schülern ist das neue berufliche Gymnasium in Merzig heute (30.8.04) in sein erstes Schuljahr gestartet. Als einziges der insgesamt sechs beruflichen Gymnasien des Saarlandes bietet es den Schwerpunkt Gesundheit und Soziales an. Für diesen Bildungsgang haben sich 50 Schülerinnen und Schüler entschieden. Zweiter Schwerpunkt ist die Fachrichtung Wirtschaft. Dazu haben sich 32 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Ansonsten stehen die Fächer des traditionellen Gymnasiums auf dem Stundenplan. Nach drei Jahren legen die Schülerinnen und Schüler das Abitur ab und erlangen dabei die allgemeine Hochschulreife, genauso wie die Schülerinnen und Schüler der klassischen Gymnasien. mehr

30.08.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Karin Wolff: "Unterrichtsgarantie wird bis ins letzte Komma erfüllt"

Die Unterrichtsgarantie der hessischen Landesregierung wird auch im kommenden Schuljahr weiter gewährleistet sein. "Die Anstrengungen haben sich gelohnt: Der Unterricht nach Stundentafel wird bis ins letzte Komma erfüllt. Dies ist angesichts schwieriger Rahmenbedingungen eine Leistung der Schulämter, für die ich mich ausdrücklich bedanken darf. Damit und mit unseren wegweisenden Schritten zu mehr Bildungsqualität bleibt Hessen auf geradem Kurs zum Bildungsland Nummer 1 in Deutschland", betonte Kultusministerin Karin Wolff zum Beginn des neuen Schuljahres. mehr

26.08.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium