Zensuren

"Warum in der Öffentlichkeit den Gesamtschulen ein Abitur zweiter Klasse unterstellen?"

Der Landeselternrat der Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen nimmt in einem Offenen Brief an Schulministerin Sommer Stellung zu deren Interpretation der Ergebnisse des Zentralabiturs. mehr

28.08.2008 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

Zeugnisnoten in Bayern vom Schulamt verordnet?

(Redaktion/PM) Wie der bayerische Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl (SPD) heute verlauten lies, sollen Vertreter des Schulamtes in Cham (Oberpfalz) drei Wochen vor Ende des vergangenen Schuljahrs versucht haben, massiv Druck auf die Lehrer einer Hauptschule im Landkreis bezüglich der Benotung und Beurteilung von Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse auszuüben. Zu diesem Zeitpunkt sei die Notengebung bereits abgeschlossen gewesen. mehr

26.08.2008 Artikel

Zur aktuellen schulpolitischen Auseinandersetzung in Bayern

Die guten bayerischen Ergebnisse der PISA-Studien haben ihren Preis. Hohe Hürden vor dem Gymnasium führen nicht nur der Realschule viele Schüler/innen zu, die in anderen Bundländern das Gymnasium besuchen. Profitiert davon hat lange Zeit auch die bayerische Hauptschule mit einem hohen Schüler/innen-Anteil, der außerhalb Bayerns vor allem Real- und Gesamtschulen besucht. Diese Situation hat sich nun ausgerechnet durch PISA auch für das deutsche PISA-Siegerland Bayern geändert. Zum einen findet auch in Bayern bei der Zuordnung zu den drei Regelschulformen Hauptschule, Realschule und Gymnasium die für ganz Deutschland so beschämende soziale Selektion statt. Was die bayerische Schulpolitik jedoch härter trifft, ist die im internationalen Vergleich viel zu geringe deutsche Quote an Schüler/innen mit Hochschulreife. Darin ist Bayern nun auch Spitze unter den Bundesländern mit gerade einmal 20 Prozent Abiturienten. mehr

20.08.2008 Artikel

Zweimal "mangelhaft" - Nur mit Ausgleich hat Schüler Anspruch auf Versetzung

(redaktion/PM) Die Nichtversetzung eines Gymnasialschülers, der in zwei Fächern die Note "mangelhaft" hat und nur eine davon durch bessere Noten in anderen Fächern ausgleichen kann, ist rechtlich nicht zu beanstanden. Vor diesem Hintergrund hat die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz in einem einstweiligen Anordnungsverfahren die Zulassung eines nicht versetzten Mainzer Gymnasiasten (Antragsteller) in die nächsthöhere Klassenstufe abgelehnt. mehr

19.08.2008 Artikel

Erfreulicher Zuspruch der Gymnasien bei der Initiative zur Absenkung der Sitzenbleiberquote

Die Resonanz auf die vom Philologen-Verband mitgetragene "Komm-Mit!"-Förderinitiative zur Reduzierung der Wiederholerquote ist ausgesprochen gut. mehr

14.08.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

VBE: Projekt gegen Sitzenbleiben hat guten Start

"Wir freuen uns, dass das vom VBE mitinitiierte Projekt "Komm mit – Fördern statt Sitzenbleiben" auf eine so große Resonanz stößt und die Zahl der Bewerbungen mit 380 deutlich die erwartete Bewerberzahl von 300 übersteigt. Wir sehen dieses Projekt als Bestandteil der Vereinbarung "Fordern und Fördern", die zwischen der KMK und den Lehrerorganisationen im Oktober 2006 getroffen wurde", erklärte Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). mehr

14.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Die Initiative "Komm Mit! - Fördern statt Sitzenbleiben" startet mit 385 Schulen

Mit 85 Schulen mehr als ursprünglich vorgesehen startet die gemeinsame Initiative des Schulministeriums und der nordrhein-westfälischen Lehrerverbände "Komm Mit! – Fördern statt Sitzenbleiben". Auf Anhieb hatten sich 385 Schulen (141 Gymnasium, 120 Realschulen, 78 Hauptschulen und 46 Gesamtschulen) um die Teilnahme an der Initiative beworben. Geplant war ursprünglich, mit 300 Schulen zu starten. mehr

14.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bundesweit einmalig: "Komm mit! Fördern statt Sitzenbleiben"

Alle 385 Schulen, die sich für die Initiative "Komm mit! Fördern statt Sitzenbleiben" beworben haben, werden nach Verhandlungen zwischen der GEW und dem Schulministerium in den landesweiten Modellversuch aufgenommen. Nach dem unerwartet großen Interesse, ursprünglich waren maximal 300 Schulen für das Projekt vorgesehen, hat die GEW sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass auch alle Schulen zu den vereinbarten Konditionen zum Schuljahresbeginn in das Projekt einsteigen können. mehr

14.08.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

GEW fordert komplette Streichung der Kopfnoten

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erteilt der Ankündigung Schulministerin Sommers, in "allernächster Zeit" eine Neuregelung für die Kopfnoten auf den Zeugnissen vorzulegen eine Absage und fordert die Vergabe von Kopfnoten aus dem NRW-Schulgesetz gänzlich zu streichen. mehr

08.08.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Sitzenbleiben abschaffen, individuelle Förderung als "Pflichtfach" für Schulen - Eltern fordern ehrgeizige Bildungsziele

Etwa 400 Schülerinnen und Schüler wiederholen im Saarland jährlich freiwillig das Schuljahr, 2.900 aber müssen wiederholen (250.000 sind es in Deutschland). Hinzu kämen jährlich 1.000 Schülerinnen und Schüler, die das Gymnasium abbrechen müssten. Auf diese "schulische Praxis des Versagens" hat die Landeselterninitiative für Bildung zum Beginn des neuen Schuljahres aufmerksam gemacht. "Es muss endlich über das pädagogisch fragwürdige und aufwändige Sitzenbleiben und das Auslesesystem an Schulen nachgedacht werden", sagte der Sprecher der Initiative Bernhard Strube. "Nie mehr sitzen bleiben und individuelle Förderung als Pflichtfach für Schulen" sollten ehrgeizige Bildungsziele der Landesregierung werden. Die Eltern appelieren an Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer, in diese Richtung ein Zeichen zu setzen. mehr

05.08.2008 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.