Zensuren

Bayern: Kopfnoten in Grundschulzeugnissen stehen zur Disposition

(bikl) Seit knapp zwei Jahren gibt es an bayerischen Grundschulen wieder Zeugnisse mit sogenannten Kopfnoten, die das Sozial-, und Arbeitsverhalten der Kinder bewerten. Jetzt rudert Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider (CSU) teilweise zurück. Er will diese Bewertungen zumindest vereinfachen. Eltern und Lehrer hatten sich immer wieder gegen die Verhaltensbewertungen in den Grundschulzeugnissen gewehrt. mehr

24.05.2007 Artikel

Kategorisierung von Kindern muss vom Tisch

Mit Erleichterung hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, auf eine heutige dpa-Meldung reagiert, der zu folge Kultusminister Siegfried Schneider Überlegungen anstellt, die "Form der Grundschulzeugnisse zu vereinfachen". Bislang sind Grundschullehrerinnen und -lehrer gezwungen, das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten ihrer Schüler mit den Kategorien A bis D zu bewerten - gegen ihren ausdrücklichen Willen. Mehrfach hatte der BLLV die Staatsregierung dazu aufgefordert, die umstrittene Kategorisierung zurückzunehmen. "Die heutige Ankündigung von Kultusminister Schneider ist als Etappensieg des BLLV zu werten", erklärte Wenzel. "Der massive und anhaltende Protest unzähliger Lehrerinnen und Lehrer hat Wirkung gezeigt." Wenzel fügte hinzu: "Hier zeigt sich aber auch, dass ein ehemaliger Pädagoge das Kultusministerium leitet." mehr

23.05.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

© Klett Verlag

Gerecht bewerten – aber wie?

(dg) In immer mehr Bildungsplänen der Länder ist sie vorgesehen: die eigenständige Arbeit an einem Projekt mit anschließender Präsentation. Doch wie sollen Lehrer eine Leistung einschätzen, die vor allem zu Hause erbracht wird? mehr

16.05.2007 Artikel

Notengebung an Hochschulen weiterhin wenig differenziert

Sehr stabile spezifische Fächerkulturen sind offensichtlich bestimmend für die Notenvergabe an deutschen Hochschulen. In zahlreichen Studiengängen wird das gesamte Notenspektrum, das für bestandene Prüfungen von "mit Auszeichnung" bis "ausreichend" reicht, zur Unterscheidung der Leistungen nur unvollständig ausgeschöpft. In einigen Fächern werden zudem auffallend gute Noten überwiegend aus dem oberen Bereich der Notenskala vergeben. Damit hat die mittlerweile zweite von der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates erarbeitete Untersuchung zu Prüfungsnoten an den Hochschulen für das Prüfungsjahr 2005 im Wesentlichen die Ergebnisse des ersten Arbeitsberichts bestätigt. Dieser bezog sich auf Auswertungen der Jahre 1996, 1998 und 2000. mehr

14.05.2007 Pressemeldung Wissenschaftsrat

"Gewonnene Motivation in die Schulen mitnehmen"

Joachim Jacobi, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, hat gestern Abend den 47 Schülerinnen und Schülern des o.camps in der Reinhardswaldschule Fuldatal für ihren Einsatz gedankt, die Versetzung in die neunte Klasse doch noch zu schaffen: "Sie waren knapp zwei Ferienwochen freiwillig hier, um Ihre Kenntnisse in Deutsch, Englisch oder Mathematik zu verbessern. Ich hoffe aber, dass Sie bei Bumerang- und Trommelbau, dem Erstellen eines Musikvideos, Linoldruck, Theater, Sport sowie Ihrem Osterausflug auch viel Spaß gehabt haben und die gewonnene Motivation in Ihre 13 Schulen mitnehmen." Der Einsatz von 18 Lehrkräften, Sozialarbeitern, Werkpädagogen, Referendaren und Studenten habe ganz wesentlich zum Camperfolg beigetragen, lobte und dankte der Staatssekretär. Waltraud Henkis von der Reinhardswaldschule, Campleiterin Uta Kaschubowski und Wilke Ziemann, Projektleiter der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS, Internet www.dkjs.de), könnten stolz auf die Leistungen im o.camp Fuldatal sein. Im Anschluss an die Präsentationen der Schülergruppen überreichte Joachim Jacobi die Teilnahmezertifikate des o.camps für die Region Kassel. mehr

13.04.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Drei o.camps in Bad Orb, Fuldatal und Hübingen - "zusätzliche Chance", die Versetzungsgefährdete nutzen sollten

"Mit drei o.camps für versetzungsgefährdete Haupt-, Real- sowie Gesamtschülerinnen und -schüler aus den Räumen Frankfurt am Main, Kassel und Wiesbaden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung wollen wir vor allem motivieren. Das ist die beste Grundlage, damit es mit der Versetzung doch noch klappt, aber auch für gute Schulabschlüsse", sagte Joachim Jacobi, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, heute beim Besuch des o.camps im Schullandheim Wegscheide in Bad Orb. Für rund 150 Schülerinnen und Schüler seien "die o.camps eine zusätzliche Chance, die es zu nutzen gilt", ermunterte der Staatssekretär bei der Auftaktveranstaltung in Bad Orb. mehr

03.04.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Drei o.camps in Bad Orb, Fuldatal und Hübingen "zusätzliche Chance", die Versetzungsgefährdete nutzen sollten

"Mit drei o.camps für versetzungsgefährdete Haupt-, Real- sowie Gesamtschülerinnen und -schüler aus den Räumen Frankfurt am Main, Kassel und Wiesbaden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung wollen wir vor allem motivieren. Das ist die beste Grundlage, damit es mit der Versetzung doch noch klappt, aber auch für gute Schulabschlüsse", sagte Joachim Jacobi, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, heute beim Besuch des o.camps im Schullandheim Wegscheide in Bad Orb. Für rund 150 Schülerinnen und Schüler seien "die o.camps eine zusätzliche Chance, die es zu nutzen gilt", ermunterte der Staatssekretär bei der Auftaktveranstaltung in Bad Orb. mehr

02.04.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Bayerns Kultusministerium: Übertrittszeugnis als wertvolle Entscheidungshilfe für Eltern zur Schulwahl für Kinder

Das Übertrittszeugnis erweist sich als wertvolle Entscheidungshilfe für Eltern, um die richtige Wahl der Schule für ihre Kinder zu treffen. mehr

23.03.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Schneider mündlich "fabelhaft" und praktisch "mangelhaft"

"Kultusminister Schneider ist ein typischer "Ankündigungsminister"", so Oskar Brückner, Vorsitzender der GEW Bayern, anlässlich der Ausgabe der Zwischenzeugnisse. Und weiter: "Vergleicht man seine blumigen Versprechungen mit der Wirklichkeit an bayerischen Schulen, zeigen sich eklatante Defizite." In den letzten Monaten hat Minister Schneider immer wieder die Bedeutung individueller Förderung von Schülern betont, er verweist sogar auf Lehrerstellen, die ausschließlich dafür zur Verfügung stünden. Anfang 2006 war von 3.300 Stellen die Rede, in diesem Schuljahr seien nochmals 331 Stellen hinzugekommen. mehr

15.02.2007 Pressemeldung GEW Bayern

Übertrittsnoten abschaffen

Mit Blick aufs Zwischenzeugnis, das am kommenden Freitag in den bayerischen Schulen verteilt wird, erneuert der Bayerische Elternverband seine langjährige Forderung nach Abschaffung der Übertrittsnoten. mehr

13.02.2007 Pressemeldung Bayerischer Elternverband