Kein Grund zu Pessimismus besteht nach Ansicht von DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun angesichts der derzeitigen Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt. Nach seinen Angaben wurden bei den Industrie- und Handelskammern bis Ende Juli 210.838 neue Ausbildungsverträge registriert, das sind gut 6.000 oder knapp 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei verläuft die Entwicklung in West- und Ostdeutschland sehr unterschiedlich: In den alten Bundesländern liegt der Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei 3,4 Prozent. In Ostdeutschland stieg die Zahl um 0,8 Prozent - wobei dieser leichte Zuwachs jedoch in erster Linie dadurch bedingt ist, dass Förderprogramme für außerbetriebliche Ausbildungsplätze in den neuen Ländern früher wirksam wurden. Wodurch diese Unterschiede in der Entwicklung der Vertragszahlen zustande kommen, soll in Kürze im Kreise der IHK-Ausbildungsexperten erörtert werden.
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07.08.2006
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung