Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
Ein Gesamtpaket für die Kindertagesstätten hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgeschlagen. "Die Gesellschaft erwartet von der Politik keine Geschenke, sondern Perspektiven. Es muss klar werden, mit welchen Schritten der Ausbau der Kitas bis zum Jahr 2010 zu qualifizierten Bildungseinrichtungen umgesetzt wird", sagte das für Jugendhilfe zuständige GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke mit Blick etwa auf den populistischen Vorstoß von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Der Sozialdemokrat glaubt im Landtagswahlkampf mit der Ankündigung, die Elternbeiträge für den Kindergartenbesuch abzuschaffen, zu punkten. "Das reicht für eine Qualitätsverbesserung in den Kitas aber bei weitem nicht aus", betonte Hocke.
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18.08.2006
Pressemeldung
Schule,
Frühe Bildung,
Hochschule und Forschung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rechnet nicht damit, dass die zum 01. August in Kraft tretende Rechtschreibreform an den Schulen zu großer Aufregung führen wird. "Die Lehrkräfte gehen souverän mit jeder neuen Wendung im Rechtschreibtheater um. Das haben sie während des Kuddelmuddels in den vergangenen Jahren gelernt", sagte Marianne Demmer, stellvertretende GEW-Vorsitzende und Schulexpertin, am Montag in Frankfurt am Main. Sie warnte davor, die Situation jetzt künstlich zu dramatisieren.
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31.07.2006
Pressemeldung
"Das Geld muss im Bildungssystem bleiben und für dringend notwendige Investitionen genutzt werden. Es wäre jetzt ganz falsch, den Geburtenrückgang zum Stopfen von Haushaltlöchern zu nutzen. Dumm aber schuldenfrei ist keine Perspektive für die junge Generation," sagte Marianne Demmer, stellvertretende GEW-Vorsitzende mit Blick auf die Prognos-Studie "Demographie als Chance", die errechnet hat, wie viel Gelder in den nächsten Jahren in Folge des Schülerrückgangs für Reformen im Bildungswesen frei werden.
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17.07.2006
Pressemeldung
"Wer von einwanderungswilligen Menschen Integrationsbereitschaft verlangt, muss selbst integrationsbereit sein und vernünftige Integrationsangebote machen. Integration ist keine Einbahnstraße", sagte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf den heute in Berlin stattfindenden Integrationsgipfel.
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14.07.2006
Pressemeldung
Frühe Bildung
Vor einem weiteren Qualitätsverlust bei den Integrationskursen haben die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V. (BBB) gewarnt. "Es gibt dringenden Handlungsbedarf: Das Angebot muss besser und bedarfsgerechter werden", sagten die Berufsbildungsexpertin der GEW, Stephanie Odenwald, und BBB-Sprecher Peter Rother mit Blick auf den am Freitag stattfindenden Integrationsgipfel. Sie kritisierten erneut, dass der Haushalt für die Integrationskurse von 208 auf 141 Millionen Euro gekürzt worden sei: "Das ist für alle einwanderungswilligen Menschen das falsche Signal."
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13.07.2006
Pressemeldung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft trauert um ihr langjähriges Vorstandsmitglied und Ehrenvorsitzenden der GEW Hessen, Herbert Enderwitz: Enderwitz verstarb am 5. Juli im Alter von 100 Jahren.
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10.07.2006
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gratuliert Eva-Maria Stange, die bis April 2005 Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft war, zur Ernennung als Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst in Sachsen.
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03.07.2006
Pressemeldung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) teilt die Ziele der Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, Rassismus und Rechtsextremismus mit allen Mitteln auch an der Schule zu bekämpfen. Die pauschalen Vorwürfe gegen Lehrpläne und Lehrkräfte halte sie jedoch für nicht gerechtfertigt, sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer. Die Forderung nach einem ausgegliederten Unterrichtsfach "Nationalsozialismus" bezeichnete sie als kontraproduktiv.
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03.07.2006
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung,
Frühe Bildung
Was Edmund Stoiber (CSU) einst übertrieben als ´Mutter aller Reformen´ feierte, entpuppt sich bei näherem Hinsehen eher als Mutter allen Unsinns. Die Föderalismusreform schadet unserem Bildungswesen. Sie wird kaum für mehr Transparenz in der Gesetzgebung sorgen", kritisierte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, den heutigen Beschluss des Deutschen Bundestags zur großen Staatsreform.
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30.06.2006
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung
"Immer mehr Wirtschafts- und Menschrechtsorganisationen erkennen, dass Bildungsarmut und ungleiche Bildungschancen zentrale gesellschaftliche Probleme sind. In diesem Sinne begrüße ich die heute vom Institut für Wirtschaft (IW) vorgestellte Studie, die diesen Befund bestätigt. Entscheidend sind jetzt die Maßnahmen, mit denen die festgestellten Probleme bewältigt werden können", sagte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die IW-Untersuchung "Bildungsarmut und Humankapitalschwäche in Deutschland".
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26.06.2006
Pressemeldung
Frühe Bildung,
Schule,
Aus- und Weiterbildung