Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat allen Abgeordneten der im Bundestag vertretenen Parteien vorgeschlagen, das zur Zeit vorliegende Gesetzespaket zur Föderalismusreform abzulehnen.
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26.06.2006
Pressemeldung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt die Forderung des Grundschulverbands nach einem Verzicht auf Noten zugunsten alternativer Beurteilungsverfahren. "Besonders junge Kinder reagieren sehr sensibel auf Entmutigungen durch Notenschocks. Im schlimmsten Fall nehmen die Schüler die Noten für bare Münze – und entwickeln sich wie vorgegeben: Wer eine ´fünf´ bekommt, macht sich danach selbst zum Fünfer-Knadidaten", sagte die stellvertretende Vorsitzende der GEW, Marianne Demmer, mit Blick auf eine Studie, die der Grundschulverband heute vorgestellt hat.
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14.06.2006
Pressemeldung
Schule
"Die Lehrkräfte haben der Bildungspolitik nach dem PISA-Schock die Rote Karte gezeigt, während sie selbst große Reformbereitschaft an den Tag legen. Zum ersten Mal sprechen sich fast 60 Prozent der Lehrkräfte dafür aus, dass die Kinder nach der Grundschule weiter gemeinsam lernen sollen", sagte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), während der Vorstellung der 3. Lehrerumfrage des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) Dortmund.
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12.06.2006
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich angesichts der Ankündigung von NPD und anderer rechtsextremistischer Gruppierungen, die Fußball-Weltmeisterschaft als Aufmarschplatz zu missbrauchen, deutlich gegen nationalistische Stimmungsmache ausgesprochen.
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07.06.2006
Pressemeldung
Als "wenig überzeugend" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Position der Kultusministerkonferenz (KMK) in der Auseinandersetzung um die Föderalismusreform bezeichnet. "Die KMK wird ihrem gesellschaftlichen Auftrag, in allen Bundesländern für gleiche Bildungschancen zu sorgen, nicht gerecht. Nach dem Motto ´alles geht´, wird der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet. Das deutsche Bildungssystem driftet unter den Bedingungen des ´Wettbewerbsföderalismus´ der Länder noch weiter auseinander – zum Nachteil von Lehrenden, Eltern und Lernenden. Vielfalt haben wir bereits jetzt genug: Wir brauchen stattdessen mehr und vor allem verlässliche Qualität in den Bildungsprozessen", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer heute mit Blick auf die 314. Plenartagung der KMK in Plön.
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01.06.2006
Pressemeldung
Angekündigte pädagogische Maßnahmen positiv – Aber: Bildungsgewerkschaft kritisiert Kürzung der Einstiegsgehälter für junge Lehrkräfte durch Landesregierung.
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30.05.2006
Pressemeldung
Schule,
Frühe Bildung
Bei der Föderalismusreform müsse im Bildungsbereich deutlich korrigiert und nachgebessert werden. Bund und Länder sollten auch künftig eng kooperieren, um das deutsche Bildungswesen qualitativ weiterzuentwickeln. Das fordern der Bundeselternrat (BER), das Deutsche Studentenwerk (DSW), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie der Verband Bildung und Erziehung (VBE) heute anlässlich der öffentlichen Expertenanhörung im Rechtsausschuss des Bundestags in einer gemeinsamen Presseerklärung.
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29.05.2006
Pressemeldung
Frühe Bildung
Für bessere Bildungschancen für Kinder aus sozial schwachen Familien hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. "Gerade diese Kinder brauchen mehr individuelle Förderung, statt in Sonder- und Hauptschulen abgeschoben zu werden", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer mit Blick auf den heute vorgestellten Bildungsbericht des Instituts für Menschenrechte. Sie begrüßte, dass sich das Institut mit den Bildungsproblemen sozial schwacher Familien auseinandersetze. "Wir müssen das hochselektive gegliederte Schulsystem überwinden. Es verstärkt die Benachteiligung, die insbesondere Kinder aus sozial schwachen und Migrantenfamilien mitbringen.
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23.05.2006
Pressemeldung
Frühe Bildung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat dem Verhandlungsergebnis zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, ver.di, GEW und GdP, mit großer Mehrheit zugestimmt. In der kommenden Woche beginnen die Urabstimmungen in den Bereichen, in denen Mitglieder gestreikt haben.
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20.05.2006
Pressemeldung
Das häusliche Arbeitszimmer bei der Steuer weiter als Werbungskosten anzuerkennen, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute in Berlin gefordert. Sie übergab Finanzstaatssekretär Axel Nawarth mehr als 32.000 Unterschriften von Lehrkräften, die sich gegen eine für 2007 geplante Änderung des Steuergesetzes stark machen.
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19.05.2006
Pressemeldung