Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu
- den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
- übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
Hochschulleitung, Lehrpersonal und Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) haben mit nachhaltiger Innovationsfähigkeit und in seltener Einigkeit und Flexibilität die Ziele der Gründungskonzeption von 1992 erfolgreich umsetzen können. Auf diese Weise ist eine attraktive und leistungsstarke Ausbildungsstätte mit außergewöhnlichem Studienangebot entstanden, die sich darüber hinaus auch durch erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungstätigkeit als anerkannte Kunsthochschule etablieren konnte. Die HfG Karlsruhe erfüllt nicht nur ihre Aufgaben hervorragend, sondern ist zudem aufgrund ihres besonderen Fächerspektrums, ihrer Studien- und Personalstruktur und ihres außerordentlich kooperativen Umgangsstils zu einer bemerkenswerten Bereicherung des Hochschulsystems in Deutschland geworden.
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18.04.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Bundespräsident hat auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz folgende Mitglieder für drei Jahre in den Wissenschaftsrat berufen:
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28.01.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Auf den diesjährigen Januarsitzungen des Wissenschaftsrates (23.-25.01.08) ist der Münchener Germanist Peter Strohschneider erneut zum Vorsitzenden des Wissenschaftsrates gewählt worden. Die Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrates hat eine neue Vorsitzende: Die Lebenswissenschaftlerin Ulrike Beisiegel tritt die Nachfolge der Meeresbiologin Karin Lochte an, die den Vorsitz aufgrund ihrer Neuberufung zur Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven aufgibt, der Wissenschaftlichen Kommission als Mitglied aber weiterhin angehören wird.
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28.01.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Jacobs University Bremen überzeugt den Wissenschaftsrat mit ihrem breiten Angebot an Bachelor-Studiengängen, der frühen Heranführung der Bachelor-Studierenden an Forschungsprojekte, ihrer internationalen Atmosphäre, dem großen Engagement aller Beteiligten sowie mit ihren vorzüglichen Betreuungsverhältnissen. Auch in der Forschung hat sich die Hochschule seit der Konzeptakkreditierung im Jahr 2001 gut weiterentwickelt. Das ehrgeizige Ziel einer international sichtbaren Forschungsuniversität konnte jedoch innerhalb der kurzen Aufbauzeit noch nicht realisiert werden. Mit der Benennung von fünf Schwerpunkten der Forschung und Entwicklung im Jahr 2006 hat die Universität aber einen Konzentrationsprozess angestoßen, dessen Ergebnisse in den nächsten Jahren sichtbar werden dürften.
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28.01.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Wissenschaftsrat bescheinigt dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI), in den vergangenen Jahren eine hervorragende Forschungsarbeit geleistet und seine wissenschaftlichen Serviceleistungen auf höchstem Niveau erfüllt zu haben. Ebenso finden die Modernisierungsmaßnahmen im Bereich Organisation und Forschungsplanung große Anerkennung. "Das DAI hat mit beeindruckender Konsequenz sein Forschungsprofil geschärft, tragfähige Entwicklungskonzepte für das 21. Jahrhundert entwickelt und seine interne Organisation entsprechend neu strukturiert", resümiert der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider. In der Vergangenheit vernachlässigte Aufgaben wie etwa die Bearbeitung kulturwissenschaftlicher, fachübergreifender Fragestellungen oder die Pflege eines intensiven fachlichen Austausches mit den Universitäten würden jetzt überzeugend bewältigt. Zwar hält es der Wissenschaftsrat für erforderlich, die Forschungsplanung weiter zu straffen, Personal noch effektiver einzusetzen und das Drittmittelaufkommen zu erhöhen, jedoch beeinträchtigt diese Kritik die positive Gesamtbewertung nicht.
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28.01.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Erstmals wurden die Wintersitzungen des Wissenschaftsrates mit einem Bericht seines Vorsitzenden zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem abgeschlossen. Dabei griff der Vorsitzende Professor Peter Strohschneider drei grundsätzliche wissenschaftspolitische Themen auf: die Entwicklung institutioneller Kooperationen, das derzeitige Gehaltsgefüge im Wissenschaftssystem sowie die neue Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Hochschulen und Ländern. An der anschließenden Diskussion beteiligte sich auch die an der Vollversammlung als Gast teilnehmende Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan.
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28.01.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die chemische Forschung in Deutschland kann sich international sehen lassen und verfügt über ein sehr ausgewogenes Profil. Eine breite Basis guter bis sehr guter Forschungsleistungen, eine erfolgreiche Nachwuchsförderung sowie - insbesondere in den anwen-dungsorientierten Einrichtungen - ein gut funktionierender Wissenstransfer machen ihre Stärke aus. Das geht aus einem Forschungsrating hervor, das der Wissenschaftsrat mit finanzieller Unterstützung des Fonds der Chemischen Industrie in Auftrag gegeben hatte.
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18.12.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mit drei Stellungnahmen hat der Wissenschaftsrat die *Begutachtung der Ressortforschungseinrichtungen* fortgeführt. Die Forschungs- und Dienstleistungen der aktuell begutachteten Einrichtungen werden positiv bewertet.
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12.11.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Erneut hat der Wissenschaftsrat drei Stellungnahmen zu Ressortforschungseinrichtungen des Bundes verabschiedet. Diese Einrichtungen erbringen Forschungs- und Entwicklungsleistungen, um die Bundesministerien bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen. In den Jahren 2005 und 2006 hatte der Wissenschaftsrat bereits 13 Ressortforschungseinrichtungen begutachtet und dabei Verbesserungsbedarf insbesondere in den Bereichen Forschungsplanung, Koordination, Qualitätssicherung und Wettbewerbsorientierung festgestellt. Personal- und haushaltsrechtliche Regelungen hatten sich vielfach als wenig geeignet für eine flexible Anpassung an neue Aufgaben erwiesen. Im Anschluss hieran erhielt der Wissenschaftsrat den Auftrag der Bundesregierung, auch die 25 noch nicht begutachteten Ressortforschungseinrichtungen des Bundes zu evaluieren. Anschließend wird der Wissenschaftsrat, wie schon in der ersten Runde, ergänzende übergreifende Empfehlungen aussprechen.
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12.11.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Aufbauleistung des im Jahr 2005 gegründeten Deutschen Historischen Instituts in Moskau ist überzeugend gelungen, so das zentrale Ergebnis der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgten Evaluation durch den Wissenschaftsrat. Die Chancen des Instituts, die bereits erworbene Position in der russischen und deutschen Wissenschaftslandschaft in Zukunft weiter zu stärken, werden als gut eingeschätzt.
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12.11.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung