Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu
- den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
- übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
Der Wissenschaftsrat hat sich dafür ausgesprochen, die Rolle der Ambulanzen innerhalb der Universitätsmedizin sowohl durch eine verbesserte Ausrichtung auf die universitären Belange, als auch durch eine aufgabenadäquate Einbindung in das Versorgungssystem zu stärken.
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05.07.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Auf seinen Sommersitzungen hat der Wissenschaftsrat sechs Verfahren der institutionellen Akkreditierung beraten. In allen Fällen gelangte er zu einem positiven Akkreditierungsvotum. Zu den Ergebnissen im Einzelnen:
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05.07.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mit der Konzeptprüfung bietet der Wissenschaftsrat künftig den Ländern und nichtstaatlichen Hochschulen ein Verfahren an, Konzepte zur Gründung einer Hochschule wissenschaftsgeleitet und transparent zu beurteilen.
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05.07.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
In seinen diesjährigen Empfehlungen zur Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen befürwortet der Wissenschaftsrat 13 Vorhaben mit Gesamtkosten von 435,4 Millionen Euro.
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05.07.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
In seiner Stellungnahme zur Rolle der Fachhochschulen im Hochschulsystem betont der Wissenschaftsrat den hohen Stellenwert der Fachhochschulen für den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Deutschland.
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05.07.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Wissenschaftsrat empfiehlt den deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Förderorganisationen, sich für Kooperationen im Europäischen Forschungsraum stärker zu öffnen und ihn prägend mit zu gestalten. Bund und Länder müssen hierfür die erforderlichen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen schaffen. Dazu gehört, dass sie die Spielräume der Einrichtungen für ihr Engagement in Europa etwa durch die Möglichkeit erweitern, mehr Mittel auch europäisch oder international zu verausgaben.
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05.07.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
In seinem jährlichen Bericht zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem widmete sich der Vorsitzende des Wissenschaftsrates dieses Mal der Hochschulmedizin, die durch ihre Verschränkung mit dem Gesundheitssystem eine Sonderstellung in der Wissenschaft einnimmt.
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05.07.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Grundlegend überarbeitet hat der Wissenschaftsrat seinen Leitfaden der Institutionellen Akkreditierung nichtstaatlicher Hochschulen. Die Kriterien der Akkreditierung und der zugehörige Fragenkatalog wurden insgesamt präzisiert und tragen neuen Entwicklungen im Hochschulbereich Rechnung. So ist unter anderem ausgeführt, unter welchen Voraussetzungen eine Akkreditierung als "Universität oder gleichgestellte Hochschule" erfolgen kann, welche die Grundlage für die Verleihung des Promotionsrechts bildet.
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10.05.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Privatisierung des fusionierten Universitätsklinikums Gießen und Marburg hat zu erheblichen infrastrukturellen Investitionen des privaten Betreibers an beiden Standorten geführt, mit denen die baulichen Rahmenbedingungen für die Krankenversorgung und die patientenorientierte klinische Forschung auf ein wettbewerbsfähiges Niveau angehoben wurden. Auch durch zusätzliche Investitionen des Landes konnten die Bedingungen für Forschung und Lehre verbessert werden. Die Fachbereiche dagegen haben es bisher versäumt, eine die Kapazitäten beider Standorte bündelnde gemeinsame Strategie für Forschung und Lehre zu entwickeln. Diese Bündelung ist aus Sicht des Wissenschaftsrates jedoch notwendig, um national wie international sichtbare Schwerpunkte in Forschung und Krankenversorgung zu etablieren.
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10.05.2010
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Der Wissenschaftsrat würdigt die positiven Elemente des auf seine Empfehlung hin erarbeiteten Strategie- und Investitionskonzepts für die Universitätsmedizin Mainz.
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10.05.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung