Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu
- den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
- übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gesetzes zur Flexibilisierung von haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen außeruniversitärer Wissenschaftseinrichtungen (Wissenschaftsfreiheitsgesetz) verabschiedet.
mehr
02.05.2012
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Auf den diesjährigen Januarsitzungen des Wissenschaftsrates (25. – 27. Januar) ist der Aachener Ingenieurwissenschaftler Wolfgang Marquardt erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Er ist das einzige männliche Mitglied in der ansonsten rein weiblich besetzten Führungsriege des Wissenschaftsrates. So haben für die Wissenschaftliche Kommission erstmals zwei Wissenschaftlerinnen den Vorsitz übernommen.
mehr
30.01.2012
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Die Entwicklung von Forschungsinfrastrukturen in den Geistes- und Sozialwissenschaften ist eine zentrale Zukunftsaufgabe, die ein gemeinsames Engagement von Wissenschaft, Forschungsförderung und Politik erfordert. Da das dafür notwendige Fachpersonal mit Zusatzqualifikationen in der Informatik und im Bereich der Kommunikationstechnologien nach wie vor kaum existiert, müssen die erforderlichen Konsequenzen in der Ausbildung der Studierenden so rasch wie möglich gezogen werden. Zu diesem Ergebnis kamen rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Repräsentanten der Förderorganisationen auf einer gemeinsam vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft am 9. Dezember 2011 veranstalteten [Tagung zum Thema "Forschungsinfrastrukturen in den Geistes- und Sozialwissenschaften: Stellenwert - Förderung – Zukunftsperspektiven"](http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Programm_Infrastrukturen.pdf?PHPSESSID=58d695d012345214224a26845fb591c8). Sie vereinbarten abgestimmte Schritte für deren weiteren Ausbau und folgen damit Empfehlungen des Wissenschaftsrates vom Januar 2011.
mehr
12.12.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Knapp die Hälfte der Bachelorabsolventinnen und -absolventen an Universitäten schloss im Prüfungsjahr 2007 innerhalb der dort überwiegend geltenden Regelstudienzeit von sechs Fachsemestern ab, 2008 und 2009 waren es jeweils 59 Prozent. Das ist eines der Ergebnisse der regelmäßigen Berichterstattung der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates über die Entwicklung der Fachstudiendauer an Universitäten und Fachhochschulen.
mehr
18.11.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
In einem Positionspapier hat der Wissenschaftsrat Stellung zu den Qualitätsdebatten um die deutsche Promotion genommen und Vorschläge unterbreitet, wie hohe Standards künftig noch besser gewährleistet werden.
mehr
14.11.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
In seinem jährlichen [Bericht zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem](http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/VS_Bericht_Juli_2011.pdf) setzte sich der Vorsitzende des Wissenschaftsrats dieses Mal mit neueren Entwicklungen in der Hochschulfinanzierung in Deutschland auseinander.
mehr
11.07.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Elektro- und Informationstechnik an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland überzeugt mit hoher Forschungsqualität. Das ist der Tenor des ersten Forschungsratings in einem technikwissenschaftlichen Fach. Ein breites Fundament guter bis sehr guter Forschungsleistungen zusammen mit einer herausragenden Spitzenforschung macht das überzeugende Leistungsniveau aus. In allen untersuchten Teilbereichen der Elektro- und Informationstechnik gibt es sehr gute bis herausragende Forschung. Bemerkenswert ist die Drittmittelstärke der Elektro- und Informationstechnik. Zwischen 2004 und 2008 haben die teilnehmenden 47 Einrichtungen nahezu zwei Milliarden Euro an Drittmitteln verausgabt, die knapp zur Hälfte von Unternehmen und zu einem Viertel von Bund und Ländern stammen.
mehr
15.06.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Auf seinen Frühjahrssitzungen hat der Wissenschaftsrat zwei Verfahren der Institutionellen Akkreditierung beraten. In beiden Fällen gelangte er zu einer positiven Akkreditierungsentscheidung. Zu den Ergebnissen im Einzelnen:
mehr
30.05.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Strukturelle und systematische Mängel sprechen aus Sicht des Wissenschaftsrates derzeit dagegen, das 1906 gegründete Chemotherapeutische Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus in die Leibniz-Gemeinschaft aufzunehmen. Das Institut, in dem bio-medizinische Grundlagenforschung betrieben wird, überträgt Erkenntnisse der Molekular- und Zellbiologie in therapeutische Konzepte und Strategien zur Bekämpfung von Krebs und anderen schweren Krankheiten. Es war auf Wunsch des Landes Hessen evaluiert und geprüft worden.
mehr
30.05.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Das Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) ist eine deutschlandweit einmalige und international sichtbare epidemiologische Forschungseinrichtung. Seine Forschungsthemen, vor allem im Rahmen der Pharmakoepidemiologie und der Adipositasforschung, sind für die Gesundheitswissenschaften wie für die Gesundheitspolitik und -praxis von hoher Relevanz. Da seine Aufgaben und Leistungen überregional bedeutsam und von gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse sind, empfiehlt der Wissenschaftsrat, das Institut als außeruniversitäre Forschungseinrichtung in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern aufzunehmen.
mehr
30.05.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung