Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu
- den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
- übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
Die Wintersitzungen des Wissenschaftsrates standen dieses Mal ganz im Zeichen länderbezogener Stellungnahmen und Empfehlungen.
mehr
27.01.2014
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mit Blick auf die gerade beginnenden Koalitionsverhandlungen appellierte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt, anlässlich der Herbstsitzungen des Gremiums an die Politik, die Rahmenbedingungen von Bildung und Forschung bei ihren Gesprächen zu einem zentralen Thema zu machen. "Das Land braucht schleunigst einen Zukunftspakt, in dem Bund und Länder die wichtigsten wissenschaftspolitischen Maßnahmen miteinander verabreden und für die Jahre bis 2025 einen verbindlichen Rahmen festschreiben", so Marquardt.
mehr
28.10.2013
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Wissenschaftsrat hat nach intensiven Beratungen Perspektiven für das deutsche Wissenschaftssystem aufgezeigt. Diese sind geleitet von der Überzeugung, dass die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems zu einer Steigerung der gesellschaftlichen Wohlfahrt beiträgt und Investitionen in die Wissenschaft eine hohe volkswirtschaftliche Rendite erzielen.
mehr
15.07.2013
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Als weltweit einzigartige Längsschnittstudie würdigt der Wissenschaftsrat das Nationale Bildungspanel (NEPS). Im Rahmen des NEPS werden Daten zu Bildungsprozessen und Kompetenzentwicklung in Deutschland von der frühen Kindheit bis ins hohe Erwachsenenalter erhoben. Nach Auffassung des Wissenschaftsrates sind die außergewöhnlich reichhaltigen Daten von großem Wert für die wissenschaftliche Nutzung; sie enthalten aber auch politisch hoch relevante Informationen zu Bildungsverläufen und deren Einflussfaktoren.
mehr
29.04.2013
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Mit der Anglistik und Amerikanistik hat der Wissenschaftsrat sein Forschungsrating erstmals in den Geisteswissenschaften erprobt. Die Ergebnisse liefern einen aussagekräftigen Einblick in die anglistische und amerikanistische Forschungslandschaft in Deutschland. Insgesamt haben sich 60 Hochschulen am Forschungsrating des Wissenschaftsrats beteiligt, davon sechs Pädagogische Hochschulen, und somit knapp 90 Prozent aller in diesem Fach forschenden Einrichtungen.
mehr
07.12.2012
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
In seinem jährlichen Bericht zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem widmete sich der Vorsitzende des Wissenschaftsrates dieses Mal dem Themenkomplex [Demographische Entwicklung und Fachkräftequalifizierung](http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/VS_Bericht_Nov_2012.pdf). Professor Wolfgang Marquardt skizzierte die Herausforderungen, die sich aus der Alterung der Gesellschaft und dem sich abzeichnenden Mangel an Fachkräften für den post-schulischen Bildungsbereich ergeben. Mit diesen Herausforderungen müsse sich der Wissenschaftsrat in seiner zukünftigen Arbeit gezielt auseinandersetzen. Ins Zentrum seiner Ausführungen rückte Marquardt die Frage, wie das Hochschulsystem und sein Verhältnis zur beruflichen Bildung zukünftig zu organisieren seien, um den Bedarf der Volkswirtschaft an unterschiedlichen Qualifikationen zu befriedigen.
mehr
12.11.2012
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Durchschnitt der Prüfungsnoten an deutschen Hochschulen weist je nach Studienfach, Hochschule und Abschluss nach wie vor große Unterschiede auf. "Mit welcher Note ein Studium abgeschlossen wird, hängt in Deutschland nicht nur von der Prüfungsleistung ab, sondern auch davon, was und wo man studiert", erklärt der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt, zum heute veröffentlichten Arbeitsbericht für das Prüfungsjahr 2010. Dies bestätigt frühere Analysen der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates.
mehr
12.11.2012
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Am kommenden Freitag berät der Bundesrat den Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 91 b). Nach dem Gesetzesentwurf wäre es möglich, künftig neben Vorhaben auch Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen im Zusammenwirken von Bund und Ländern zu fördern.
mehr
19.09.2012
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
(11. – 13. Juli 2012) Fachpersonal, das in komplexen Aufgabenbereichen der Pflege, der Therapieberufe (Physio-, Logo- und Ergotherapie) und der Geburtshilfe tätig ist, soll künftig an Hochschulen ausgebildet werden. In primärqualifizierenden patientenorientierten Studiengängen mit einem Bachelor-Abschluss sollen künftig zehn bis zwanzig Prozent eines Ausbildungsjahrgangs zur unmittelbaren Tätigkeit am Patienten befähigt werden.
mehr
16.07.2012
Pressemeldung
Hochschule und Forschung