Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu
- den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
- übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
Das Expertengremium für die Exzellenzstrategie hat sich auf seiner zweiten Sitzung am 5./6. April in Bonn zunächst über weitere Verfahrensschritte verständigt und dann vor allem die Anforderungen an die Antragstellung in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten festgelegt.
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07.04.2017
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
(red/pm) Der Schwerpunkt der Sommersitzungen (8.-10. Juli 2015) des Wissenschaftsrates lag dieses Mal im Bereich der Evaluation und der Institutionellen Akkreditierung. Den vier evaluierten Instituten konnte durchweg eine sehr hohe Leistungsfähigkeit bescheinigt werden. Zu den Ergebnissen im Einzelnen:
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13.07.2015
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Wohlstand und Entwicklung moderner Gesellschaften hängen heute in hohem Maße von der Qualität und dem Fortschritt wissenschaftlicher Erkenntnis ab. Wichtig ist dafür das öffentliche Vertrauen in gemeinsame ethische und qualitative Standards der Wissenschaftsgemeinschaft. Fälle von Betrug und Fehlverhalten – besonders die großen Fälschungs- und Plagiatsskandale – beeinträchtigen dieses Vertrauen. Als Reaktion auf Betrugsfälle und Vertrauensverlust haben viele Wissenschaftsorganisationen in den letzten Jahren Regeln und Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis veröffentlicht. Der Wissenschaftsrat hat nun in einem Positionspapier eine Bilanz der Aktivitäten gezogen und "Empfehlungen zu wissenschaftlicher Integrität" verabschiedet.
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27.04.2015
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Komplexe und weitreichende Entwicklungen wie der Klimawandel, die demografische Entwicklung, knapper werdende Ressourcen oder die Sicherung der globalen Ernährung sind von weitreichender Bedeutung für die künftige Lebensweise und Lebensqualität von Menschen auf der ganzen Welt. Mit gutem Grund erwarten Bürgerinnen und Bürger, dass die Wissenschaft sich dieser Themen annimmt. In seinem jüngst verabschiedeten Positionspapier unterstreicht der Wissenschaftsrat die gemeinsame Verantwortung von Wissenschaft und Wissenschaftspolitik, zur Identifikation und Bewältigung solcher "Großen gesellschaftlichen Herausforderungen" beizutragen.
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27.04.2015
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Komplexe und weitreichende Entwicklungen wie der Klimawandel, die demografische Entwicklung, knapper werdende Ressourcen oder die Sicherung der globalen Ernährung sind von weitreichender Bedeutung für die künftige Lebensweise und Lebensqualität von Menschen auf der ganzen Welt. In seinem Positionspapier unterstreicht der Wissenschaftsrat die gemeinsame Verantwortung von Wissenschaft und Wissenschaftspolitik, zur Identifikation und Bewältigung solcher ["Großen gesellschaftlichen Herausforderungen"](http://bildungsklick.de/pm/93612/erwartungen-ernst-nehmen-ohne-schnelle-loesungen-zu-versprechen/) beizutragen. Zugleich wird ein kritischer, aber nachvollziehbarer Umgang mit diesem, im wissenschaftspolitischen Sprachgebrauch mittlerweile fest verankerten Begriff gefordert.
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27.04.2015
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Bildung und Gesellschaft
Der Münchner Professor für Empirische Bildungsforschung, Manfred Prenzel, ist auf den Januarsitzungen des Wissenschaftsrates (28. – 30.01.2015) erneut zum Vorsitzenden des Wissenschaftsrates gewählt worden.
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02.02.2015
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Bildung und Gesellschaft
Es soll mehrere attraktive Karriereziele an Universitäten geben, transparente und gebahnte Wege sollen dorthin führen, so der Wissenschaftsrat in seinen am 11. Juli 2014 in Dresden verabschiedeten Empfehlungen zu Karrierezielen und -wegen an Universitäten.
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14.07.2014
Pressemeldung
In seinem diesjährigen Bericht zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem widmete sich der Vorsitzende des Wissenschaftsrates dem Thema Regionale Verbünde als hochschulpolitische Perspektive. Professor Manfred Prenzel skizzierte vor dem Hintergrund der Herausforderungen, die sich in den nächsten Jahren für die Hochschulen und die Hochschulpolitik ergeben können – in möglicher Folge des demographischen Wandels, der Schuldenbremse oder eines zunehmenden Bedarfs an Fachkräften – die Möglichkeiten und Chancen, die in der Bündelung von Kräften verschiedener Hochschulen und Hochschultypen liegen. Dadurch wären, so Prenzel, Effizienzgewinne zu erzielen, denn die Hochschulen könnten darauf verzichten, die unterschiedlichen Leistungsdimensionen (Forschung, Lehre, Infrastruktur und Wissenstransfer) jeweils vollständig abzubilden, stattdessen könnten sie sich tatsächlich auf ihre Stärken konzentrieren. Außerdem könnten Synergien zwischen Schwerpunkten dazu beitragen, die im nationalen und internationalen Wettbewerb notwendige kritische Masse aufzubauen.
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14.07.2014
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Zum neuen Vorsitzenden des Wissenschaftsrates wurde auf den Frühjahrssitzungen in Darmstadt der Münchner Bildungsforscher Manfred Prenzel gewählt. Er wird das Amt zum 1. Juli dieses Jahres antreten. Bis dahin wird der Aachener Ingenieurwissenschaftler Wolfgang Marquardt, der im Sommer seine neue Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich antritt, das Gremium weiterhin leiten und nach außen vertreten.
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14.04.2014
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Bildung und Gesellschaft
Um die Herausforderungen des demographischen Wandels meistern zu können, muss Deutschland seine Bildungspotenziale bestmöglich ausschöpfen und weiterentwickeln. In den jüngst verabschiedeten Empfehlungen zum Verhältnis von beruflicher und akademischer Bildung fordert der Wissenschaftsrat dafür eine funktionale Balance und stärkere Verzahnung der post-schulischen Bildungsbereiche. "Die Berufsbildung und die Hochschulbildung sind die beiden Beine, auf denen die Leistungs- und Innovationsfähigkeit unseres Landes steht", sagt Wolfgang Marquardt, Vorsitzender des Wissenschaftsrates. "Beide Beine müssen kräftig sein und beide Beine müssen gut koordiniert voranschreiten, um die wirtschaftliche Entwicklung auch in Zukunft erfolgreich tragen zu können."
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14.04.2014
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft