Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu
- den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
- übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
Auf der Tagesordnung der Frühjahrssitzungen des Wissenschaftsrates standen dieses Mal vier Evaluationsverfahren und zwei Verfahren der institutionellen Akkreditierung.
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27.05.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
In der zweiten Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder sind die ersten Entscheidungen gefallen. Die Gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates für die Exzellenzinitiative hat am 2. März in Bonn insgesamt 59 Projekte an 32 Universitäten für die Endrunde des Programms zur Stärkung der universitären Spitzenforschung bestimmt.
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02.03.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt, erklärt zu der aktuellen Diskussion im Zusammenhang mit den Plagiatsvorwürfen gegen die Doktorarbeit des Bundesministers der Verteidigung:
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25.02.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Auf seinen Wintersitzungen hat der Wissenschaftsrat den Aachener Ingenieur Wolfgang Marquardt zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Marquardt tritt die Nachfolge des Münchner Mittelalter-Philologen Peter Strohschneider an, der den Wissenschaftsrat von 2006-2010 geleitet hat.
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31.01.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Bereits zum dritten Mal war der Wissenschaftsrat auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich seiner Wintersitzungen zu Gast im Bundeskanzleramt. Peter Strohschneider, der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, nahm diese Gelegenheit zum Anlass für einen Blick auf die vergangenen fünf Jahre seiner Amtszeit, an deren Beginn die Föderalismusreform I in den Jahren 2005/06 stand, sowie auf aktuelle Herausforderungen der Wissenschaftspolitik.
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31.01.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Die Hochschultypen Universität und Fachhochschule allein reichen nicht mehr aus, um die gewachsene Vielfalt der individuellen und gesellschaftlichen Erwartungen an akademische Einrichtungen erfüllen zu können, so der Wissenschaftsrat in seinen jüngst verabschiedeten Empfehlungen zur Differenzierung der Hochschulen in Deutschland. Vor allem auch mit Blick auf die wachsende und heterogener werdende Zahl von Studierenden sind mehr alternative Hochschulformen notwendig.
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17.11.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
In seinen Empfehlungen zur Differenzierung der Hochschulen nimmt der Wissenschaftsrat auch Stellung zum Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR). "Wir unterstützen die Absichten und Ziele, die mit diesem bildungspolitischen Instrument verfolgt werden", so Professor Peter Strohschneider, der Vorsitzende des Wissenschaftsrats. "Wenn wir aus Europa mehr als ein wirtschaftspolitisches Projekt machen wollen, wenn wir Freizügigkeit verwirklichen wollen, dann müssen die Arbeitgeber in allen europäischen Ländern erkennen können, welches Wissen und welche Fähigkeiten mit einem Abschluss verbunden sind, unabhängig davon, wo und wie er erworben wurde."
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15.11.2010
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung
Mit der Verabschiedung übergreifender Empfehlungen zur Profilierung der Einrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben des Bundes hat der Wissenschaftsrat nach rund sechs Jahren die Begutachtung der Bundesressortforschung abgeschlossen. Insgesamt verfügen die seit 2004 begutachteten 40 Ressortforschungseinrichtungen über beachtliches Potential, das allerdings vielfach nicht hinreichend realisiert wird. Die Qualitätsunterschiede zwischen den Einrichtungen sind erheblich.
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15.11.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Um auch in Zukunft die international anerkannte Stellung Deutschlands in der Meeres- und Polarforschung zu sichern, empfiehlt der Wissenschaftsrat, zeitgerecht Ersatz für die Forschungsschiffe "Polarstern" und "Meteor" zu schaffen. Darüber hinaus sieht er die Chance, Deutschland ein europäisch und international einmaliges Profil und damit eine Vorreiterrolle in der Polarforschung zu verschaffen.
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15.11.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Nach einer ersten Pilotstudie in den Fächern Chemie und Soziologie sowie einer Folgestudie in der Elektrotechnik und Informationstechnik wird das Forschungsrating des Wissenschaftsrats nun auch in einem geisteswissenschaftlichen Fach erprobt.
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26.10.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung