Besoldung

HRK kritisiert Ländergesetzentwürfe zu Studienbeiträgen

Kritik an der Art und Weise, wie die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die Erhebung von Studienbeiträgen gestalten wollen, hat das Plenum der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am 23. November in Bremen geübt. mehr

24.11.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Gesetzentwurf zur Einführung von Studiengebühren verabschiedet

Die Einführung von Studiengebühren ab dem Sommersemester 2007 soll den Hochschulen und Berufsakademien des Landes zusätzlich 180 Mio. € im Jahr einbringen - rund 10 Prozent mehr gegenüber ihrer bisherigen Etatsumme von 1,9 Mrd. €. mehr

22.11.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

VBE und ADJ: Krasser Widerspruch zwischen Koalitionsvertrag und Föderalismusreform

"Das Hohelied auf Bildung im Koalitionsvertrag erfährt schrille Misstöne durch die Föderalismusreform", kritisieren der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und seine Nachwuchsorganisation ADJ. "Der Rückzug des Bundes aus Rahmenkompetenzen im Bildungsbereich wird gravierende Auswirkungen auf Bildungsgerechtigkeit haben", konstatieren die Bundesvorsitzenden von VBE und ADJ Ludwig Eckinger und Oliver Arlt. Als "besonders schwerwiegend" bezeichnen Eckinger und Arlt die Zulassung abweichender Länderregelungen bei Hochschulabschlüssen und die Absage an die bisherige bundeseinheitliche Besoldung. "Den verantwortlichen Politikern ist offenbar nicht klar, dass das Lehrpersonal und somit die Qualität der Bildungseinrichtungen direkt abhängig von der Haushaltslage der Länder werden", warnen die Bundesvorsitzenden von VBE und ADJ. VBE-Bundesvorsitzender Eckinger bezeichnet die Pläne als "Horrorszenario". Es sei unerträglich, wenn der Zugang zu Bildung nun auch noch davon abhängig werde, in welchem Bundesland die Schüler zu Hause seien. mehr

15.11.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

GEW: "Schwarzer Tag für die Bildung"

Als einen "schwarzen Tag für die Bildung" hat die Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft (GEW) die Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und CDU/CSU bezeichnet. mehr

14.11.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Kuratorium des Deutschen Studentenwerks: Föderalismusreform darf Zukunftsfähigkeit des deutschen Hochschulsystems nicht gefährden

Das Kuratorium des Deutschen Studentenwerks (DSW) äußert mit großer Mehrheit angesichts der beabsichtigten Kompetenzaufteilung zwischen Bund und Ländern im Zuge der Föderalismusreform seine große Sorge, dass zentrale bildungspolitische Ziele nicht erreicht werden können. Prof. Dr. Peter Gaehtgens, Vorsitzender des DSW-Kuratoriums, erklärt: "Die Studentenwerke, die für die sozialen Rahmenbedingungen des Studiums verantwortlich sind, stehen vor riesigen Herausforderungen, wenn in Zukunft tatsächlich 2,7 Millionen im Vergleich zu heute 2 Millionen Studierenden ausgebildet werden müssen und 40% eines Jahrgangs statt heute 36% ein Hochschulstudium aufnehmen sollen." Um diese Herausforderungen bewältigen, Qualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulausbildung sichern und für mehr Chancengerechtigkeit sorgen zu können, seien Hochschulen und Studentenwerke auf die gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern angewiesen. mehr

11.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

VBE zur Föderalismusreform: Gute Nacht, Bildung!

Als "Horrorszenario" bezeichnet der VBE-Bundesvorsitzende Ludwig Eckinger die Einigung von CDU/CSU und SPD auf eine Föderalismusreform. "Der Rückzug des Bundes aus bildungspolitischen Grundsatzfragen befeuert die Kleinstaaterei. Gute Nacht, Bildung!", konstatiert Eckinger. mehr

08.11.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

GEW: "Schüler konsequent individuell fördern!"

"Schülerinnen und Schüler müssen endlich konsequent individuell gefördert werden. Ein qualitativ gutes Bildungssystem zeichnet sich sowohl durch hohe Leistungsfähigkeit als auch durch Chancengleichheit aus. Die PISA-Ergebnisse stellen dem deutschen Bildungsföderalismus ein schlechtes Zeugnis aus", erklärten Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), und PISA-Expertin Marianne Demmer mit Blick auf die heute in Berlin vorgestellten Ergebnisse der PISA E-Studie. mehr

03.11.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Deutsche Professoren unterbezahlt?

(bikl) Die Besoldung der Professoren in Deutschland nach dem W-Modell sei international nicht wettbewerbsfähig. Dies zeigten Vergleichszahlen der Vergütungen in Deutschland (W-Modell), der Schweiz und den USA, so die in Bonn erscheinende hochschulpolitische Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer aktuellen Ausgabe. mehr

01.11.2005 Artikel

GEW: "Wir brauchen jedes Kind!"

Für Förderprogramme für Kinder aus einkommensschwachen Haushalten und Migrantenfamilien hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. mehr

31.10.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Protest der Protestanten: Gegen den Tarifausstieg der Kirchenleitung der EKBO!

Am 3. Juni 2005 kündigte die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) unter Vorsitz des Landesbischofs Dr. Huber die Tarifverträge, die bisher die Arbeits- und Vergütungsbedingungen für die Mehrheit der 7.000 kirchlichen Mitarbeiter/innen regelten. Formal begründet wurde dies mit dem Zusammenschluss der Landeskirchen Berlin-Brandenburg und schlesi-sche Oberlausitz. mehr

28.10.2005 Pressemeldung GEW Berlin