Bildungsbericht

GEW: "Kein öffentliches Schulranking"

"Die Kultusminister sollen sich verbindlich gegen ein öffentliches Schulranking aussprechen", hat Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), anlässlich einer Fachtagung der Kultusministerkonferenz (KMK) heute in Berlin gefordert. Während der Tagung hat die KMK ihre "Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring" vorgestellt. So lange diese Klarstellung nicht erfolgt sei, wird die GEW flächendeckende Vergleichstests nicht unterstützen. Die Tests, die alle Schüler erfassen, seien im KMK-Konzept am problematischsten. Das Papier der KMK verdiene den Titel "Gesamtstrategie" nicht: Es beziehe sich nur auf den Schulbereich, zudem fehlten Schlussfolgerungen, wie Schule weiter zu entwickeln ist. mehr

12.05.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Qualitätsagentur in Schleswig-Holstein gegründet

Das Bildungsministerium hat eine Qualitätsagentur gegründet. Die Agentur unter dem Dach des Institutes für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) wird schwerpunktmäßig Verfahren zur Evaluation schulischer Arbeit entwickeln und umsetzen. "Seit den PISA-Studien wissen wir, dass wir für unser Bildungssystem wie für jede einzelne Schule klare Ziele formulieren und auch überprüfen müssen. Zugleich brauchen wir empirisch abgesicherte Daten, um das Bildungssystem insgesamt weiter entwickeln zu können. All dies kann professionell von der Qualitätsagentur geleistet werden", sagte Staatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann heute (21. April) bei der Eröffnung der Agentur in Kiel. mehr

24.04.2006 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Bundesministerium für Bildung und Forschung mit neuer Struktur

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine neue Organisationsstruktur, die neue Schwerpunkte und Verknüpfungen in der strategischen Ausrichtung zeigt. "Mit der neuen Struktur des Ministeriums erhöhen wir die Leistungsfähigkeit des Ressorts Bildung und Forschung, gleichzeitig bündeln und verknüpfen wir Themen, Schwerpunkte und Innovationsstrategien in einem ganzheitlichen Ansatz", so Bundesministerin Annette Schavan. mehr

21.04.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bildungspolitik durchsetzungsfähig aufstellen

"Dem VBE reicht es nicht, wenn nur zwei oder drei Bundesländer im Bildungsbereich international topp sind und die anderen Länder an den Tropf müssen", bekräftigt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger nach dem Expertengespräch in der SPD-Bundestagsfraktion zur Föderalismusreform. "Die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen dürfen nicht auch noch abhängig werden von der Herkunft nach Bundesland. Genau dies kann aber passieren, wenn das vorliegende Gesetzespaket zur Föderalismusreform unverändert bleibt", warnt Eckinger. mehr

29.03.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Ergebnisse der 313. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 313. Plenarsitzung am 2. und 3. März 2006 in Berlin unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Ministerin Ute Erdsiek-Rave, insbesondere mit folgenden Themen befasst: mehr

03.03.2006 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Staat kauft so wenig Schulbücher wie noch nie

Die staatlichen Ausgaben für Schulbücher und Lernsoftware sind 2005 bundesweit von 244 Mio. € um 6,6 % auf nur noch 228 Mio. € gefallen. Damit haben Länder und Kommunen nach einer Erhebung des Schulbuchverlegerverbandes VdS Bildungsmedien so wenig Finanzmittel wie noch nie seit der Wiedervereinigung für den Ankauf neuer Schulbücher und Lernsoftware aufgewendet. mehr

16.02.2006 Pressemeldung Verband Bildungsmedien e. V.

KMK-Präsidentin Ute Erdsiek-Rave zur Pressekonferenz Bildungsföderalismus: Kultusministerkonferenz auf gutem Weg

Erdsiek-Rave: "Die vereinbarte Föderalismusreform wird in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung zu einem erheblichen Zuwachs an Verantwortung der Länder in planerischer und gesetzgeberischer Hinsicht führen. Gleichzeitig wird mit den neuen Chancen zur Innovation in Schule und Hochschule ihre gemeinsam wahrzunehmende gesamtstaatliche Verantwortung für die Bundesrepublik Deutschland gestärkt." Für die Arbeit der Kultusministerkonferenz bedeute dies eine neue Qualität ihres Zusammenwirkens in Bildung, Wissenschaft und Kultur, eine Aufgabe, die sie verantwortungsvoll übernehmen werde, so die KMK-Präsidentin. In diesem Zusammenhang setze die Kultusministerkonferenz weiterhin auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Verbänden. mehr

16.02.2006 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

GEW kritisiert Bundesbildungsministerium: "UN-Berichterstatter werden nur Leuchttürme gezeigt"

"Als untypisch" für das Bildungswesen in Deutschland hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Zusammenstellung der Bildungseinrichtungen für den Besuch des UN-Sonderberichterstatters Munoz in Deutschland kritisiert. "Das Bundesbildungsministerium hat nur Vorzeigeeinrichtungen und pädagogische Leuchttürme ausgewählt. Einen realistischen Eindruck von den Nöten und Sorgen der Schulen, die mit dem Problem der ungleichen Bildungschancen besonders zu kämpfen haben, kann man dort nicht bekommen", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer heute in Frankfurt a.M.. Die ausgewählten Einrichtungen stünden "für gerade einmal rund zehn Prozent der Schulen in Deutschland". mehr

15.02.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Ministerin Wanka zieht positive Bilanz der KMK-Präsidentschaft 2005

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat heute offiziell im Bundesrat in Berlin ihr Amt als Präsidentin der Kultusministerkonferenz an die Schleswig-Holsteinische Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave übergeben. mehr

20.01.2006 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Ute Erdsiek-Rave: Föderalismusreform für Innovationen in Schule und Hochschule nutzen

Die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die schleswig-holsteinische Ministerin für Bildung und Frauen, Ute Erdsiek-Rave, hat dazu aufgerufen, die anstehende Föderalismusreform als Chance zur Innovation in Schule und Hochschule zu nutzen. „Die Länder müssen einen gemeinsamen Weg finden, die anstehenden Fragen in der Bildungsplanung, bei der Wahrung der Gleichwertigkeit im Hochschulbereich und der länderübergreifenden Koordinierung im Hochschulbau sowie bei der Ausgestaltung der Dienstverhältnisse für Lehrer und Hochschullehrer zu lösen“, sagte die Ministerin am Freitag bei einem Empfang aus Anlass der Präsidentschaftsübernahme in Berlin. mehr

20.01.2006 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder