Bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stoßen die Vorstellungen der SPD-Programmkommission zur gründlichen Neuorientierung des Bildungswesens auf sehr viel Sympathie. "Es ist höchste Zeit", so die stellvertretende Vorsitzende Marianne Demmer, "die Bildungspolitik als Schlüsselthema des 21. Jahrhunderts zu erkennen." Viel zu lange sei die übergreifende Bedeutung der Bildung für die Sozial-, Gesellschafts- und Gesundheitspolitik nicht hinreichend beachtet worden. "Die Gesellschaft muss begreifen, dass gut gebildete Menschen gesünder leben, wirtschaftlich produktiver sind, seltener arbeitslos werden und weniger anfällig für ausländer- und demokratiefeindliche Tendenzen sind", so Demmer.
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20.05.2005
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft