Bologna-Prozess

Gesellschaft Deutscher Chemiker: Bologna-Prozess fortsetzen und nachbessern

(redaktion/idw) Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hatte Ende 2009 zur Diskussion um die Bologna-Reform an deutschen Hochschulen Position bezogen und bekräftigte dabei viele der geäußerten Kritikpunkte. Sie machte aber auch eines deutlich: Der Bologna-Prozess muss fortgesetzt werden! "In einige Prozesse muss korrigierend eingegriffen werden, andere gilt es zu beschleunigen. Als Chemiker sind wir interessiert, die Qualität der Studienabschlüsse in Chemie an allen Hochschulen auf höchstem Niveau zu halten", so der neue, seit dem 1. Januar amtierende GDCh-Präsident, Professor Dr. Michael Dröscher. mehr

04.01.2010 Artikel

Stifterverband: Südwesten bei Bologna im Mittelfeld

Die Studie des Stifterverbands zur Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland belegt nach Einschätzung des Wissenschaftsministeriums die hohe Qualität der Hochschulen in Baden-Württemberg. Dies zeigt sich vor allem daran, dass die Hochschulen im Südwesten für Studierende aus aller Welt besonders attraktiv sind. Hinzu kommt: Die Studierenden im Land sind besonders mobil. mehr

28.12.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Studienreform: Berlin ist Hauptstadt der Weiterbildung

In Deutschland richtet sich erst jeder achte Masterstudiengang an Studierende mit Berufserfahrung. Der Anteil spezieller weiterbildender Masterstudiengänge am gesamten Masterangebot variiert zwischen 21% und 3%. Während Berlin sich mit einem Anteil von 21,45% als Hauptstadt der Weiterbildung präsentiert, gefolgt von Rheinland-Pfalz (19,71%) und Bayern (18,53%), gibt es dagegen kaum weiterbildende Masterangebote in Thüringen (3,6%) und Schleswig-Holstein (2,98%). Die Zahlen wurden für den aktuellen Ländercheck des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ermittelt, einem Vergleich der Bundesländer bezüglich der so genannten Bologna-Reform und der Einführung gestufter Studiengänge. mehr

28.12.2009 Pressemeldung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

GEW kritisiert überraschende Zwangsräumung der Uni

Etwa 25 Studentinnen und Studenten verblieben über die Weihnachtstage in der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität, um die Besetzung des Audimax fortzusetzen. Die Besetzer wollten mit ihrem friedlichen Protest auch über den Jahreswechsel hinaus ihren Einsatz für bessere und demokratischere Lern- und Arbeitsbedingungen an Schulen und Hochschulen fortsetzen. mehr

28.12.2009 Pressemeldung GEW Bayern

Lehrverpflichtungsverordnung wird flexibilisiert

Die Hochschulen stehen vor der Herausforderung, angesichts steigender Studierendenzahlen und der Umstellung auf das Bachelor-Master-System das Betreuungsangebot zu optimieren. Dazu ist es notwendig, den Anteil der Lehre innerhalb einer Professur zu flexibilisieren, ohne dabei den Anteil der Forschung zu vernachlässigen. Die Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF) hat deshalb die Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO) entsprechend geändert. Die Änderung tritt zum 1. Januar 2010 in Kraft. Anstatt der bisherigen Regellehrverpflichtung sieht die Verordnung für Professorinnen und Professoren eine Bandbreitenregelung vor, in der die Lehrverpflichtung je Professur individuell und befristet festgelegt werden kann. Die Bandbreitenregelung wird mit einem Übergangszeitraum bis zum 1. Oktober 2012 eingeführt. Sie soll den Hochschulen wie auch den Lehrpersonen mehr Flexibilität verleihen, ohne kapazitäre Veränderungen herbeizuführen. mehr

23.12.2009 Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Im Bundestag notiert: Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen im Bologna-Prozess

(hib/TEP/ELA) Nach den Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen im Bologna-Prozess erkundigt sich die Fraktion Die Linke. mehr

21.12.2009 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Abwrackprämie ist Wort des Jahres 2009

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat gestern die Wörter des Jahres 2009 gewählt. Gesucht waren - wie in der Vergangenheit - Wörter und Ausdrücke, die die öffentliche Diskussion des Jahres besonders bestimmt haben, die für wichtige Themen stehen oder sonst als charakteristisch erscheinen. Dabei geht es laut GfdS nicht um Worthäufigkeiten, sondern um eine sprachliche Chronik des zu Ende gehenden Jahres. mehr

18.12.2009 Artikel

DHV ruft Mitglieder auf, sich nicht mehr als Gutachter an Akkreditierungsverfahren zu beteiligen

Der Deutsche Hochschulverband (DHV), dem rund 25.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angehören, empfiehlt seinen Mitgliedern, sich ab sofort nicht mehr als Gutachter an Akkreditierungsverfahren zu beteiligen. Lediglich begonnene Akkreditierungsverfahren sollten noch zu Ende geführt werden. mehr

18.12.2009 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

HRK-Präsidentin zum gestrigen Treffen der Regierungschefs von Bund und Ländern: Bildung gehört nicht auf die Lange Bank

"Die gestrige Verständigung der Regierungschefs von Bund und Ländern auf einen dauerhaften Beitrag des Bundes zur Bildungsfinanzierung hat eine Grundlage für das weitere Handeln geschaffen. Es ist zu begrüßen, dass sich Bund und Länder gemeinsam um die Stärkung des Bildungsbereichs und eine verbesserte Finanzierung bemühen wollen. Hochschulen und Studierende können aber keinesfalls bis zum Juni auf konkrete Beschlüsse warten. Bildung gehört nicht weiter auf die Lange Bank." Mit diesen Worten kommentierte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, heute in Bonn die Ergebnisse des gestrigen "Bildungsgipfels". mehr

17.12.2009 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Bildungsgipfel: Neue Runde, wenig Fortschritt

Winterzeit ist Gipfelzeit: IT-Gipfel, Klimagipfel und ein neuer Bildungsgipfel. Ein Jahr nachdem der Versuch scheiterte, dem Bildungssystem in Deutschland eine Trendwende zu geben, wird wieder deutlich, dass sich vom Gipfel aus die Probleme im Tal kaum erkennen lassen. Der Schwerpunkt des Treffens im Bundeskanzleramt macht dies besonders offensichtlich: Ohne den massiven Protest der Studentenschaft hätten die mit dem Bologna-Prozess aufgetretenen Wehen der Studienreform nicht im Mittelpunkt gestanden. mehr

17.12.2009 Pressemeldung Initiative D21 e. V.