Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht bei den Empfehlungen der OECD zur Bildungspolitik, die diese heute im Rahmen der Vorstellung des Wirtschaftsberichts Deutschland 2008 veröffentlicht hat, viel mehr "Schatten als Licht". "Einer weiteren 'Verbetriebswirtschaftlichung' der Diskussion über pädagogisch für alle Kinder und Jugendlichen zu erreichende Bildungserfolge erteile ich eine klare Absage", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt a.M.. "Bei der Achilles-Ferse des deutschen Schulsystems, der frühen Auslese zehnjähriger Kinder in Haupt-, Realschüler und Gymnasiasten, bekommt Deutschland glücklicherweise international keine Ruhe. Allerdings bleibt die OECD mit ihren Vorschlägen auf halbem Weg stehen. Für die GEW ist das Ansporn, weiter für die 'Eine Schule für alle Kinder' zu werben."
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09.04.2008
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft