Durchlässigkeit

Studie widerlegt Gerede vom "Selektionsdruck" - Schulfreude überwiegt

Der Übergang auf die weiterführende Schulart wird entgegen landläufigen Behauptungen von den Schülerinnen und Schülern nicht als belastend erlebt. Zu diesem Schluss kommt eine neue Längsschnittstudie des Dortmunder Instituts für Schulentwicklungsforschung. "Das Gerede über einen angeblichen ´Selektionsdruck´ auf die Schüler ist also vor allem politisch und berufsständisch motiviert. Inhaltlich entbehrt es offenbar jeder Grundlage", kommentierte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt die Ergebnisse. "Die Schülerinnen und Schüler erleben das gegliederte Schulwesen so, wie es gedacht ist: als begabungsgerechte individuelle Förderung." mehr

22.06.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Kultusminister stellt Erhebung zum Schulerfolg vor

"Die Prognosesicherheit der Schullaufbahnempfehlungen durch die Grundschullehrkräfte war bereits im ersten Turnus sehr hoch. Die Durchlässigkeit des Schulsystems ist ausgewogen gegeben. Das sind die Ergebnisse einer Erhebung zum Schulerfolg der Schülerinnen und Schüler, die mit Beginn des Schuljahres 2004/2005 erstmals nach gut 30 Jahren wieder nach dem 4. Grundschuljahrgang in die weiterführenden Schulen wechselten", teilte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (05.03.2007) vor Journalisten in Hannover mit. mehr

06.03.2007 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Neue Steuerungselemente für weitere Verbesserung des Bildungswesens

Bund und Länder packen gemeinsam die weitere Modernisierung des Bildungswesens an:Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan und die Bildungsministerinnen und -minister der Länder trafen sich heute zu ihrer ersten förmlichen Zusammenkunft nach Inkrafttreten der Föderalismusreform. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Ausgestaltung der neuen Gemeinschaftsaufgabe "Feststellung der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens im internationalen Vergleich" (Artikel 91b Abs. 2 GG). mehr

01.03.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Neue Steuerungselemente für weitere Verbesserung des Bildungswesens

Bund und Länder packen gemeinsam die weitere Modernisierung des Bildungswesens an: Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan und die Bildungsministerinnen und -minister der Länder trafen sich heute zu ihrer ersten förmlichen Zusammenkunft nach Inkrafttreten der Föderalismusreform. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Ausgestaltung der neuen Gemeinschaftsaufgabe "Feststellung der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens im internationalen Vergleich" (Artikel 91b Abs. 2 GG). mehr

01.03.2007 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Mehr Engagement für Bildung gefordert

(bikl) Die Qualität der Debatte über den Aufbau der Bildungs- und Betreuungsangebote für unter Dreijährige, wie sie während der letzten Tage geführt werde, sei kein Beleg für politische und gesamtgesellschaftliche Bereitschaft, die Sorgen der Familien und die Bildungsbedürfnisse der Kinder ernst zu nehmen. Mit diesen klaren Worten eröffnete heute Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes, die didacta 2007, Europas größte Bildungsmesse in Köln. mehr

27.02.2007 Artikel

Mehrgliedriges Schulsystem überdenken

(bikl) Erneut hat der UN-Menschenrechtsinspektor Vernor Muñoz die deutsche Bildungspolitik gerügt. Das dreigliedrige Schulsystem benachteilige durch seine frühe Aufteilung Kinder aus armen Elternhäusern und aus Migrantenfamilien, erklärte er in einem vorläufigen Bericht. Der Jura-Professor aus Costa Rica hatte im Auftrag der UN-Menschenrechtskommission vor einem Jahr Deutschland besucht. mehr

26.02.2007 Artikel

Renate Hendricks in bildungSPEZIAL: Das neue Bildungsgesetz von Nordrhein-Westfalen ist eine Mogelpackung

Nordrhein-Westfalen hat ein neues Schulgesetz. Doch hält es wirklich, was es verspricht oder ist das Ganze nur eine Mogelpackung? bildungSPEZIAL hat bei Renate Hendricks SPD-Bildungspolitikerin, nachgefragt. Sie meint: "Um Durchlässigkeit zu erreichen, muss ein Umsteigen zwischen den Schulformen auch praktisch möglich sein. Mit der Schulzeitverkürzung in der Sekundarstufe I für die Gymnasien auf fünf Jahre ist ein Umsteigen aus anderen Schulformen ins Gymnasium aber noch weniger als bisher möglich. Die enorme Stoffkomprimierung im Gymnasium wird ohnehin für mehr Schüler und Schülerinnen zu Problemen führen. Der Druck auf die Schüler und Schülerinnen wächst, die Lerninhalte in kürzerer Zeit lernen müssen." mehr

22.02.2007 Pressemeldung bildung+

Jürgen Rüttgers in bildungSPEZIAL: In Nordrhein-Westfalen wird individuell gefördert

"Der schulische Erfolg von Schülerinnen und Schülern darf zukünftig nicht mehr vor allem durch die soziale Herkunft bestimmt werden. Gerade auch Kinder mit Zuwanderungsgeschichte brauchen die gleichen Startchancen wie alle anderen Kinder" sagt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in der neuen Ausgabe von bildungSPEZIAL. mehr

21.02.2007 Pressemeldung bildung+

Annette Schavan in bildungSPEZIAL: Deutschland soll zur Wissensgesellschaft werden

"Wir brauchen in Deutschland den Ehrgeiz, eine international anerkannte Talentschmiede zu werden. Wir brauchen in Deutschland und Europa die Kraft zur wirklichen Priorität für Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung. Die Bundesregierung wird dies auf nationaler Ebene wie auch im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit machen" so Bundesbildungsminsterin Annette Schavan in der neuen Ausgabe von bildungSPEZIAL. mehr

20.02.2007 Pressemeldung bildung+

"Wir packen die Herausforderungen jetzt an"

Die größte Bildungsmesse im europäischen Raum findet in diesem Jahr in Köln statt. Wir haben den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers, nach seinen politischen Zielsetzungen gefragt. Rüttgers ist Schirmherr des Weiterbildungs-Innovationspreises (WIP), der am 1. März auf der didacta verliehen wird. mehr

13.02.2007 Artikel